Coronavirus - Informationen für Unternehmen

Coronavirus
Coronavirus

Die Corona-Krise stellt viele Unternehmen, insbesondere die kleinen und mittleren Betriebe, im Land vor existenzielle Herausforderungen. Die Sicherung der Liquidität ist dabei oberstes Gebot. Um die Mittelständler in der derzeitig äußerst schwierigen Situation zu unterstützen, haben Bund und Land Hilfsmaßnahmen ergriffen und weitere angekündigt.

Überbrückungshilfe IV

Mit der Überbrückungshilfe IV unterstützt die Bundesregierung auch weiterhin Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro im Jahr 2020 (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie direkt betroffene Unternehmen sowie Unternehmen der Pyrotechnikbranche, des Großhandels und der Reisebranche). Die Bedingungen entsprechen weitgehend denjenigen der Überbrückungshilfe III Plus.

Besonders von der Pandemie betroffene Unternehmen wie die Reisebranche oder die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft können zusätzliche Förderungen beantragen. Bei Erstantragstellung werden Abschlagszahlungen in Höhe von 50 Prozent der beantragten Förderung gewährt (maximal 100.000 Euro pro Monat beziehungsweise insgesamt bis zu 300.000 Euro).

Unternehmen, die infolge von Corona-Regelungen wegen Unwirtschaftlichkeit freiwillig geschlossen haben, können zeitlich befristet zunächst vom 1. bis 31. Januar 2022 Überbrückungshilfe IV beantragen.

Hinweise: Die Überbrückungshilfe IV kann nur über einen prüfenden Dritten beantragt werden. Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 30. April 2022.Weitere Infomationen erhalten Sie unter: Überbrückungshilfe IV


Städtischer Neugründerbonus

Neugründerinnen und Neugründer wurden in den ersten Förderrunden von Bund und Ländern nicht bedacht/erfasst und hatten bisher keine/wenig Gelegenheit, Rücklagen zu erwirtschaften. Häufig belasten sie auch parallel laufende Existenzförderkredite. Die Stadt Bad Mergentheim unterstützt deshalb alle Neugründungen (keine Verlagerungen) von inhabergeführten Gastronomie- oder Einzelhandelsbetrieben im Haupterwerb, die in den Jahren 2020/21 eröffnet haben oder eröffnen. Der Betrieb muss dabei noch bestehen.

Hierzu wird ein einmaliger, nicht-rückzahlbarer Betrag in Höhe von 10 Euro pro Quadratmeter Verkaufsfläche/Gastraumfläche bezuschusst, maximal jedoch 1.500 Euro. Als Zuschusstopf werden 15.000 Euro für die Maßnahme zur Verfügung gestellt.

Falls Sie einen Antrag stellen möchten, setzen Sie sich mit der städtischen Wirtschaftsförderung in Verbindung: wirtschaft@bad-mergentheim.de oder +49 7931 578006.


Überbrückungshilfe III Plus

Mit der Überbrückungshilfe III Plus unterstützt die Bundesregierung im Förderzeitraum Juli bis Dezember 2021 alle von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler bei der Deckung von betrieblichen Fixkosten ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent. Die Konditionen entsprechen denen der Überbrückungshilfe III. Zusätzlich wird eine Restart-Prämie gewährt. Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte.

Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge zum Förderzeitraum Juli bis Dezember endet am 31. Dezember 2021. Seit 22. Oktober 2021 können prüfende Dritte auch die Kontoverbindung ändern.

Weitere Informationen finden Sie unter Überbrückungshilfe III Plus.


Härtefallhilfen für Unternehmen und Selbständige

Update (09.11.2021): Die Antragsfrist der Härtefallhilfen endete am 15. November 2021. Eine Verlängerung der Antragsfrist wird derzeit geprüft.

Mit den Härtefallhilfen des Landes kann nun auch Unternehmen und Selbständigen geholfen werden, die in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind, aber trotz aller Verbesserungen und Ausweitungen keinen Zugang zu einem bestehenden Hilfsprogramm haben.


Neustarthilfe Plus

Die Neustarthilfe Plus schließt mit höheren Vorschüssen an die Neustarthilfe an und umfasst die Förderzeiträume 1. Juli bis 30. September und 1. Oktober bis 31. Dezember 2021. Die Förderbedingungen für beide Förderzeiträume sind identisch. Die Neustarthilfe Plus unterstützt weiterhin Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie.

Die Antragsfrist für den Förderzeitraum Juli bis September 2021 endet am 31. Dezember 2021 (verlängert). Die Antragsfrist für den Förderzeitraum Oktober bis Dezember 2021 endet am 31. Dezember 2021.

