Veranstaltungskalender
Bad Mergentheim

Highlights

Hände von Kathe Wendel (Foto: Roland Bauer)

50 Jahre Fotografie: Roland Bauer
15.10.2020 14:00 - 17:00 Uhr

Sonderausstellung Mit dem Herzen sieht man besser. Roland Bauer: 50 Jahre Fotografieren in Hohenlohe und der Welt Mit 28 Jahren zog der Fotograf Roland Bauer ins entlegenste Hohenlohe und erlebte ein Wunder: Er lernte die Geschwister Wendel kennen, die lebten, als seien sie aus der Welt gefallen. Sie erlaubten ihm, ihr Leben zu dokumentieren (1980). Für diese beeindruckende Arbeit bekam Roland Bauer 1983 den Kodak Fotobuchpreis und das Buch wurde zum wiederholt aufgelegten Klassiker. Er ist inzwischen weithin bekannt. Seine Karriere brachte ihn mit Aufträgen in die weite Welt, aber immer wieder gelangen ihm in seiner nächsten Umgebung konzentrierte Nah-Blicke. Als nächstes in die Werkstätten von Handwerkern in Dörfern, deren Namen man noch nie gehört hat; in diesen „Reservaten“ hielten sich seltene Handwerke bis zuletzt. Roland Bauer besuchte zusammen mit dem Autor Frieder Stöckle die letzten ihrer Art: Korbmacher, Wagner, Schindelmacher etc. Er traf auf verschmitzte Originale in dunklen, heimeligen Werkstätten, die ein ganz eigenes Arbeits-Universum darstellen. Sie verrichten ihre Arbeit mit Hingabe, Ausdauer und Muße. Man fühlt sich merkwürdig wohl in diesen Bildern der Zeit unserer Großväter und empfindet eine gewisse Sehnsucht nach diesen vertrauten zurückliegenden Zeiten, in denen das Leben nicht einfacher war. Und schließlich ist das der Ursprung unserer heutigen, ganz anderen Welt. Roland Bauer spricht intensiv mit den Menschen, die er besucht, es gelingt ihm, engen Kontakt mit seinen Protagonisten aufzunehmen. Deswegen teilen sie sich ihm gerne mit, und das spürt man auf seinen Bildern. Er macht sich Gedanken über die Menschen seiner Heimat. Roland Bauer bewegt und bewegte sich in zwei Arbeitssphären: er schuf und schafft farbenprächtige Bilder, die den Reichtum unserer Welt ausbreiten, er zeigt uns den Luxus von Schlössern, Villen und Hotels. In seiner Schwarz-Weiß-Fotografie zeigt er sich als Purist. Roland Bauer fotografierte zehn Jahre lang für die Firma Würth, aus der eine der international bedeutenden Kunstsammlungen hervorging. Außerdem war er einer von fünf Fotografen, die für Projekt „Verhüllter Reichstag“ von Christo und Jeanne Claude akkreditiert waren. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums seiner Tätigkeit als Fotograf und des 70. Geburtstages zeigt das Residenzschloss Mergentheim rund 100 Fotografien von Roland Bauer zu verschiedenen Aspekten seines Werkes. Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten:April – Oktober:Mittwoch – Sonntag/Feiertage 10.30 – 17 UhrNovember – März:Mittwoch – Samstag 14 – 17 UhrSonn- und Feiertage 10.30 – 17 Uhr

