Veranstaltungskalender
Bad Mergentheim

Highlights

Das Waldkino (hier ein Bild aus 2019) hat auch diesen Sommer wieder ein tolles Programm!

Waldkino open air

Lebensfreude und Filmgenuss im Wildpark Bad Mergentheim Diesen Sommer werden wieder mitten im Wald am Erdhaus des Wildparks Bad Mergentheim attraktive Filme im Rahmen eines Open-Air-Kinofestivals gezeigt. Der Wildpark, die Solymar-Therme, das MOVIES und die Stadt Bad Mergentheim bieten eine Atmosphäre der Extraklasse mit Filmen für Kinder und Erwachsene, chilligen Lounges, weiteren Überraschungen und Leckereien vom Smoker, die ohne schlechtes Gewissen auf den Boden tropfen können... Genießen Sie Lebenslust in origineller und abenteuerlicher Umgebung, lehnen Sie sich zurück und tauchen ein in die Welt des 5-D-Cinema: mit allen Sinnen hören, sehen, riechen, schmecken und fühlen... Das Programm: 15.08. Das Beste kommt noch 16.08. Harriet 17.08. Narziss und Goldmund 18.08. Besser Welt als nie 19.08. Enkel für Anfänger 20.08. Vom Gießen des Zitronenbaums 21.08. Das perfekte Geheimnis 22.08. Die schönsten Jahre eines Lebens 23.08. Die Känguru Chroniken (ursprüngliche Fassung) 24.08. Marie Curie – Elemente eines Lebens 25.08. Undine 26.08. Edison – Ein Leben voller Licht 27.08. Happy Ending Die Karten können Sie über das Kino MOVIES beziehen. Aktueller Hinweis: Die Veranstaltung wird mit entsprechenden Sicherheits- und Hygienevorkehrungen stattfinden. Dazu halten wir Sie hier auf dem Laufenden.