Wichtig: Die beiden Förderzeiträume müssen separat beantragt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter Neustarthilfe Plus.


Neustarthilfe (beendet)

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist, die aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt. Die Antragsfrist endete am 31. Oktober 2021.

Weitere Informationen finden Sie unter Neustarthilfe.


Überbrückungshilfe III (beendet)

Mit der Überbrückungshilfe III wurden Unternehmen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro unterstützt.

Erst- und Änderungsanträge konnten bis zum 31. Oktober 2021 gestellt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter "Überbrückungshilfe III".


Abhol- und Lieferdienste aus Handel und Gastronomie

In Zeiten der Corona-Pandemie finden sich auch in Bad Mergentheim viele Angebote, die risikolos abgeholt oder nach Hause geliefert werden können. Wir stellen Ihnen diese hier vor:

Innenstadt für daheim aus Bad Mergentheim - Angebote Handel

Innenstadt für daheim aus Bad Mergentheim - Angebote Gastronomie

 

Hilfsfonds der Stadt Bad Mergentheim

Die Stadt Bad Mergentheim und die Fraktionen des Gemeinderats möchten in der aktuellen Notlage neben Bund und Land einen Beitrag zum Erhalt der Strukturen in der Stadt leisten und die nachhaltigen Folgen der Covid-Pandemie abmildern, um diese Krisenzeit zu überstehen. Der städtische Hilfsfonds für Unternehmen soll zur Anwendung kommen, falls die Förderungsmöglichkeiten von Bund und Land zur Deckung des Liquiditätsengpasses nicht ausreichen und weiterhin eine existenzbedrohliche Schieflage des jeweiligen Unternehmens besteht. Fördervoraussetzung ist deshalb, dass durch den Antragsteller ein Soforthilfeantrag für das Bundes- oder Landesprogramm „Soforthilfe Corona“ eingereicht und eine Förderung in Höhe des Höchstbetrags bewilligt wurde, der Finanzbedarf durch das Soforthilfeprogramm jedoch nicht vollumfänglich abgedeckt werden konnte. Antragsberechtigt sind alle gewerblichen Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten (VZÄ), die ihre Tätigkeit von einem Unternehmenssitz in Bad Mergentheim aus ausführen.

Fördervoraussetzung ist, dass durch den Antragsteller ein Soforthilfeantrag für das Bundes- oder Landesprogramm „Soforthilfe Corona“ eingereicht und eine Förderung in Höhe des maximalen Höchstbetrags bewilligt wurde. Aus dem Bewilligungsbescheid muss weiter hervorgehen, dass der Liquiditätsengpass höher ist als der bewilligte Zuschuss, der Finanzbedarf durch das Soforthilfeprogramm von Bund oder Land also nicht vollumfänglich abgedeckt werden konnte. Der Förderantrag und der Bewilligungsbescheid des Soforthilfeantrags von Bund oder Land sind dem Antragsformular deshalb beizufügen.

Der Antrag kann über ein Online-Formular direkt auf der städtischen Internetseite www.bad-mergentheim.de/hilfsfonds digital ausgefüllt und abgeschickt werden. Zudem gibt es einen Formular-Vordruck zum Download, der ausgefüllt bei der Stadt Bad Mergentheim, Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing, Bahnhofplatz 1, 97980 Bad Mergentheim eingereicht werden kann. Eine Antragstellung ist noch bis zum 31.12.2021 möglich.

Ansprechpartner zum Förderprogramm im Bad Mergentheimer Rathaus ist Giorgio Ebert von der städtischen Wirtschaftsförderung, der unter Telefon 07931/ 57-8006 oder per E-Mail an giorgio.ebert@bad-mergentheim.de erreichbar ist.



Stadt verschiebt die Abbuchung des Fremdenverkehrsbeitrags

Wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie hat die Stadt Bad Mergentheim den Einzug der Vorauszahlungen des Fremdenverkehrsbeitrages vom 1. Juli 2020 zunächst auf 1. Oktober 2020 und dann noch einmal auf 31. Dezember 2020 verschoben. Auch die Veranlagungen früherer Jahre wurden bislang nicht abgebucht.
Wegen der anhaltend schwierigen Situation verschiebt die Stadt die Abbuchung nun noch einmal auf den 1. März 2021. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Fremdenverkehrsbeiträge bis 30. Juni 2021 zu stunden.
Wer dies in Anspruch nehmen will, sollte sich mit der Stadtkasse in Verbindung setzen unter Telefon 07931/ 572116