Trio con Brio © Nikolaj Lund

Museumskonzert im Schloss - Beethoven pur

Bitte beachten Sie, dass das Konzert in der Wandelhalle stattfindet! Als Highlight des Beethoven Jubiläums in Mergentheim präsentiert das renommierte Trio con Brio Copenhagen sämtliche Klaviertrios Beethovens an nur einem Tag in zwei Konzerten. Die Meilensteine dieser Gattung, von denen drei Klaviertrios 1795 als Beethovens Opus 1 publiziert werden, stehen für den selbstbewussten Anspruch des damals 25-Jährigen Ludwig van Beethoven als Komponist in der musikalischen Öffentlichkeit neue Wege beschreiten zu wollen. In dieser Dichte der Präsentation ist dieser Konzert-Marathon eine einmalige Erfahrung, die ausschließlich in bei den Mergentheimer Museumskonzerten zu erleben ist. Beethovens Klaviertrios, die allesamt nach seinem Aufenthalt 1791 in Mergentheim entstanden, sind ein gewichtiger Teil seiner Instrumentalmusik. Mit ihnen meldete Beethoven einen umfassenden und unmissverständlichen künstlerischen Anspruch an, der auf die Verschmelzung symphonischer und konzertanter Elemente und die Verdichtung der Form durch planvolle thematische, rhythmische und harmonische Organisation zielt. Die in diesem Marathon-Konzert zu hörende Gegenüberstellung des ersten Trios op. 1,1 in Es-Dur unter anderem mit dem letzten, dem 1814 uraufgeführten „Erzherzog"-Trio op. 97 zeigt zum einen den enormen Grad an Subjektivierung und gestalterischer Macht, den Beethoven in der Entwicklung seines Personalstils in diesen knapp 20 Jahren vollzieht. Zum anderen gibt es eine Reihe bedeutender Gemeinsamkeiten, die bewusstmachen, wie stark Beethoven das Klaviertrio von der Funktion höfischer oder bürgerlicher Geselligkeit löst und ihm damit zu höchster künstlerischer Autonomie verhilft. Das Trio con Brio Kopenhagen zählt weltweit zu den führenden Ensembles in dieser Formation und wurde von den Kritikern für seine Gesamteinspielung der Beethoven Klaviertrios euphorisch gefeiert. Das Marathon-Konzert ist ein Erlebnis der absoluten Sonderklasse, das im Jubiläumsjahr 2020 nur in Bad Mergentheim zu erleben sein wird. 15.00 Uhr und 19:00 Uhr, Wandelhalle345. und 346. Museumskonzert Beethoven purTrio con Brio Copenhagen Soo-Jin Hong, Violine Soo-Kyung Hong, VioloncelloJens Elvekjaer, Klavier L. v. Beethoven: Klaviertrio Es-Dur op. 1/1Klaviertrio D-Dur op. 70/1 'Geister-Trio'Klaviertrio G-Dur op. 121a 'Kakadu-Variationen'Klaviertrio Es-Dur op. 70/2Klaviertrio G-Dur op. 1/2Klaviertrio c-moll op. 1/3Klaviertrio B-Dur op. 97 'Erzherzog-Trio'  

Veranstaltungs­kalender

Ausstellung "BronzeKunst zu Gast im Kurpark"

31.10.2018 bis 31.10.2020 08:00 Uhr - 20:00 Uhr Kurpark Bad Mergentheim

verlängert bis Herbst 2020! Der Kurpark ist eine  Ausstellungsfläche ganz besonderer Art: Das weitläufige Parkareal — bereits ausgezeichnet als eine der schönsten Parkanlagen Deutschlands — ist mit seinen Blüten, seinem historischen Baumbestand, seinem stimmungsvollen Musikpavillon und weiteren Attraktionen von Klanggarten bis Japangarten und von Gradierpavillon bis Rosengarten durchs Jahr hindurch ein Erlebnis für alle Sinne. Das „grüne Herz“ der Stadt bietet allerdings noch mehr: Die weitläufigen Grünanlagen sind eine hervorragende Kulisse für 30 Kunstwerke und Plastiken. Bis Herbst 2020 zeigt der Bildhauer Thomas Reichstein figurative und abstrakte Plastiken aus seinem umfangreichen Werk. Mal erblickt man hier eine Aphrodite, dort eine Messingkugel. Andernorts wird dem Betrachter ein „Big Fish“ an Land oder ein fliegender Mann zwischen den Baumästen begegnen. Der Dresdner Künstler zeigt seine Werke an ausgesuchten Orten im Kurpark und lädt die Besucher zum Betrachten ein. Den menschlichen Figuren - teils in Lebensgröße - ist es gemein, dass sie allesamt sehr anmutig wirken und auch besonders schlank und langbeinig dargestellt sind. Die abstrakten Werke hingegen ziehen mit ihren individuellen und originellen Eigenschaften die Blicke auf sich. Es sind vor allem mythische, sinnliche und szenische Darstellungen, die die Betrachter in ihren Bann ziehen — auch weil sie sich in ganz besonders harmonischer Weise in den Kurpark einfügen: „Mutter mit Kind“ – eine Messingbronze in Lebensgröße – entstand nach einem Bild von Lucas Cranach dem Älteren. Die „NE-RE-IDEN“ verkörpern die Meeresnymphen des Mittelmeeres und stehen entlang des Bachlaufs im westlichen Kurpark. Big Liz“ – eine freundliche Echsen-Figur am Kurparkeingang – lädt als lächelnder Zeitgenosse uns Menschen ein, fröhlich mit der Natur umzugehen. „Das Paar“ steht für die große Freude gemeinsam zu Leben und das Bewusstsein, welche ständige Arbeit dieser Anspruch erfordert. Dass alles miteinander verbunden ist, soll die „Universumskugel“ zeigen. „In ihr kommt meine mathematische Ausrichtung besonders zur Geltung“, sagt der Künstler. In den „Humanen Säulen“ verbindet der Dresdner Abstraktes und Figuratives miteinander. „Sie drücken die Mentalitäten bestimmter Menschentypen aus und stehen für die Harmonie, welche dem entwickelten Homo sapiens im inneren Wesen zu eigen ist“, so Reichstein. Auch einen „Reiseschamanen“ können die Kurparkbesucher dabei beobachten, wie er auf einem Boot neue Ufer sucht. Auf dem „Big Fish“ als Freund der Fabeln, der Tiere und der Menschen dürfen Kinder sogar reiten. Thomas Reichstein studierte anfangs Landschaftsarchitektur und wechselte dann zur Dresdner Kunsthochschule, an der er im Wendejahr 1990 sein Diplom erhielt. Seit 1999 ist er jedes Jahr für mehrere Monate in Thailand, wo in einer Buddha-Gießerei ein großer Teil seiner Kunstwerke angefertigt wird. Die gezeigten Plastiken sind in Ghana, Thailand und Dresden entstanden und spielen mit der menschlichen Figur, ihren abstrakten Ideen und geheimnisvollen Fabelwesen. Eine optimistische Grundstimmung und ein unerschütterlicher Zukunftsoptimismus sind ihnen allen eigen. 1997 gewann er einen Wettbewerb der Semperoper Dresden für eine seitdem jährlich mehrfach vergebene Preisskulptur. Seinen Werken begegnet man an den verschiedensten Orten, an Uferpromenaden, in Galerien oder auf öffentlichen Plätzen. Mit seiner Kunst, die die bestmögliche Balance aus Abstraktion und Gegenständlichkeit verkörpert, gewinnt er immer wieder bedeutende Preise und Auszeichnungen. Hier sehen Sie die schönsten Bilder aus unserem Fotowettbewerb zur Ausstellung.

