Kultur
in Bad Mergentheim

Museum & Führungen

Literatur

Wandelhalle

Philosophischer Abend
20.04.2021 19:30 - 21:00 Uhr

Thema: "Sind wir wirklich frei?" Der dritte Philosophische Abend am Dienstag, 20.04.2021 um 19:30 Uhr in der Wandelhalle befasst sich mit der Freiheit des Menschen. An verschiedenen Stationen des Bad Mergentheimer Philosophenweges wird dieses Thema angesprochen. So wird auf Tafel 14 Immanuel Kant mit einem Satz zitiert, der die Willensfreiheit des Menschen betont. Doch in der philosophischen Diskussion werden auch andere Positionen vertreten. Gerade auch die moderne Hirnforschung stellt den freien Willen infrage und sieht den Menschen vielfach nur als Marionette seiner Gehirnprozesse. Der Abend setzt sich mit dem Problem der Willensfreiheit auseinander und beschäftigt sich dabei mit folgenden Fragen: Was meint man, wenn man von Freiheit redet? Welche Konzepte werden dazu vertreten? Ist der Mensch wirklich frei, als Individuum oder als gesellschaftliches Wesen? Oder ist das alles nicht bloße Illusion? Der Philosophische Abend findet in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Dekanat Mergentheim, dem Kulturverein und dem Institut für Bad Mergentheimer Kurmedizin, Gesundheitsbildung und medizinische Wellness statt. Der Abend wird geleitet von Referenten des Arbeitskreises Philosophenweg. Der Eintritt ist frei.   Ist Gott in allem? Nähere Informationen zu diesem Abend folgen in Kürze. Termin: Dienstag, 26.10.2021 um 19.30 Uhr  

Hartwig Behr (Foto: Sammlung Hartwig Behr)

Buchvorstellung Nationalsozialismus im Altkreis 1918-1949
04.10.2021 19:30 - 21:00 Uhr

Buchvorstellung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Taubertal 2021  Zur Geschichte des Nationalsozialismus im Altkreis Mergentheim 1918-1949 Hartwig Behr M. A., Historiker Moderation: N. N. Der Autor Hartwig Behr, 2017 mit der Heimatmedaille ausgezeichnet, und der Verleger Günther Emig stellen das neue Buch "Zur Geschichte des Nationalsozialismus im Kreis Mergentheim 1918 bis 1949" vor. Es beruht auf einem langen Quellenstudium von Behr und Claus Peter Mühleck. Die Besonderheit des Werks besteht darin, dass es neben Ereignissen und Strukturen auch menschliche Schicksale aus der unmittelbaren Nachbarschaft schildert. Ein Interview mit dem Moderator N.N. verspricht einen lebendigen Einblick in die Entstehung des Werkes. Verfasser und Verleger sind auch auf Fragen des Publikums gespannt. Info: Treffpunkt SchlosskasseWeitere Informationen folgen

Konzerte

Ausstellungen

Carl Barks, Donald, Anfang der 1950er Jahre © Walt Disney Company / Courtesy Sammlung Reichelt und Brockmann

Micky Maus und Donald Duck: Gezeichnet von Walt Disney?
20.03.2021 10:30 - 17:00 Uhr