 


Förderprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

Mit dem Förderprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ hat der Bund eine neue Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) auf den Weg gebracht. Ziel ist es, die Zahl der Ausbildungsplätze trotz der aktuellen Corona-Pandemie und der damit verbundenen Wirtschaftskrise aufrecht zu erhalten oder sogar auszubauen. Insgesamt stehen für dieses Programm 500 Millionen Euro zur Verfügung.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Prämien, zum Antragsweg sowie eine FAQ-Liste finden Sie unter https://www.bmbf.de/de/das-sollten-kmu-jetzt-wissen-11839.html

oder direkt bei der Bundesagentur für Arbeit unter: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern

 


Sofortbürgschaften für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten

„Das Wirtschaftsministerium stellt gemeinsam mit der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg Sofortbürgschaften für Soloselbständige, Freiberufler und Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten bereit. Ab 15. Juli können Unternehmen die Bürgschaften beantragen.

Unternehmen können die Sofortbürgschaft auf zwei Wegen beantragen. Über das Portal https://finanzierungsportal.ermoeglicher.de/ können sie bei positiver Prüfung eine elektronische Vorabzusage für eine Sofortbürgschaft in Höhe von 90 Prozent für einen Kredit bis zu 250.000 Euro der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg erhalten. Diese Vorabzusage wird direkt an ein Kreditinstitut nach Wahl zugeleitet. „Damit haben Unternehmen, die noch nicht über Hausbank verfügen, die Möglichkeit, ihre Anfrage online und bankenunabhängig zu stellen", betonte Ministerin Hoffmeister-Kraut. In diesen Fällen könne die Bürgschaft auf 100 Prozent erhöht werden. 

Daneben ist der Antragsweg über das klassische Hausbankverfahren möglich. Hier beantragt die Hausbank eine Bürgschaft in Höhe von 90 Prozent für ein Darlehen bis zu 125.000 Euro. Für eine spätere weitere Finanzierung (bis max. 125.000 Euro) kann sie auf Wunsch 100 Prozent Bürgschaft erhalten.“

 


„Krisenberatung Corona“

Die Krisenberatung Corona wird bis 31. Dezember 2021 verlängert.

Um den Auswirkungen der Corona-Pandemie entgegenzuwirken, startet das Wirtschaftsministerium am 11. Mai eine kostenlose Krisenberatung für kleine und mittlere Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler.

Die „Krisenberatung Corona“ wird mit rund zwei Millionen Euro aus Landesmitteln finanziert. Die Beratung soll durch das RKW Baden-Württemberg, die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Mittelstand und Handwerk (BWHM), DEHOGA Baden-Württemberg und den Handelsverband Baden-Württemberg (HBW/UBH) erfolgen.

 


KfW Sonderprogramm „KfW-Schnellkredit 2020“

Die Bundesregierung hat einen KfW-Schnellkredit beschlossen, um die bisherige Mittelstandslücke in der Unterstützung der Unternehmen bei den Corona-bedingten Ausfällen zu schließen. Der KfW-Schnellkredit tritt neben die bereits bestehenden Finanzierungsangebote und wendet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, die eine rasche Hilfe benötigen

Der neue KfW-Schnellkredit richtet sich an Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern. Mit dem Kreditprogramm können Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) finanziert werden. Der Kredit wird zu 100 Prozent abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht deutlich die Chance, eine Kreditzusage zu erhalten.

Das Wichtigste in Kürze (Eckpunkte):

  • Der Schnellkredit steht Unternehmen mit 11 bis 249 Mitarbeitern zur Verfügung, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind.
  • Maximaler Kreditbetrag: bis zu 3 Monatsumsätze des Jahres 2019.
  • Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten maximal 500.000 Euro; Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 800.000 Euro.
  • Zinssatz aktuell 3,00 Prozent p.a. bei einer Laufzeit von 10 Jahren.
  • 100 Prozent Risikoübernahme durch die KfW.
  • Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Risikoprüfung durch die Hausbank oder die KfW. Hierdurch kann der Kredit schnell bewilligt werden.
  • Voraussetzung: Entweder im Jahr 2019 oder im Durchschnitt der letzten 3 Jahre wurde ein Gewinn erwirtschaftet.

Der KfW-Schnellkredit kann laut Bundesregierung nach Genehmigung durch die EU-Kommission starten.