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Rom lebt! Mit dem Handy in die Römerzeit

13.05.2020 bis 28.02.2021 10:30 Uhr - 17:00 Uhr

Ab 13. Mai wieder geöffnet!Bitte halten Sie sich bei Ihrem Besuch an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Sonderausstellung „Rom lebt! Mit dem Handy in die Römerzeit“ Einen großen Spaß für die ganze Familie und für historisch Interessierte gleichermaßen, für Kinder und Jugendliche, privat oder in der Klasse, verspricht die Sonderausstellung „Rom lebt! Mit dem Handy in die Römerzeit“, die ab Mitte März bis Mitte September im Residenzschloss Mergentheim (bisher Deutschordensmuseum) zu bestaunen ist. Sie funktioniert auf eine ganz besondere Weise, denn die Besucherinnen und Besucher tauchen persönlich in die Vergangenheit ein und erleben dabei ganz nebenher, wie das Leben damals war – anstrengend, gefährlich oder voller Genuss und Luxus? Auf jeden Fall war ganz schön viel los! Mit der Ausstellung lässt das Residenzschloss die römische Geschichte in Baden-Württemberg lebendig werden. Auch wenn Mergentheim nicht im Gebiet der römischen Besiedlung lag, die Nähe zum Neckar-Odenwald-Limes oder zum bedeutenden Römerlager in Marktbreit mit seinen 37 qm Fläche, das erst 1985 entdeckt wurde, lassen auf vielfältige Begegnungen der Römer mit den hiesigen Germanen schließen. Großformatige Bilder mit überraschendem 3D-Effekt verlocken dazu, in verschiedenste Alltagsszenen eintauchen. Den Bildern ist gemeinsam, dass sie „unvollständig“ sind – es fehlen die Besucherinnen und Besucher als Akteure, denn sie werden zum Teil des Motivs, indem sie sich dazu gesellen und sich davor fotografieren lassen! So entsteht eine ganz persönliche Ansicht jedes Motivs, die als Erinnerung mit nach Hause genommen oder in sozialen Netzwerken verwendet werden kann – mit den Gästen der Ausstellung als „Zeitzeugen“ römischen Lebens. Die Römerzeit wird lebendig, wenn die Eltern vor herabfallenden Ziegeln an einer Baustelle fliehen oder als Dienstpersonal bei einem römischen Festabend im triclinium Wein einschenken, wenn die Kinder beim Schaukampf in der Arena einen Tiger bändigen oder der reichen Römerin die Haare kämmen. Fotokameras und Handys oder Smartphones sind also unbedingt zum Ausstellungsbesuch mitzubringen! Der Geschichts- und Lateinunterricht erfährt so eine ganz unerwartete Ergänzung, die den Kindern und Jugendlichen die römische Vergangenheit deutlich vor Augen führt. Eine Ausstellung des Residenzschlosses Mergentheim in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim und Tricture by eli. Info:Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten.April - Oktober:Mittwoch - Sonntag/Feiertag 10.30 - 17 UhrNovember - März:Mittwoch - Samstag 14 - 17 UhrSonntag/Feiertag 10.30 - 17 UhrAm 24./25. und 31.12 geschlossen.

