Neue Biotope: Wasserspeicher und Lebensraum im Stadtwald

Auf der Gemarkung Rengershausen wählte Forstwirtschaftsmeister Christoph Schmitt die geeigneten Flächen aus und legte gemeinsam mit seinen Kollegen Nils Kreß und Christian Martin auch die Ausformung und Größe fest. „Gerade in Hitze-Sommern wie dieses Jahr leisten die Biotope einen wichtigen Beitrag zum Wasserrückhalt im Wald, weil sie Wasser speichern und dann langsam an den Boden abgeben. Außerdem sind sie Stützen der Artenvielfalt und Lebensraum für Kröten, Frösche und Molche. Nicht zuletzt dienen sie als Wildtränke“, erläutert Christoph Schmitt.
Bereits vor zwei Jahren sind die ersten Biotope im Stadtwald angelegt worden und erfüllen sehr gut die angestrebten Funktionen. Auch die Flächen für die neuen Biotope wurden von den Forstwirten selbst geräumt, die Baggerarbeiten übernahm anschließend die Firma Kastner.
Jetzt heißt es auf ausreichend Regen warten. Dann wird sich zunächst das kleinere Becken füllen, um bereits dieses Wasser aufzufangen. Erst wenn mehr Niederschlag im Wald ankommt, füllt sich auch das größere Becken – wiederum schrittweise. „Innerhalb des großen Beckens sind noch einmal mehrere kleine Becken angelegt, die nacheinander volllaufen“, erläutert Christoph Schmitt. Damit werde im Stadtwald ein wichtiger Beitrag zum Naturschutz geleistet.