Sonderausstellung Micky Maus und Donald Duck Gezeichnet von Barks, Gottfredson, Taliaferro „Gezeichnet von Walt Disney“ – jahrzehntelang verschwanden die Künstler Carl Barks, Floyd Gottfredson und Al Taliaferro hinter dieser Angabe und wurden in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen. Die Ausstellung im Residenzschloss Mergentheim setzt die „Großen Drei“ und ihre sehr unterschiedlichen Bezüge zum Unternehmen „Disney“ ins rechte Licht und würdigt ihre Kunst erstmals in einer Zusammenschau. Seit den frühen 1930er Jahren haben Barks, Gottfredson und Taliaferro das Genre der Comics im Unternehmen von Walt Disney entscheidend entwickelt und geprägt. Mit den gezeichneten, getexteten und oft mit Sprechblasen versehenen Bildergeschichten wurden ihre Comics ein ökonomisch erfolgreiches Lizenz-Produkt des Disney-Konzerns in Abgrenzung zur Trickfilm-Produktion. Trotz des enormen wirtschaftlichen Erfolges blieb die Identität der Schöpfer von Donald, Micky und ihren Kollegen über Jahrzehnte hinweg hinter der Corporate Identity des Disney-Konzerns verborgen. Signiert wurden alle Arbeiten bis zum Tod von Walt Disney im Jahre 1966 mit dem von Gottfredson entwickelten Schriftzug „Walt Disney“. Erst Jahre nach ihrem Tod wird die Behauptung „gezeichnet von Walt Disney“ widerlegt und die wahren Künstler hinter den Figuren treten aus dem Schatten des übermächtigen Konzernchefs. Jan Gulbransson und Ulrich Schöder führen als Zeichner und Autoren die Tradition rund um die Ducks und Entenhausen bis heute weiter. Individuell im Strich und mit weltweiter Popularität lassen sie den Kosmos weiter leben, der bis heute als Teil unseres kollektiven Bildgedächtnisses funktioniert. Anfang der 1950er Jahren vernichteten fast alle US-Comic-Verlage die Originalzeichnungen, da sie nur als platzverbrauchender Grundstoff angesehen wurden. Nur Druckbögen oder Filme von erfolgreichen Serien wurden zur eventuellen Wiederverwertung aufgehoben. Das gedruckte Produkt galt – wie im Prinzip auch heute noch in der Comic-Branche üblich – als das Original. Wir verdanken der Sammelleidenschaft der Künstler und den Druckerei- und VerlagsmitarbeitenInnen, dass sichtbar gemacht werden kann, was Taliaferro lange bedauerte: „...I feel I have been a ghost long enough...“. Die Sammlung wurde von Ina Brockmann und Peter Reichelt zusammengestellt. Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten:Im März:Mittwoch - Samstag 14 - 17 UhrSonn- und Feiertag 10.30 - 17 UhrAb April:Mittwoch - Sonntag und Feiertag 10.30 - 17 Uhr

Dominic Benhura, Swing me Mama, 1995 (Foto: Jerry Hardman-Jones)

Ausstellung im Schlosspark: Chapungu
16.05.2021

Sonderausstellung – erstmals eine Ausstellung im Schlosspark Chapungu. Stories in Stone – An African Perspective of Family Mai bis Oktober 2021 Bitte beachten: die exakte Laufzeit ist noch nicht bekannt! Seit über 50 Jahren ist Roy Guthrie weltweit als Botschafter für die Bildhauerkunst aus Simbabwe unterwegs, letztmalig in Deutschland waren Werke dank seines Engagements im Jahr 1998 im Palmengarten in Frankfurt zu sehen. Der historische Schlosspark in Bad Mergentheim, ein englischer Garten, bildet im Sommer 2021 den passenden Rahmen für rund 80 Plastiken aus der Hand von über 30 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern aus Simbabwe, unterteilt in acht Themenbereiche: Brauch und Legende, die Rolle der Frauen, Familie, die Rolle der Vorfahren, Natur und Umwelt, die Geisterwelt, die Dorfgemeinschaft, Stellungnahmen zur Gesellschaft. Drei beeindruckende, 1,5 Tonnen schwere Großskulpturen „Story Teller“ von Wonder Luka begrüßen bereits im Äußeren Schlosshof und machen mit vielerlei Aspekten afrikanischen Lebens bekannt. Weitere höchst vielfältige Skulpturen begleiten den Weg von dort zum historischen Schlosspark, in dem der Großteil der Arbeiten präsentiert wird. Hier begegnen sich Natur und Kultur, Europa und Afrika, auf eindrucksvolle Weise. Schlanke und elegante Werke wechseln sich mit monumentalen und massiven Bildhauerarbeiten ab. Sie geben einen Eindruck der Lebens- und Vorstellungswelt der Menschen in Simbabwe und laden zum flanierenden Betrachten in der vielgestaltigen Flora des Mergentheimer Schlossparks ein. Der „Simbabwe-Vogel“, in der Bantusprache Shona „Chapungu“ genannt, steht als Symbol für den 1970 entstandenen gleichnamigen Skulpturenpark in Simbabwes Hauptstadt Harare. Dieses erste private Ausstellungprojekt mit Steinskulpturen aus dem südafrikanischen Land initiierte Roy Guthrie, heute Direktor des Skulpturenparks. Die Ausstellung im Schlosspark wird in Kooperation mit Roy Guthrie und Marcey Mushore, Chapungu Sculpture Park, Harare, Simbabwe, präsentiert. Sie sowie einige der Künstler stehen während der Laufzeit der Ausstellung für Auskünfte zur Verfügung und haben ihren Standort im Infopunkt im Torbau des Schlosses. Die Künstler bieten darüber hinaus mehrtägige Kunst-Workshops an und stellen ihre Werke vor.  

Unterkünfte