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50 Jahre Fotografie: Roland Bauer

15.10.2020 bis 28.02.2021 14:00 Uhr - 17:00 Uhr Residenzschloss Mergentheim

Sonderausstellung Mit dem Herzen sieht man besser. Roland Bauer: 50 Jahre Fotografieren in Hohenlohe und der Welt Mit 28 Jahren zog der Fotograf Roland Bauer ins entlegenste Hohenlohe und erlebte ein Wunder: Er lernte die Geschwister Wendel kennen, die lebten, als seien sie aus der Welt gefallen. Sie erlaubten ihm, ihr Leben zu dokumentieren (1980). Für diese beeindruckende Arbeit bekam Roland Bauer 1983 den Kodak Fotobuchpreis und das Buch wurde zum wiederholt aufgelegten Klassiker. Er ist inzwischen weithin bekannt. Seine Karriere brachte ihn mit Aufträgen in die weite Welt, aber immer wieder gelangen ihm in seiner nächsten Umgebung konzentrierte Nah-Blicke. Als nächstes in die Werkstätten von Handwerkern in Dörfern, deren Namen man noch nie gehört hat; in diesen „Reservaten“ hielten sich seltene Handwerke bis zuletzt. Roland Bauer besuchte zusammen mit dem Autor Frieder Stöckle die letzten ihrer Art: Korbmacher, Wagner, Schindelmacher etc. Er traf auf verschmitzte Originale in dunklen, heimeligen Werkstätten, die ein ganz eigenes Arbeits-Universum darstellen. Sie verrichten ihre Arbeit mit Hingabe, Ausdauer und Muße. Man fühlt sich merkwürdig wohl in diesen Bildern der Zeit unserer Großväter und empfindet eine gewisse Sehnsucht nach diesen vertrauten zurückliegenden Zeiten, in denen das Leben nicht einfacher war. Und schließlich ist das der Ursprung unserer heutigen, ganz anderen Welt. Roland Bauer spricht intensiv mit den Menschen, die er besucht, es gelingt ihm, engen Kontakt mit seinen Protagonisten aufzunehmen. Deswegen teilen sie sich ihm gerne mit, und das spürt man auf seinen Bildern. Er macht sich Gedanken über die Menschen seiner Heimat. Roland Bauer bewegt und bewegte sich in zwei Arbeitssphären: er schuf und schafft farbenprächtige Bilder, die den Reichtum unserer Welt ausbreiten, er zeigt uns den Luxus von Schlössern, Villen und Hotels. In seiner Schwarz-Weiß-Fotografie zeigt er sich als Purist. Roland Bauer fotografierte zehn Jahre lang für die Firma Würth, aus der eine der international bedeutenden Kunstsammlungen hervorging. Außerdem war er einer von fünf Fotografen, die für Projekt „Verhüllter Reichstag“ von Christo und Jeanne Claude akkreditiert waren. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums seiner Tätigkeit als Fotograf und des 70. Geburtstages zeigt das Residenzschloss Mergentheim rund 100 Fotografien von Roland Bauer zu verschiedenen Aspekten seines Werkes. Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten:April – Oktober:Mittwoch – Sonntag/Feiertage 10.30 – 17 UhrNovember – März:Mittwoch – Samstag 14 – 17 UhrSonn- und Feiertage 10.30 – 17 Uhr

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Schlossfunkeln. Lichtkunst im Residenzschloss

