Kultur
in Bad Mergentheim

Museum & Führungen

Literatur

Aris Fioretos (Foto: (c) Sara Mac Key)

Literatur im Schloss: Aris Fioretos
06.02.2017 19:30 - 21:00 Uhr

Aris Fioretos Lesung und Gespräch Aris Fioretos gehört zu den großen europäischen Autoren der Gegenwart. Der schwedische Schriftsteller griechisch-österreichischer Herkunft wurde 1960 in Göteborg geboren. Zuletzt erschienen „Der letzte Grieche“ (Roman, 2011) und „Die halbe Sonne“ (Ein Buch über einen Vater, 2013). Für seine Übersetzungen wie für sein eigenes Werk hat er zahlreiche Preise erhalten, zuletzt den wichtigen Romanpreis des Schwedischen Rundfunks für den großartigen, 2016 erschienenen Roman „Mary“, den er in Bad Mergentheim vorstellen wird. In "Mary" erzählt Fioretos von einer jungen Frau unter der griechischen Militärdiktatur, die sich entscheiden muss: für ihren Freund - einen Anführer der aufständischen Studenten - oder für das Kind, mit dem sie schwanger ist. Mit enormer literarischer Kraft beschreibt er die existentielle Situation einer jungen Frau, die vor einem unlösbaren Konflikt steht - ein Roman, der zwar in den siebziger Jahren spielt, aber unsere krisenhafte Gegenwart mitreflektiert. Aris Fioretos lebt in Berlin und Stockholm. Karten sind an der Museumskasse und bei der Buchhandlung Moritz und Lux erhältlich.

Jonathan Safran Foer (Foto: Heike Steinweg)

THE LAST LINE Writing in Berlin. Fotografien Heike Steinweg
24.02.2017 14:00 - 17:00 Uhr

Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten: Bis Ende März: Dienstag – Samstag 14 – 17 Uhr Sonntag/Feiertage 10.30 – 17 Uhr Ab April: Dienstag – Sonntag 10.30 – 17 Uhr Montags geschlossen Eine alte Hauswand, ringsherum städtisches Leben: In einer solchen Umgebung fotografiert Heike Steinweg am liebsten Schriftsteller. In einem Langzeitprojekt setzt sie letzte Sätze von Romanen in Beziehung zu den Porträtierten. Jeder weiß, wie wichtig erste Sätze für einen Roman sind. Doch wie ist es mit dem letzten Satz? Was bedeutet es für einen Autor, nach Jahren der Arbeit ein Buch zu beenden und hinauszuschicken in die Welt? Das hat sich die Fotografin Heike Steinweg gefragt - und daraus ein Langzeitprojekt gemacht: "The Last Line". Steinweg porträtiert dabei Schriftsteller und befragt sie zum letzten Satz ihrer Romane. So entsteht eine Kombination aus Wort und Bild. Dabei erlebt sie besonders wunderbare Momente, wie sie erzählt. So habe ihr der Autor Aris Fioretos einen letzten Satz "geschenkt" - von einem Roman, der noch gar nicht fertig war.  So unterschiedlich die Sätze und Schriftsteller, so konsequent folgt Steinweg bei ihrer Arbeit einem Prinzip: Nie dürfen Autoren auf ihren Bildern die berühmte Hand unterm Kinn haben, nie vor einer Bücherwand stehen und nie lesen. Viel besser als Umgebung, so Steinweg: eine schöne alte Hauswand, eine Stadt. So wie bei Jonathan Safran Foer: Er steht hinter einer Glasscheibe - und um ihn herum tobt das New Yorker Leben. Eine Ausstellung von "Literatur im Schloss"

Konzerte

Ausstellungen

Ausstellungsbesucher werden Teil des Gemäldes - eine besondere Faszination. (Foto: Thomas Weller)