Weitere Informationen erhalten Sie hier

 


100 % Beratungsförderung

Ab sofort können Sie einen Antrag für Beratungen, die bis zu einem Beratungswert von 4.000,00 Euro für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler ohne Eigenanteil gefördert werden, beim BAFA stellen. Die Beratung für Unternehmen, Freiberufler und Selbständige finanziert die BAFA aktuell mit einem 100%igen Zuschuss mit bis zu 4.000,00 Euro. Z. B. wenn Sie Hilfe bei der Beantragung von Sofort- oder Liquiditätshilfen benötigen oder Ihre Geschäftsprozesse digitalisieren müssen.

 


Unterstützung bei der Schaffung von Homeoffice-Arbeitsplätzen

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe können ab sofort finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie kurzfristig Homeoffice-Arbeitsplätze schaffen. Erstattet werden bis zu 50 % der Kosten einer unterstützenden Beratung durch ein neu geschaffenes Fördermodul des Förderprogramms „go-digital“.

 


Sozialversicherungsbeiträge später zahlen

Unternehmen, die besonders schwer von der „Corona-Krise“ betroffen sind, können die Sozialversicherungsbeiträge für März und April 2020 stunden lassen. Einen Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung lesen Sie hier. Einen Musterantrag für Ihre Krankenkasse finden Sie hier. Eine Pressemitteilung des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen zu den Beitragsstundungen finden Sie hier.

Turnusgemäß sind die Beiträge für Kranken-, Arbeitslosen-, Renten- und Pflegeversicherung an diesem Freitag fällig. Bitte denken Sie daran, sich bis spätestens morgen, Donnerstag, 26.03.2020, formlos unter Bezug auf Notlage durch Corona und Paragraf SGB IV direkt an Ihre jeweils zuständige Krankenkasse zu wenden, die Ihre Sozialversicherungsbeiträge erhebt und diese für den Monat März stunden zu lassen!

Quelle: https://www.christian-stetten.de/86-unternehmen-k%C3%B6nnen-sozialversicherungsbeitr%C3%A4ge-sp%C3%A4ter-zahlen

 


Sondervorauszahlungen bei der Umsatzsteuer für das Jahr 2020 herabsetzen

Neben zinslosen Stundungen und erlassenen Säumniszuschlägen ist es nun auch möglich, Sondervorauszahlungen bei der Umsatzsteuer für das Jahr 2020 herabzusetzen. Dabei geht es um eine Sonderzahlung für eine Dauerfristverlängerung, mit der die Anmeldung und Zahlung der Umsatzsteuer um einen Monat nach hinten geschoben wird. Man zahlt also eine Art Abschlag, um erst später abrechnen zu müssen.
Für die Anträge auf Stundungen steht auf den Webseiten der Finanzämter in Baden-Württemberg ein vereinfachtes Antragsformular zur Verfügung, um eine schnelle, unbü-rokratische und praktikable Handhabung für alle Beteiligten zu gewährleisten. Nähere Informationen sind unter folgendem Link erhältlich: https://finanzamt-bw.fv-bwl.de/,Lde/Steuererleichterungen+aufgrund+der+Auswirkungen+des+Coronavirus

 


Kurzarbeitergeld

Die Bundesregierung hat erleichterte Zugangsvoraussetzungen für das Kurzarbeitergeld eingeführt. Das "Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld" sieht folgende Maßnahmen vor:

Wichtig ist, dass betroffene Unternehmen Kurzarbeit bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit anzeigen.

Weitere Informationen zum Kurzarbeitergeld:

Informationen zum Kurzarbeitergeld
Kontakt zur Agentur für Arbeit SHA-TBB, Außenstelle Bad Mergentheim
Video: So beantragen Sie Kurzarbeitergeld

 


Liquiditätshilfen

1. Finanzielle Hilfen von KfW, L-Bank und Bürgschaftsbank

Das Bundesförderinstitut KfW versorgt die Unternehmen mit Liquidität. Die KfW nutzt dazu die bestehenden Kreditprogramme auf dem Weg der Bankdurchleitung. Unternehmen, Selbständige und Freiberufler, die eine Finanzierung benötigen, wenden sich hierzu an ihre Hausbank, die KfW-Kredite durchleitet.
KfW-Hotline: 0800 5399001 /

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg informiert auf seiner Homepage über Unterstützungsmaßnahmen und Finanzhilfen des Landes. Zur Deckung von kurzfristigem Liquiditätsbedarf stehen für Unternehmen und freie Berufe etablierte Förderinstrumente, beispielsweise der Liquiditätskredit, und weitere Finanzierungsangebote der L-Bank Baden-Württemberg zur Verfügung. Diese Förderkredite müssen bei einem Kreditinstitut beantragt werden. Weitere Informationen gibt es bei der Hotline der L-Bank: Telefon 0711 122-2345 oder wirtschaftsfoerderung@l-bank.de.

Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg kann Kredite zur Überwindung der Corona-Krise besichern. Bis zu einem Betrag von 1,25 Millionen Euro werden diese durch die Bürgschaftsbank bearbeitet, darüber hinaus sind die L-Bank bzw. das Land zuständig. Bürgschaften der Bürgschaftsbank können maximal 80 Prozent des Kreditrisikos abdecken und müssen ebenfalls über ein Kreditinstitut (Hausbank) beantragt werden.

ERP-Gründerkredit Universell (Betriebsmittel)
ERP-Gründerkredit Startgeld - Betriebsmittelförderung
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Pressemitteilung - Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen vom 13.03.2020

2. Steuerliche Liquiditätshilfe für Unternehmen: Möglichkeit der Steuerstundung

Um die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, werden die Möglichkeiten zur Stundung von Steuerzahlungen, zur Senkung von Vorauszahlungen und im Bereich der Vollstreckung verbessert. Zur Abstimmung der Voraussetzungen wird eine frühzeitige telefonische Rücksprache mit dem Finanzamt Tauberbischofsheim empfohlen, Telefon: 09341 8040.

Anträge auf Stundungen und weitere Informationen finden Sie hier: Steuererleichterung aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus

Informationen hierzu finden Sie auf folgender Internetseite des Bundesfinanzministeriums: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-03-19-steuerliche-Massnahmen.html

3. Verdienstausfallentschädigung nach Infektionsschutzgesetz

Sofern Sie oder Ihr Betrieb oder Ihre Mitarbeiter vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt wurden, können Ihnen Entschädigungsansprüche nach dem Infektionsschutzgesetz zustehen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie beim Gesundheitsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis.

 


Weitere Branchen

Hilfen für Künstler und Kreative
Die Corona-Pandemie hat verheerende Folgen für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Die Bundesregierung hilft mit Unterstützung in Milliardenhöhe und weiteren Förderleistungen. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Tourismus
Tourismus-Netzwerk Baden-Württemberg - FAQ zur Corona-Verordnung
DEHOGA Baden-Württemberg - Alle wichtigen Infos für die Branche

Einzelhandel
Einschätzungen zur rechtlichen Lage bei Gewerbemieten bietet der Mittelstandsverbund, inklusive Musterschreiben an den Vermieter sowie Informationen des Handelsverbands Deutschland.

Unternehmen der Landwirtschaft, des Gartenbaus und des Weinbaus
Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet Darlehen zur Liquiditätssicherung für Unternehmen der Landwirtschaft, des Gartenbaus und des Weinbaus an, die unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden: Corona-Hilfe der Rentenbank

Gemeinsam für die Landwirtschaft
Wir brauchen Euch – schnell – denn auf den Feldern unserer Landwirte beginnt die Spargelernte und auch weitere Gemüsesorten müssen in den nächsten Tagen vom Feld: https://www.daslandhilft.de/


Ansprechpartner

Stadt Bad Mergentheim:

Marcel Stephan
Leiter Stabsstelle Wirtschaftsförderung & Stadtmarketing
Tel.: +49 7931 57 8005
Fax: +49 7931 57 8900
marcel.stephan@bad-mergentheim.de

Ansprechpartner IHK Heilbronn-Franken

Petra Annecke
Assistentin Existenzgründung & Unternehmensförderung
Tel.: +49 7131 9677111
Fax: +49 7131 967788111
petra.annecke@heilbronn.ihk.de

Ansprechpartner HWK Heilbronn-Franken

Ass. jur. Rüdiger Mohn
Abteilungsleiter Recht
Tel.: +49 7131 791140
Fax: +49 7131 7912540
Ruediger.Mohn@hwk-heilbronn.de


Hotlines

Bundeswirtschaftsministerium
Hotline für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus: 030 18615-1515
Hotline zu Fördermaßnahmen: 030 18615-8000

Agentur für Arbeit
Kurzarbeitergeld für Arbeitgeber: 0800 4 555520
Kurzarbeitergeld für Arbeitnehmer: 0800 4 555500

L-Bank Baden-Württemberg,
Hotline Wirtschaftsförderung (Betriebsmittel-, Liquiditäts- und Überbrückungsfinanzierungen): 0711 122-2345
Hotline Landwirtschaftsförderung: 0711 122-2666
Hotline Bürgschaften: 0711 122-2999

KfW-Bank
Serviceauskunft zu KfW-Hilfsprogramm: 0800 539 9001