03.02.2021 bis 11.04.2021 14:00 Uhr - 17:00 Uhr

Ein Erlebnis für die ganze Familie Schlossfunkeln. Lichtkunst im Residenzschloss Mergentheim Von Februar bis April wird das Mergentheimer Schloss innen und außen verzaubert –durch die einzigartigen Lichtinstallationen des Künstlers Jörn Hanitzsch. Er wird damit Licht in die dunkle Jahreszeit bringen - ab Mariä Lichtmess, dem Ende der weihnachtlichen Festzeit, das in der katholischen Kirche am 2. Februar gefeiert wird. An diesem Tag wird das „Schlossfunkeln“ im inneren Schlosshof und in den Ausstellungsräumen des Schlosses eröffnet. Es ist bis nach Ostern zu sehen. An neun Aktionsabenden kann man das Schloss mit der ganzen Familie erleben. Die Lichtkunst ist auch tagsüber beim Museumsrundgang erlebbar. Schon von der Stadt aus sieht man das Schloss geheimnisvoll leuchten durch die Illumination des Roten Saals. Start und Ziel der begeisternden Lichtkunst ist der Schlosshof. Der Weg führt durch das Schloss, mit immer wieder überraschenden Lichteffekten, die den Objekten eine ganz neue Erscheinung verleihen. Die prächtige südwestliche Wendeltreppe mit ihrem gotisierenden Netzgewölbe erfährt neue Aufmerksamkeit durch eine ebenso kunstvolle Beleuchtung. Skurril-leuchtende Lichtfigurinen stehen Spalier. Die „Guardians of Time“, die „Wächter der Zeit“ des befreundeten Künstlers Manfred Kielnhofer laden zum puren Schaugenuss ein. Neue, bisher unentdeckte Nuancen in der umfangreichen Puppenstubensammlung werden durch Hintergrund-Illuminationen akzentuiert. Lernen Sie den "King of Colour and Love" kennen! Die komplexe, rund 5 Meter hohe Lichtkunstinstallation „Mothra“ im Schlosshof ist Höhepunkt der Arbeiten von Jörn Hanitzsch. Mit der Dämmerung kann man richtiggehend zum Teil der großen und damit begehbaren Installation werden. Im Kern geht es bei „Mothra“ um eine dynamische Lichtinstallation aus 72 neutral weißen Lichtobjekten. Spezielle Vollglas-Linsen wurden vor einer LED-Applikation montiert, um die Lichtinterpretation in den Raum und die umliegend geschlossene Fassade zu transportieren. Diese stark gewölbten Linsen wirken wie die 20fach vergrößerten Augen von Motten, die – als „Mothra“ bezeichnet – in japanischen Comics und seit 1961 in Filmen zu finden sind. Diese Anlehnung wird durch verschiedenfarbig aufspreizende und um die Linsen geheftete Folien vertieft, die an den Flügelschlag und die leuchtenden Augen von Motten und Fledermäusen erinnern. Aktionsabende für Familien mit Führungen und Angeboten für Kinder an den Freitagabenden versprechen zusätzlich großes Vergnügen beim Erleben der Lichtkunst im Schloss. Info:Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten!November - März:Mittwoch - Samstag 14 - 17 UhrSonn- und Feiertag 10.30 - 17 UhrApril - Oktober:Mittwoch - Sonntag/Feiertag 10.30 - 17 Uhr

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Die Väter von Micky Maus und Donald Duck