Schöner Schein. Mitmischen im Museum
19.01.2017 14:00 - 17:00 Uhr

So abenteuerlich war Museum noch nie! Mit dem Tiger Auge in Auge, dem Leoparden das Kinn kraulen, das riesige Mammut im Schlepptau – in dieser Ausstellung können Sie Teil spektakulärer Bilder werden. Auf der Spur dieser Bilder kann man das ganze Deutschordensschloss in Bad Mergentheim neu entdecken. Hier dürfen Sie nach Herzenslust „posen“ und fotografieren. 3D-Großgemälde mit aufsehenerregenden und täuschend echten Darstellungen von Tieren und ungewöhnlichen Szenen dürfen „betreten“ werden. Jetzt dürfen Sie im Museum, wo sonst die Kamera in der Tasche bleiben muss, eine richtiggehende Fotosession veranstalten. Schöner Schein: Sie sind im Bild. Anschließend können Sie tolle Erlebnisse mit nach Hause nehmen, als Erinnerung oder um sie via Facebook oder Whatsapp ihren Freunden zu schicken. Ein Spaß für die ganze Familie, für Jung und Alt! 20 großformatige Abbildungen („Tricture“), zum Teil in die Ausstellungsräume im gesamten Schloss integriert, laden zum „Mitmischen“ ein: Bedroht von riesigen Wassersauriern im aufgewühlten Meer schwimmen Sie lässig auf einem Baumstamm, dem Löwen mit dem weit aufgerissenen Rachen reichen Sie mit Hilfe eines dürren Astes ein Stück rohes Fleisch, einen hungrigen Bär füttern Sie mit einem Lachs. Auch ein Pandabär, ein Tyrannosaurus Rex oder verschiedene Wassersaurier warten auf Besucher, die sich zu Ihnen aufs Bild gesellen. Ein Monster lauert hinter der Tür, ein Pirat, eine Prinzessin und ein Landgraf möchten in Kontakt mit den Betrachtern treten. Ein Höhepunkt ist die aufwendige Darstellung einer großen urzeitlichen Höhle im mittelalterlichen Gewölbekeller des Schlosses, wo Sie sich zu den Höhlenbewohnern am Feuer setzen und an deren Leben teilhaben können. Sie steigen ins Bild und erleben die „finstere“ Urzeit in mittelalterlicher Atmosphäre. Das Faltblatt zur Sonderausstellung können Sie hier herunterladen. Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten: Bis Ende März: Dienstag – Samstag 14 – 17 Uhr Sonntag/Feiertage 10.30 – 17 Uhr Ab April: Dienstag – Sonntag 10.30 – 17 Uhr Montags geschlossen

Jonathan Safran Foer (Foto: Heike Steinweg)

THE LAST LINE Writing in Berlin. Fotografien Heike Steinweg
24.02.2017 14:00 - 17:00 Uhr

Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten: Bis Ende März: Dienstag – Samstag 14 – 17 Uhr Sonntag/Feiertage 10.30 – 17 Uhr Ab April: Dienstag – Sonntag 10.30 – 17 Uhr Montags geschlossen Eine alte Hauswand, ringsherum städtisches Leben: In einer solchen Umgebung fotografiert Heike Steinweg am liebsten Schriftsteller. In einem Langzeitprojekt setzt sie letzte Sätze von Romanen in Beziehung zu den Porträtierten. Jeder weiß, wie wichtig erste Sätze für einen Roman sind. Doch wie ist es mit dem letzten Satz? Was bedeutet es für einen Autor, nach Jahren der Arbeit ein Buch zu beenden und hinauszuschicken in die Welt? Das hat sich die Fotografin Heike Steinweg gefragt - und daraus ein Langzeitprojekt gemacht: "The Last Line". Steinweg porträtiert dabei Schriftsteller und befragt sie zum letzten Satz ihrer Romane. So entsteht eine Kombination aus Wort und Bild. Dabei erlebt sie besonders wunderbare Momente, wie sie erzählt. So habe ihr der Autor Aris Fioretos einen letzten Satz "geschenkt" - von einem Roman, der noch gar nicht fertig war.  So unterschiedlich die Sätze und Schriftsteller, so konsequent folgt Steinweg bei ihrer Arbeit einem Prinzip: Nie dürfen Autoren auf ihren Bildern die berühmte Hand unterm Kinn haben, nie vor einer Bücherwand stehen und nie lesen. Viel besser als Umgebung, so Steinweg: eine schöne alte Hauswand, eine Stadt. So wie bei Jonathan Safran Foer: Er steht hinter einer Glasscheibe - und um ihn herum tobt das New Yorker Leben. Eine Ausstellung von "Literatur im Schloss"