Kulturelle
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Veranstaltungen

Bad Mergentheimer Opernnacht

Bad Mergentheimer Opernnacht
Morgen 19:30 - 21:45 Uhr

Echte Begeisterung über die großartigen Stimmen begleiten die Interpreten des Ensembles „ilCanto“ auf Ihrer Tournee durch viele Kur- und Festspielhäuser Deutschlands und immer geht es dabei um Qualität auf hohem Niveau. Nun gastiert „ilCanto“ am Mittwoch 24. Mai 2017 um 19.30 Uhr, Einlass 19.00 Uhr, im Kurhaus in Bad Mergentheim. Opernfans kommen bei der „Bad Mergentheimer Opernnacht“ besonders auf Ihre Kosten bei dieser besinnlich bis heiteren Arienreise mit von Herzen komponierten und zu Herzen gehenden Arien von Wagner, Weber, Bizet, Mozart, Verdi, Puccini, Donizetti, u.v.m. Die Sopranistin Felicitas Frische, der Bariton Torsten Frisch und der Tenor Roberto Gionfriddo sind auf vielen großen Opernbühnen Europas zu Hause, so zählen das Theater Freiburg, die Staatstheater St. Gallen und  München und Festspiele in Baden-Baden zu den Karrierestationen dieser außergewöhnlichen Künstler und das Publikum taucht ein in eine herrliche Opernnacht der Sonderklasse.  Die Arienreise durch Europa beginnt in Deutschland mit der Gralserzählung von Wagner und der Arie „Durch die Wälder, durch die Auen“ aus  dem „Freischütz“ von Weber, weiter geht die Reise nach Paris, der Geburtsstadt von Georges Bizet , mit einem Duett aus „Die Perlenfischer“, weiter mit Arien aus der Oper „La Boheme“ z. B. mit „Che gelida manina“, so dann weiter nach Italien mit seinen großen Komponisten und den Bravourarien „Nessun dorma“ und „La donna e mobile“ oder „E lucevan le stelle“. Aber auch hier erklingen die schönsten Duette aus der Opernwelt. Die Mitglieder des Ensembles  werden  begleitet von dem  Pianisten und künstlerischen Leiter des Abends Herbert Menrath. Eintrittspreis ab 22,00 Euro Tickets hier kaufen    

Einrichtungen

Stadtbücherei

Vielfältige Angebote für alle Bevölkerungsschichten machen die Stadtbücherei zu einer Basiseinrichtung im Bildungs- und Kulturbereich der Stadt Bad Mergentheim. Rund 65.000 Medien warten darauf, von Ihnen ausgeliehen zu werden. Gleichzeitig bietet die Stadtbücherei eine Vielzahl von Dienstleistungen für Sie an.

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Literatur

Zsuzsa Bánk, 2016 (Foto: Gaby Gerster)

Literatur im Schloss: Zsuzsa Bánk
07.09.2017 19:30 - 21:00 Uhr

Zsuzsa Bánk liest aus ihrem neuen Roman „Schlafen werden wir später“ Moderation: Wiebke Porombka Die Schriftstellerin Márta lebt mit Mann und drei Kindern in einer deutschen Großstadt. Obwohl sie ihre Kinder über alles liebt, kämpft sie jeden Tag darum, in ihrem Leben nicht unterzugehen und ihre Arbeit gegen die Zumutungen des Alltags zu verteidigen. Ihre Freundin Johanna hingegen, mit der sie seit früher Kindheit eine innige Freundschaft verbindet, ist Lehrerin im Schwarzwald und kinderlos. Statt mit ihrer Doktorarbeit über Annette von Droste-Hülshoff weiter zu kommen, kämpft sie mit den Gespenstern ihrer Vergangenheit: mit dem Mann, der sie verlassen hat, mit einer Krankheit, die sie überwunden geglaubt hat, mit ihrem Vater, der so jung gestorben ist. Jetzt, mit Anfang 40, liegt die Mitte des Lebens hinter ihnen, sind Lebensweichen gestellt, wichtige Entscheidungen getroffen, ist ein Richtungswechsel nicht mehr so leicht vorgesehen. Aber soll das alles gewesen sein? Márta und Johanna schreiben einander E-Mails von großer Tiefe, Offenheit und Emotionalität. Zuszsa Bánks neuer Roman ist eine Feier der Freundschaft und des Lebens. Und eine Neuinterpretation des empfindsamen Briefromans fürs 21. Jahrhundert. Zsuzsa Bánk, geboren 1965, arbeitete als Buchhändlerin und studierte anschließend in Mainz und Washington Publizistik, Politikwissenschaft und Literatur. Heute lebt sie als Autorin mit ihrem Mann und zwei Kindern in Frankfurt am Main. Für ihren ersten Roman „Der Schwimmer“ wurde sie mit dem aspekte-Literaturpreis, dem Deutschen Bücherpreis, dem Jürgen-Ponto-Preis, dem Mara-Cassens-Preis sowie dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet. Für die Erzählung „Unter Hunden“ aus ihrem Erzählungsband »Heißester Sommer« erhielt sie den Bettina-von-Arnim-Preis. Zuletzt erschien ihr Roman „Die hellen Tage“. Moderiert wird der Abend von der Berliner Literaturkritikerin und Autorin Wiebke Porombka.