20.03.2021 bis 19.09.2021 10:30 Uhr - 17:00 Uhr Residenzschloss Mergentheim

Sonderausstellung Die Väter von Micky Maus und Donald Duck Gottfredson, Taliaferro und Barks „Gezeichnet von Walt Disney“ – jahrzehntelang verschwanden die Künstler Carl Barks, Floyd Gottfredson und Al Taliaferro hinter dieser Angabe und wurden in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen. Die Ausstellung im Residenzschloss Mergentheim setzt die „Großen Drei“ und ihre sehr unterschiedlichen Bezüge zum Unternehmen „Disney“ ins rechte Licht und würdigt ihre Kunst erstmals in einer Zusammenschau. Seit den frühen 1930er Jahren haben Barks, Gottfredson und Taliaferro das Genre der Comics im Unternehmen von Walt Disney entscheidend entwickelt und geprägt. Mit den gezeichneten, getexteten und oft mit Sprechblasen versehenen Bildergeschichten wurden ihre Comics ein ökonomisch erfolgreiches Lizenz-Produkt des Disney-Konzerns in Abgrenzung zur Trickfilm-Produktion. Trotz des enormen wirtschaftlichen Erfolges blieb die Identität der Schöpfer von Donald, Micky und ihren Kollegen über Jahrzehnte hinweg hinter der Corporate Identity des Disney-Konzerns verborgen. Signiert wurden alle Arbeiten bis zum Tod von Walt Disney im Jahre 1966 mit dem von Gottfredson entwickelten Schriftzug „Walt Disney“. Erst Jahre nach ihrem Tod wird die Behauptung „gezeichnet von Walt Disney“ widerlegt und die wahren Künstler hinter den Figuren treten aus dem Schatten des übermächtigen Konzernchefs. Jan Gulbransson und Ulrich Schöder führen als Zeichner und Autoren die Tradition rund um die Ducks und Entenhausen bis heute weiter. Individuell im Strich und mit weltweiter Popularität lassen sie den Kosmos weiter leben, der bis heute als Teil unseres kollektiven Bildgedächtnisses funktioniert. Anfang der 1950er Jahren vernichteten fast alle US-Comic-Verlage die Originalzeichnungen, da sie nur als platzverbrauchender Grundstoff angesehen wurden. Nur Druckbögen oder Filme von erfolgreichen Serien wurden zur eventuellen Wiederverwertung aufgehoben. Das gedruckte Produkt galt – wie im Prinzip auch heute noch in der Comic-Branche üblich – als das Original. Wir verdanken der Sammelleidenschaft der Künstler und den Druckerei- und VerlagsmitarbeitenInnen, dass sichtbar gemacht werden kann, was Taliaferro lange bedauerte: „...I feel I have been a ghost long enough...“. Die Sammlung wurde von Ina Brockmann und Peter Reichelt zusammengestellt. Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten:Im März:Mittwoch - Samstag 14 - 17 UhrSonn- und Feiertag 10.30 - 17 UhrAb April:Mittwoch - Sonntag und Feiertag 10.30 - 17 Uhr

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Ausstellung im Schlosspark: Chapungu

16.05.2021 bis 31.10.2021 Innerer und äußerer Schlosshof, Schlosspark

Sonderausstellung – erstmals eine Ausstellung im Schlosspark Chapungu. Stories in Stone – An African Perspective of Family Mai bis Oktober 2021 Bitte beachten: die exakte Laufzeit ist noch nicht bekannt! Seit über 50 Jahren ist Roy Guthrie weltweit als Botschafter für die Bildhauerkunst aus Simbabwe unterwegs, letztmalig in Deutschland waren Werke dank seines Engagements im Jahr 1998 im Palmengarten in Frankfurt zu sehen. Der historische Schlosspark in Bad Mergentheim, ein englischer Garten, bildet im Sommer 2021 den passenden Rahmen für rund 80 Plastiken aus der Hand von über 30 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern aus Simbabwe, unterteilt in acht Themenbereiche: Brauch und Legende, die Rolle der Frauen, Familie, die Rolle der Vorfahren, Natur und Umwelt, die Geisterwelt, die Dorfgemeinschaft, Stellungnahmen zur Gesellschaft. Drei beeindruckende, 1,5 Tonnen schwere Großskulpturen „Story Teller“ von Wonder Luka begrüßen bereits im Äußeren Schlosshof und machen mit vielerlei Aspekten afrikanischen Lebens bekannt. Weitere höchst vielfältige Skulpturen begleiten den Weg von dort zum historischen Schlosspark, in dem der Großteil der Arbeiten präsentiert wird. Hier begegnen sich Natur und Kultur, Europa und Afrika, auf eindrucksvolle Weise. Schlanke und elegante Werke wechseln sich mit monumentalen und massiven Bildhauerarbeiten ab. Sie geben einen Eindruck der Lebens- und Vorstellungswelt der Menschen in Simbabwe und laden zum flanierenden Betrachten in der vielgestaltigen Flora des Mergentheimer Schlossparks ein. Der „Simbabwe-Vogel“, in der Bantusprache Shona „Chapungu“ genannt, steht als Symbol für den 1970 entstandenen gleichnamigen Skulpturenpark in Simbabwes Hauptstadt Harare. Dieses erste private Ausstellungprojekt mit Steinskulpturen aus dem südafrikanischen Land initiierte Roy Guthrie, heute Direktor des Skulpturenparks. Die Ausstellung im Schlosspark wird in Kooperation mit Roy Guthrie und Marcey Mushore, Chapungu Sculpture Park, Harare, Simbabwe, präsentiert. Sie sowie einige der Künstler stehen während der Laufzeit der Ausstellung für Auskünfte zur Verfügung und haben ihren Standort im Infopunkt im Torbau des Schlosses. Die Künstler bieten darüber hinaus mehrtägige Kunst-Workshops an und stellen ihre Werke vor.  

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