Kultur
in Bad Mergentheim

Museum & Führungen

Literatur

Wandelhalle

Philosophischer Abend
27.10.2020 19:30 - 21:00 Uhr

Der dritte philosophische Abend am Dienstag, 27. Oktober um 19:30 Uhr in der Wandelhalle befasst sich mit der Frage nach dem Menschen und seiner Verantwortung. Schon 1979 betonte der Philosoph Hans Jonas in seinem Werk "Das Prinzip Verantwortung", dass es nicht ausreicht nur darüber nachzudenken, wie wir Menschen miteinander umgehen, sondern dass diskutiert werden muss, wie der Mensch mit der Welt umgeht. Aufgrund seiner Handlungsmöglichkeiten komme dem Menschen besondere Verantwortung für die Zukunft der Welt zu. Dieser Gedanke Jonas‘ wird auf dem Bad Mergentheimer Philosophenweg aufgegriffen. Auf Tafel 19 wird er folgendermaßen zitiert: „Die Ehrfurcht vor jedem Leben muss uns davor schützen, der Zukunft wegen Leben der Gegenwart zu zerstören.“ Der Abend setzt sich mit der Zukunftsverantwortung des Menschen auseinander und beschäftigt sich dabei mit folgenden Fragen: Was bedeutet eigentlich Verantwortung? Wie lässt sie sich begründen? Worin besteht sie? Auf welche Themen und Bereiche bezieht sie sich? Wie weit reicht sie und wo endet sie?Der Abend wird von Referenten des Arbeitskreises Philosophenweg geleitet. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenbildung, der kath. Kur- und Rehaklinikseelsorge, dem Kulturverein und der Kurverwaltung Bad Mergentheim statt. Aufgrund der aktuellen Situation ist für die gesamte Dauer der Veranstaltung eine Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich. Eine Registrierung erfolgt vor Ort. Es besteht ein Zutritts- und Teilnahmeverbot nach § 7 Corona-Verordnung für Personen, die Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Fieber, trockener Husten, Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns, aufweisen, oder die entgegen § 3 Absatz 1 keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen  -Änderungen vorbehalten!-

Haiku - eine traditionelle japanische Gedichtform

Haiku - Gedicht im Telegrammstil
25.11.2020 18:30 - 21:00 Uhr

Beim Haiku handelt es sich um eine japanische Gedichtform, einen Dreizeiler mit 17 Silben, in dem in aller Kürze eine Geschichte erzählt wird. Mittels Konzentrationsübungen lernen die Teilnehmer zunächst ihre Sinne zu schärfen, um anschließend ein Haiku verfassen zu können. Dies ist vergleichbar dem Lösen von Sudokus, nur eben mittels Sprache. So kann ein ganz individuelles Haiku-Tagebuch entstehen. Bitte Schreibzeug mitbringen. Anmeldung bei der vhs unter Telefon 07931 574300, per E-Mail an vhs@bad-mergentheim.de und im Internet unter www.vhsmgh.de.

Konzerte

Ausstellungen

Tiger (Foto: Tricture by eli)

Rom lebt! Mit dem Handy in die Römerzeit
13.05.2020 10:30 - 17:00 Uhr

Ab 13. Mai wieder geöffnet!Bitte halten Sie sich bei Ihrem Besuch an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Sonderausstellung „Rom lebt! Mit dem Handy in die Römerzeit“ Einen großen Spaß für die ganze Familie und für historisch Interessierte gleichermaßen, für Kinder und Jugendliche, privat oder in der Klasse, verspricht die Sonderausstellung „Rom lebt! Mit dem Handy in die Römerzeit“, die ab Mitte März bis Mitte September im Residenzschloss Mergentheim (bisher Deutschordensmuseum) zu bestaunen ist. Sie funktioniert auf eine ganz besondere Weise, denn die Besucherinnen und Besucher tauchen persönlich in die Vergangenheit ein und erleben dabei ganz nebenher, wie das Leben damals war – anstrengend, gefährlich oder voller Genuss und Luxus? Auf jeden Fall war ganz schön viel los! Mit der Ausstellung lässt das Residenzschloss die römische Geschichte in Baden-Württemberg lebendig werden. Auch wenn Mergentheim nicht im Gebiet der römischen Besiedlung lag, die Nähe zum Neckar-Odenwald-Limes oder zum bedeutenden Römerlager in Marktbreit mit seinen 37 qm Fläche, das erst 1985 entdeckt wurde, lassen auf vielfältige Begegnungen der Römer mit den hiesigen Germanen schließen. Großformatige Bilder mit überraschendem 3D-Effekt verlocken dazu, in verschiedenste Alltagsszenen eintauchen. Den Bildern ist gemeinsam, dass sie „unvollständig“ sind – es fehlen die Besucherinnen und Besucher als Akteure, denn sie werden zum Teil des Motivs, indem sie sich dazu gesellen und sich davor fotografieren lassen! So entsteht eine ganz persönliche Ansicht jedes Motivs, die als Erinnerung mit nach Hause genommen oder in sozialen Netzwerken verwendet werden kann – mit den Gästen der Ausstellung als „Zeitzeugen“ römischen Lebens. Die Römerzeit wird lebendig, wenn die Eltern vor herabfallenden Ziegeln an einer Baustelle fliehen oder als Dienstpersonal bei einem römischen Festabend im triclinium Wein einschenken, wenn die Kinder beim Schaukampf in der Arena einen Tiger bändigen oder der reichen Römerin die Haare kämmen. Fotokameras und Handys oder Smartphones sind also unbedingt zum Ausstellungsbesuch mitzubringen! Der Geschichts- und Lateinunterricht erfährt so eine ganz unerwartete Ergänzung, die den Kindern und Jugendlichen die römische Vergangenheit deutlich vor Augen führt. Eine Ausstellung des Residenzschlosses Mergentheim in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim und Tricture by eli. Info:Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten.April - Oktober:Mittwoch - Sonntag/Feiertag 10.30 - 17 UhrNovember - März:Mittwoch - Samstag 14 - 17 UhrSonntag/Feiertag 10.30 - 17 UhrAm 24./25. und 31.12 geschlossen.

