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Jörn Hanitzsch, Mothra (Foto: Jörn Hanitzsch)

Schlossfunkeln. Lichtkunst im Residenzschloss
03.02.2021 14:00 - 17:00 Uhr

Ein Erlebnis für die ganze Familie Schlossfunkeln. Lichtkunst im Residenzschloss Mergentheim Von Februar bis April wird das Mergentheimer Schloss innen und außen verzaubert –durch die einzigartigen Lichtinstallationen des Künstlers Jörn Hanitzsch. Er wird damit Licht in die dunkle Jahreszeit bringen - ab Mariä Lichtmess, dem Ende der weihnachtlichen Festzeit, das in der katholischen Kirche am 2. Februar gefeiert wird. An diesem Tag wird das „Schlossfunkeln“ im inneren Schlosshof und in den Ausstellungsräumen des Schlosses eröffnet. Es ist bis nach Ostern zu sehen. An neun Aktionsabenden kann man das Schloss mit der ganzen Familie erleben. Die Lichtkunst ist auch tagsüber beim Museumsrundgang erlebbar. Schon von der Stadt aus sieht man das Schloss geheimnisvoll leuchten durch die Illumination des Roten Saals. Start und Ziel der begeisternden Lichtkunst ist der Schlosshof. Der Weg führt durch das Schloss, mit immer wieder überraschenden Lichteffekten, die den Objekten eine ganz neue Erscheinung verleihen. Die prächtige südwestliche Wendeltreppe mit ihrem gotisierenden Netzgewölbe erfährt neue Aufmerksamkeit durch eine ebenso kunstvolle Beleuchtung. Skurril-leuchtende Lichtfigurinen stehen Spalier. Die „Guardians of Time“, die „Wächter der Zeit“ des befreundeten Künstlers Manfred Kielnhofer laden zum puren Schaugenuss ein. Neue, bisher unentdeckte Nuancen in der umfangreichen Puppenstubensammlung werden durch Hintergrund-Illuminationen akzentuiert. Lernen Sie den "King of Colour and Love" kennen! Die komplexe, rund 5 Meter hohe Lichtkunstinstallation „Mothra“ im Schlosshof ist Höhepunkt der Arbeiten von Jörn Hanitzsch. Mit der Dämmerung kann man richtiggehend zum Teil der großen und damit begehbaren Installation werden. Im Kern geht es bei „Mothra“ um eine dynamische Lichtinstallation aus 72 neutral weißen Lichtobjekten. Spezielle Vollglas-Linsen wurden vor einer LED-Applikation montiert, um die Lichtinterpretation in den Raum und die umliegend geschlossene Fassade zu transportieren. Diese stark gewölbten Linsen wirken wie die 20fach vergrößerten Augen von Motten, die – als „Mothra“ bezeichnet – in japanischen Comics und seit 1961 in Filmen zu finden sind. Diese Anlehnung wird durch verschiedenfarbig aufspreizende und um die Linsen geheftete Folien vertieft, die an den Flügelschlag und die leuchtenden Augen von Motten und Fledermäusen erinnern. Aktionsabende für Familien mit Führungen und Angeboten für Kinder an den Freitagabenden versprechen zusätzlich großes Vergnügen beim Erleben der Lichtkunst im Schloss. Info:Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten!November - März:Mittwoch - Samstag 14 - 17 UhrSonn- und Feiertag 10.30 - 17 UhrApril - Oktober:Mittwoch - Sonntag/Feiertag 10.30 - 17 Uhr

Carl Barks, Donald, Anfang der 1950er Jahre © Walt Disney Company / Courtesy Sammlung Reichelt und Brockmann

Die Väter von Micky Maus und Donald Duck
20.03.2021 10:30 - 17:00 Uhr

Sonderausstellung Die Väter von Micky Maus und Donald Duck Gottfredson, Taliaferro und Barks „Gezeichnet von Walt Disney“ – jahrzehntelang verschwanden die Künstler Carl Barks, Floyd Gottfredson und Al Taliaferro hinter dieser Angabe und wurden in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen. Die Ausstellung im Residenzschloss Mergentheim setzt die „Großen Drei“ und ihre sehr unterschiedlichen Bezüge zum Unternehmen „Disney“ ins rechte Licht und würdigt ihre Kunst erstmals in einer Zusammenschau. Seit den frühen 1930er Jahren haben Barks, Gottfredson und Taliaferro das Genre der Comics im Unternehmen von Walt Disney entscheidend entwickelt und geprägt. Mit den gezeichneten, getexteten und oft mit Sprechblasen versehenen Bildergeschichten wurden ihre Comics ein ökonomisch erfolgreiches Lizenz-Produkt des Disney-Konzerns in Abgrenzung zur Trickfilm-Produktion. Trotz des enormen wirtschaftlichen Erfolges blieb die Identität der Schöpfer von Donald, Micky und ihren Kollegen über Jahrzehnte hinweg hinter der Corporate Identity des Disney-Konzerns verborgen. Signiert wurden alle Arbeiten bis zum Tod von Walt Disney im Jahre 1966 mit dem von Gottfredson entwickelten Schriftzug „Walt Disney“. Erst Jahre nach ihrem Tod wird die Behauptung „gezeichnet von Walt Disney“ widerlegt und die wahren Künstler hinter den Figuren treten aus dem Schatten des übermächtigen Konzernchefs. Jan Gulbransson und Ulrich Schöder führen als Zeichner und Autoren die Tradition rund um die Ducks und Entenhausen bis heute weiter. Individuell im Strich und mit weltweiter Popularität lassen sie den Kosmos weiter leben, der bis heute als Teil unseres kollektiven Bildgedächtnisses funktioniert. Anfang der 1950er Jahren vernichteten fast alle US-Comic-Verlage die Originalzeichnungen, da sie nur als platzverbrauchender Grundstoff angesehen wurden. Nur Druckbögen oder Filme von erfolgreichen Serien wurden zur eventuellen Wiederverwertung aufgehoben. Das gedruckte Produkt galt – wie im Prinzip auch heute noch in der Comic-Branche üblich – als das Original. Wir verdanken der Sammelleidenschaft der Künstler und den Druckerei- und VerlagsmitarbeitenInnen, dass sichtbar gemacht werden kann, was Taliaferro lange bedauerte: „...I feel I have been a ghost long enough...“. Die Sammlung wurde von Ina Brockmann und Peter Reichelt zusammengestellt. Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten:Im März:Mittwoch - Samstag 14 - 17 UhrSonn- und Feiertag 10.30 - 17 UhrAb April:Mittwoch - Sonntag und Feiertag 10.30 - 17 Uhr

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