Jugendgemeinderat - die Wahl 2017

„Damit in Bad Mergentheim was los ist!“ – Unter diesem Motto hat sich bis zum Sommer 2015 der Jugendgemeinderat für die 14- bis 18-Jährigen in der Stadt eingesetzt. Jetzt soll das Gremium wieder neu gebildet werden und interessierte Jugendliche sind zur Kandidatur aufgerufen.

Etwas bewegen für junge Leute in Bad Mergentheim - der Jugendgemeinderat, hier mit Bürgermeisterstellvertreter Andreas Lehr (Mitte).
Etwas bewegen für junge Leute in Bad Mergentheim - der Jugendgemeinderat, hier mit Bürgermeisterstellvertreter Andreas Lehr (Mitte).

Schulen und Schwimmbäder, Konzerte und Kneipen, Feste und Finanzen: Die politischen Themen in Bad Mergentheim sind vielfältig – nicht nur für Erwachsene. Der Jugendgemeinderat ist die Möglichkeit zum Mitgestalten für alle 14- bis 18-Jährigen. Im Mai soll er wieder neu gewählt werden. Derzeit gibt es ein solches Gremium in der Großen Kreisstadt vorübergehend nicht, da sich für die Wahl 2015 nicht genug Kandidaten gefunden hatten.

Der Jugendgemeinderat tagt in der Regel einmal monatlich, die Sitzung leitet Oberbürgermeister Udo Glatthaar oder einer seiner Stellvertreter. Die Ergebnisse der Beratungen werden von einer Sprecherin oder einem Sprecher direkt in den „großen“ Gemeinderat weitergetragen. Außerdem plant der Jugendgemeinderat mit Unterstützung der Stadtverwaltung auch eigene Veranstaltungen.

So sorgt dieses 14-köpfige „Parlament“ dafür, dass die Bad Mergentheimer Jugendlichen Gehör finden und das Stadtleben mitgestalten können. Sieben Plätze gibt es für Vertreter der Kernstadt und weitere sieben Plätze für Nachwuchs-Räte aus den Stadtteilen. Wahlberechtigt sind insgesamt rund 1.100 Jugendliche Bad Mergentheims, die am Wahltag in der entsprechenden Altersgruppe und seit mindestens drei Monaten in der Großen Kreisstadt wohnhaft sind.

Für die Bewerbung werden an den Schulen, im Rathaus und in den Verwaltungsstellen der Stadtteile Vordrucke ausgelegt. Die Vordrucke sind auch hier abrufbar. Noch bis 31. März läuft die Bewerbungsfrist.

Das aktive Interesse der Jugendlichen ist wichtig, damit es überhaupt wieder einen Jugendgemeinderat gibt. Denn der wird nur gebildet, wenn sich jeweils mindestens zehn Kandidaten aus der Kernstadt und den Stadtteilen finden. Außerdem muss die Beteiligung der Wahlberechtigten bei mindestens 30 Prozent liegen.

Oberbürgermeister Udo Glatthaar hofft auf viele Kandidaten: „Demokratie lebt vom Mitmachen, deshalb rufe ich unsere Jugendlichen auf, sich um das Amt eines Jugendgemeinderates zu bewerben!“ Bad Mergentheim habe als wachsende Stadt und starkes Mittelzentrum den Anspruch, auch jungen Leuten ein attraktives und lebendiges Zuhause zu sein. „Was liegt da näher, als die Jugendlichen von Anfang an mitsprechen zu lassen?“, findet der Oberbürgermeister.