Hände von Kathe Wendel (Foto: Roland Bauer)

50 Jahre Fotografie: Roland Bauer
15.10.2020 14:00 - 17:00 Uhr

Sonderausstellung Mit dem Herzen sieht man besser. Roland Bauer: 50 Jahre Fotografieren in Hohenlohe und der Welt Mit 28 Jahren zog der Fotograf Roland Bauer ins entlegenste Hohenlohe und erlebte ein Wunder: Er lernte die Geschwister Wendel kennen, die lebten, als seien sie aus der Welt gefallen. Sie erlaubten ihm, ihr Leben zu dokumentieren (1980). Für diese beeindruckende Arbeit bekam Roland Bauer 1983 den Kodak Fotobuchpreis und das Buch wurde zum wiederholt aufgelegten Klassiker. Er ist inzwischen weithin bekannt. Seine Karriere brachte ihn mit Aufträgen in die weite Welt, aber immer wieder gelangen ihm in seiner nächsten Umgebung konzentrierte Nah-Blicke. Als nächstes in die Werkstätten von Handwerkern in Dörfern, deren Namen man noch nie gehört hat; in diesen „Reservaten“ hielten sich seltene Handwerke bis zuletzt. Roland Bauer besuchte zusammen mit dem Autor Frieder Stöckle die letzten ihrer Art: Korbmacher, Wagner, Schindelmacher etc. Er traf auf verschmitzte Originale in dunklen, heimeligen Werkstätten, die ein ganz eigenes Arbeits-Universum darstellen. Sie verrichten ihre Arbeit mit Hingabe, Ausdauer und Muße. Man fühlt sich merkwürdig wohl in diesen Bildern der Zeit unserer Großväter und empfindet eine gewisse Sehnsucht nach diesen vertrauten zurückliegenden Zeiten, in denen das Leben nicht einfacher war. Und schließlich ist das der Ursprung unserer heutigen, ganz anderen Welt. Roland Bauer spricht intensiv mit den Menschen, die er besucht, es gelingt ihm, engen Kontakt mit seinen Protagonisten aufzunehmen. Deswegen teilen sie sich ihm gerne mit, und das spürt man auf seinen Bildern. Er macht sich Gedanken über die Menschen seiner Heimat. Roland Bauer bewegt und bewegte sich in zwei Arbeitssphären: er schuf und schafft farbenprächtige Bilder, die den Reichtum unserer Welt ausbreiten, er zeigt uns den Luxus von Schlössern, Villen und Hotels. In seiner Schwarz-Weiß-Fotografie zeigt er sich als Purist. Roland Bauer fotografierte zehn Jahre lang für die Firma Würth, aus der eine der international bedeutenden Kunstsammlungen hervorging. Außerdem war er einer von fünf Fotografen, die für Projekt „Verhüllter Reichstag“ von Christo und Jeanne Claude akkreditiert waren. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums seiner Tätigkeit als Fotograf und des 70. Geburtstages zeigt das Residenzschloss Mergentheim rund 100 Fotografien von Roland Bauer zu verschiedenen Aspekten seines Werkes. Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten:April – Oktober:Mittwoch – Sonntag/Feiertage 10.30 – 17 UhrNovember – März:Mittwoch – Samstag 14 – 17 UhrSonn- und Feiertage 10.30 – 17 Uhr

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