Kultur
in Bad Mergentheim

Museum & Führungen

Literatur

Jonathan Safran Foer (Foto: Heike Steinweg)

THE LAST LINE Writing in Berlin. Fotografien Heike Steinweg
Heute 14:00 - 17:00 Uhr

Eine Ausstellung von "Literatur im Schloss" im Deutschordensmuseum. Die Fotografin Heike Steinweg hat einmal über sich gesagt, dass ein Porträt immer einen bestimmten Moment im Zeitverlauf einfange: „Ich spiegele mich in dem Menschen, den ich fotografiere, und dieser Mensch spiegelt sich in mir, was bedeutet, dass auch der Fotograf in einem Porträt sichtbar wird.“ Das ist eine schöne Beschreibung all ihrer Arbeiten, besonders aber trifft sie zu auf ihr Langzeitprojekt „The Last Line“, das rund vierzig Schriftstellerporträts umfasst. Darin setzt sie letzte Sätze von Romanen in Beziehung zu den Porträtierten. Das Augenmerk wird – auch in der Literaturwissenschaft – meist auf erste Sätze gerichtet – aber mindestens ebenso bedeutsam sind letzte Sätze, die nicht nur das Ende eines Buches markieren, sondern auch den Schlusspunkt unter eine oft jahrelange Arbeit setzen. Was bedeutet das für Autoren, wie kommen sie zur ihren letzten Sätzen, wie entlassen sie ihre Figuren ins Ungewisse? Diese Fragen hat Heike Steinweg an deutsche und internationale Autoren wie Ingo Schulze, Janne Teller oder Jonathan Safran Foer gestellt, Autoren, die entweder in Berlin leben oder zeitweise in Berlin geschrieben haben. Und sie hat sie an ihren Arbeitsplätzen oder in urbanem Umfeld fotografiert. Die Verknüpfung von Bild und Text schafft dabei vielschichtige, mehrdimensionale Porträts. Nachdem die Ausstellung „The Last Line“ bereits in New York, Washington, Berlin und Toronto gezeigt wurde, macht sie nun Station in Bad Mergentheim. Ein Künstlerbuch (500 Exemplare, nummeriert) ist im Museumsshop zu erwerben. Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten: Bis Ende März: Dienstag – Samstag 14 – 17 Uhr Sonntag/Feiertage 10.30 – 17 Uhr Ab April: Dienstag – Sonntag 10.30 – 17 Uhr Montags geschlossen

© Finepic Helmut Henkensiefken

Klüpfel & Kobr
05.04.2017 20:00 - 23:30 Uhr

Die Zuschauer dürfen sich auf eine einzigartige Mischung aus Texten, Comedy und extra für die Show gedrehten Filmclips freuen. Kurz gesagt: Litcomedy vom Feinsten. Dafür bürgen die Autoren – schließlich haben sie den Begriff selbst erfunden. Das ist großes Kino nicht nur für Kluftinger-Leser, Allgäu-Fans oder Krimi-Enthusiasten, sondern auch für die, die es erst noch werden wollen.

Konzerte

Ausstellungen

Jonathan Safran Foer (Foto: Heike Steinweg)

THE LAST LINE Writing in Berlin. Fotografien Heike Steinweg
Heute 14:00 - 17:00 Uhr

Eine Ausstellung von "Literatur im Schloss" im Deutschordensmuseum. Die Fotografin Heike Steinweg hat einmal über sich gesagt, dass ein Porträt immer einen bestimmten Moment im Zeitverlauf einfange: „Ich spiegele mich in dem Menschen, den ich fotografiere, und dieser Mensch spiegelt sich in mir, was bedeutet, dass auch der Fotograf in einem Porträt sichtbar wird.“ Das ist eine schöne Beschreibung all ihrer Arbeiten, besonders aber trifft sie zu auf ihr Langzeitprojekt „The Last Line“, das rund vierzig Schriftstellerporträts umfasst. Darin setzt sie letzte Sätze von Romanen in Beziehung zu den Porträtierten. Das Augenmerk wird – auch in der Literaturwissenschaft – meist auf erste Sätze gerichtet – aber mindestens ebenso bedeutsam sind letzte Sätze, die nicht nur das Ende eines Buches markieren, sondern auch den Schlusspunkt unter eine oft jahrelange Arbeit setzen. Was bedeutet das für Autoren, wie kommen sie zur ihren letzten Sätzen, wie entlassen sie ihre Figuren ins Ungewisse? Diese Fragen hat Heike Steinweg an deutsche und internationale Autoren wie Ingo Schulze, Janne Teller oder Jonathan Safran Foer gestellt, Autoren, die entweder in Berlin leben oder zeitweise in Berlin geschrieben haben. Und sie hat sie an ihren Arbeitsplätzen oder in urbanem Umfeld fotografiert. Die Verknüpfung von Bild und Text schafft dabei vielschichtige, mehrdimensionale Porträts. Nachdem die Ausstellung „The Last Line“ bereits in New York, Washington, Berlin und Toronto gezeigt wurde, macht sie nun Station in Bad Mergentheim. Ein Künstlerbuch (500 Exemplare, nummeriert) ist im Museumsshop zu erwerben. Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten: Bis Ende März: Dienstag – Samstag 14 – 17 Uhr Sonntag/Feiertage 10.30 – 17 Uhr Ab April: Dienstag – Sonntag 10.30 – 17 Uhr Montags geschlossen