Ingo Schulze, Berlin 2017 (Foto: Gaby Gerster)

Literatur im Schloss: Ingo Schulze
04.10.2017 19:30 - 21:00 Uhr

Literatur im Schloss: Lesung mit Ingo Schulze Peter Holtz will das Glück für alle. Schon als Kind praktiziert er die Abschaffung des Geldes, erfindet den Punk aus dem Geist des Arbeiterliedes und bekehrt sich zum Christentum. Als CDU-Mitglied (Ost) kämpft er für eine christlich-kommunistische Demokratie. Doch er wundert sich: Der Lauf der Welt widerspricht aller Logik. Seine Selbstlosigkeit belohnt die Marktwirtschaft mit Reichtum. Hat er sich für das Falsche eingesetzt? Oder für das Richtige, aber auf dem falschen Weg? Und vor allem: Wie wird er das Geld mit Anstand wieder los? Peter Holtz nimmt die Verheißungen des Kapitalismus beim Wort. Mit Witz und Poesie lässt Ingo Schulze eine Figur erstehen, wie es sie noch nicht gab, wie wir sie aber heute brauchen: in Zeiten, in denen die Welt sich auf den Kopf stellt. „Peter Holtz. Sein glückliches Leben von ihm selbst erzählt – aufgeschrieben und für den Druck vorbereitet von Ingo Schulze“ heißt der langersehnte neue Roman eines Autors, der wie kaum ein zweiter die Literatur der Nachwendezeit geprägt hat. Ingo Schulzes Debüt „33 Augenblicke des Glücks“ (1995) wurde mit Begeisterung aufgenommen, einzelne Erzählungen wurden im New Yorker abgedruckt. „Simple Storys“ (1998) war ein spektakulärer Erfolg und ist Schullektüre. Für „Neue Leben“ (2005) wurde er mit dem Joseph-Breitbach-Preis, für „Handy“ (2007) mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Sein Werk wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Ingo Schulze war 2007 zum ersten Mal zu Gast bei „Literatur im Schloss“, 2015 moderierte er in Bad Mergentheim die Lesung mit dem Buchpreisträger Frank Witzel. Karten an der Museumskasse und bei der Buchhandlung Moritz und Lux erhältlich.

Konzerte

Open Air Konzerte in ganz besonderer Atmosphäre

Lieder im Schloss

Unter dem Titel „Lieder im Schloss“ geben sich seit über 20 Jahren Weltstars aus den Bereichen Rock und Pop ein Stelldichein in Bad Mergentheim - in ganz besonderer Atmosphäre.

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Ausstellungen

Bogenjäger in der Steinzeit, Foto: Neanderthalmuseum Mettmann

Fleisch! Jäger, Fischer, Fallensteller in der Steinzeit
19.05.2017 10:30 - 17:00 Uhr

Die Jagd war über Jahrhunderttausende unverzichtbarer Bestandteil menschlichen Lebens. In der von den bekannten Experimentalarchäologen Harm Paulsen und Dr. Ulrich Stodiek konzipierten Ausstellung verdeutlichen Rekonstruktionen und Modelle den technischen Erfindungsreichtum der Steinzeitmenschen. Alle ausgestellten Waffen und Geräte sind funktionsfähige und originalgetreue Nachbildungen europäischer Funde von der frühen Altsteinzeit vor etwa 300.000 Jahren bis in die späte Jungsteinzeit vor etwa 4.000 Jahren. Höhepunkt der Ausstellung sind authentische Nachbildungen von archäologischen Sensationsfunden wie die ältesten Jagdwaffen, die Schöninger Speere oder die Lehringer Lanze, mit der Neanderthaler einen Waldelefanten getötet hatten. Die Nachbauten tragen durch ihre Anschaulichkeit zum Verständnis der Jungsteinzeit bei, denn im archäologischen Befund ist meist nur wenig an Waffen und Fallen erhalten. Eine umfangreiche Zusammenstellung der wichtigsten steinzeitlichen Rohstoffe und starke Bilder komplettieren die Schau. Audiotexte, Filme und interaktive Elemente lassen die Objekte und Inszenierungen zu uns sprechen. Seit 2015 gibt es im Deutschordensmuseum die neue Abteilung „Jungsteinzeit im Taubertal“ mit dem berühmten Hockergrab von Althausen, einer anrührenden Mehrfachbestattung einer „Patchworkfamilie“. Das Taubertal weist die höchste Funddichte aus der Zeit der Schnurkeramik im gesamten süddeutschen Raum auf, gleichzeitig gibt es für den Übergang zur Bronzezeit im Taubertal bisher nur einen einzigen Metallfund; beides wird in der neuen Abteilung angemessen präsentiert. Die Sonderausstellung wiederum stellt einen wesentlichen Aspekt des damaligen Lebens – die Jagd – heraus und ergänzt die Dauerausstellung in den zwei mittelalterlichen Gewölbekellern, so dass eine Ausstellungsfläche von rund 700 m² zum Thema entsteht. Eine Ausstellung des Neanderthal-Museums in Kooperation mit Ulrich Stodiek und Harm Paulsen. Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 10.30 – 17 Uhr Montags geschlossen