Jugendgemeinderat - die Wahl 2017

„Damit in Bad Mergentheim was los ist!“ – Unter diesem Motto hat sich bis zum Sommer 2015 der Jugendgemeinderat für die 14- bis 18-Jährigen in der Stadt eingesetzt. Jetzt soll das Gremium wieder neu gebildet werden. Die Wahl findet am 24. Mai statt.

Etwas bewegen für junge Leute in Bad Mergentheim - der Jugendgemeinderat, hier mit Bürgermeisterstellvertreter Andreas Lehr (Mitte).
Etwas bewegen für junge Leute in Bad Mergentheim - der Jugendgemeinderat, hier mit Bürgermeisterstellvertreter Andreas Lehr (Mitte).

In Bad Mergentheim ist die Kandidatensuche inzwischen beendet - 35 Bewerberinnen und Bewerber wurden vom Wahlausschuss zugelassen. Jetzt können keine Kandidaturen mehr erklärt werden.

Schulen und Schwimmbäder, Konzerte und Kneipen, Feste und Finanzen: Die politischen Themen in Bad Mergentheim sind vielfältig – nicht nur für Erwachsene. Der Jugendgemeinderat ist die Möglichkeit zum Mitgestalten für alle 14- bis 18-Jährigen. Im Mai soll er wieder neu gewählt werden. Derzeit gibt es ein solches Gremium in der Großen Kreisstadt vorübergehend nicht, da sich für die Wahl 2015 nicht genug Kandidaten gefunden hatten.

Der Jugendgemeinderat tagt in der Regel einmal monatlich, die Sitzung leitet Oberbürgermeister Udo Glatthaar oder einer seiner Stellvertreter. Die Ergebnisse der Beratungen werden von einer Sprecherin oder einem Sprecher direkt in den „großen“ Gemeinderat weitergetragen. Außerdem plant der Jugendgemeinderat mit Unterstützung der Stadtverwaltung auch eigene Veranstaltungen.

So sorgt dieses 14-köpfige „Parlament“ dafür, dass die Bad Mergentheimer Jugendlichen Gehör finden und das Stadtleben mitgestalten können. Sieben Plätze gibt es für Vertreter der Kernstadt und weitere sieben Plätze für Nachwuchs-Räte aus den Stadtteilen. Wahlberechtigt sind insgesamt rund 1.100 Jugendliche Bad Mergentheims, die am Wahltag in der entsprechenden Altersgruppe und seit mindestens drei Monaten in der Großen Kreisstadt wohnhaft sind.

Damit das Gremium aus sieben Jugendlichen der Kernstadt sowie sieben Jugendlichen aus den Stadtteilen seine Arbeit aufnehmen kann, muss die Beteiligung der Wahlberechtigten bei mindestens 30 Prozent liegen.

Oberbürgermeister Udo Glatthaar betont, dass Bad Mergentheimals wachsende Stadt und starkes Mittelzentrum den Anspruch habe, auch jungen Leuten ein attraktives und lebendiges Zuhause zu sein. „Was liegt da näher, als die Jugendlichen von Anfang an mitsprechen zu lassen?“, findet der Oberbürgermeister.