Literatur im Schloss

Literatur im Schloss - Sommerfestival
28.08.2020 20:00 - 22:00 Uhr

Das große „Literatur im Schloss“-Sommerfestival Das letzte Augustwochenende steht ganz im Zeichen neuer Bücher –Open-Air-Lesungen im Klanggarten des Kurparks Das „Literatur im Schloss“-Sommerfestival in Bad Mergentheim bringt endlich wieder Autorinnen und Autoren mit neuen Büchern in die Stadt – Open Air und trotz Abstands hautnah: Vier Veranstaltungen mit Anna Katharina Hahn, Karl-Heinz Ott, Helmut Böttiger, Katrin Schumacher, Friedrich Ani und Beatrice Faßbender erwarten die Besucher vom 28. bis 30. August im Klanggarten des Kurparks Bad Mergentheim. Die Termine im Überblick: Freitag, 28. August, 20 Uhr Familie und andere Alltagskatastrophen Anna Katharina Hahn und ihr neuer Roman „Aus und davon“ Samstag, 29. August, 20 Uhr Mit Hölderlin und Celan auf dem Dichterolymp Karl-Heinz Otts „Hölderlins Geister“ und Helmut Böttigers „Celans Zerrissenheit“ Sonntag, 30. August, 11 Uhr Ein charmanter Halunke Katrin Schumachers „Füchse. Ein Porträt“ Sonntag, 30. August, 20 Uhr Am Tatort Friedrich Ani und sein neuer Kriminalroman „All die unbewohnten Zimmer“ Moderationen: Beatrice Faßbender Der Corona-Lockdown war eigentlich gar keine so schlechte Zeit für die Literatur: Man hatte ein bisschen mehr Zeit zum Bücherlesen. Wer Autorinnen und Autoren allerdings in den letzten Monaten hautnah erleben wollte, schaute in die Röhre oder auf einen Computerbildschirm: Online wurden etliche Lesungen angeboten. An das Live-Erlebnis und die Begegnungen mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern allerdings kam das doch nie heran. „Literatur im Schloss“ hat sich deshalb zusammen mit der Stadt und der Kurverwaltung Bad Mergentheim etwas Besonderes einfallen lassen: Weil in den Räumlichkeiten des Deutschordensmuseums Lesungen nur in sehr eingeschränktem Maße möglich wären, findet die Veranstaltungsreihe nun an der frischen Luft statt (die bekanntlich den Viren nicht gut bekommt): Das große „Literatur im Schloss“-Sommerfestival geht am letzten Augustwochenende im Klanggarten des Kurparks über die Bühne. Und das mit einem hochkarätigen Programm. Die Stuttgarter Autorin Anna Katharina Hahn ist am Freitag, 28. August, um 20 Uhr mit ihrem neuen Buch „Aus und davon“ zu Gast. Mit diesem wunderbar vielschichtigen und entlarvenden Familienroman, der im bürgerlichen Stuttgarter Milieu angesiedelt ist und bis in die USA ausgreift, ist ihr ein wahrer Bestseller dieses Frühjahrs und ein Kritikerliebling gelungen. Paul Jandl schrieb in der NZZ: „Das macht Anna Katharina Hahns subtile Kunst aus: Es geht nicht darum, die Menschen zu durchschauen, sondern sie wirklich zu sehen. Auch in ‚Aus und davon‘ werden mit großartiger Detailschärfe eher Gewohnheiten beschrieben als Eigenschaften. ... Wer in hundert Jahren etwas über das deutsche Familienleben erfahren will, etwas darüber, wie es einmal war, der lese dann ‚Aus und davon‘.“ Der Samstagabend – ebenfalls 20 Uhr – führt uns auf den Dichterolymp: Friedrich Hölderlins Geburtstag jährt sich dieses Jahr zum 250. Mal, Paul Celan würde 100. Der eine ist der bedeutendste Dichter des 19., der andere der wichtigste des 20. Jahrhunderts. Es sind in den letzten Monaten etliche Bücher zu diesen beiden Jubiläen erschienen. Die beiden besten Neuveröffentlichungen werden an diesem Abend vorgestellt: Der Essayist und Romancier Karl-Heinz Ott, der letztes Jahr sein Beethoven-Buch in Bad Mergentheim präsentierte, widmet sich auf erzählerische, kluge und vielschichtige Weise „Hölderlins Geistern“. Und der Autor und Kritiker Helmut Böttiger, ein Stammgast bei „Literatur im Schloss“, beschäftigt sich mit „Celans Zerrissenheit“ – sein bereits viertes Buch über Paul Celan, das dem Genie und der Verzweiflung des Dichters ganz nahe kommt. Was Hölderlin und Celan außerdem miteinander verbindet, wie man sie heute lesen kann und welche ihrer Texte bleiben – das wird bei diesem Gipfeltreffen ebenfalls geklärt. Ein Abend über die Magie des Poetischen! Am Sonntag, 30. August, gibt es gleich zwei Veranstaltungen: Vormittags um 11 Uhr macht uns Katrin Schumacher, Autorin und Literaturredakteurin des MDR, mit einem legendären Tier näher bekannt: Der Fuchs, seit den antiken Fabeln Sinnbild des listigen und verschlagenen Zeitgenossen, hat sich in den letzten Jahrzehnten zum Sympathieträger des Tierreichs gewandelt. Doch was hat dieser charmante Halunke an sich, dass sein flüchtiges Auftauchen im gleichen Zuge Anziehung und Verunsicherung auslöst, während wir ihm früher unerbittlich mit der Flinte nachjagten? Katrin Schumacher spürt in ihrem gerade in den hübschen „Naturkunden“ von Matthes & Seitz erschienenen Porträt Reineke Fuchs nach – dem inzwischen auch in unseren Städten heimisch gewordenen tierischen Nachbarn und dem in verschiedenster Gestalt durch die Kulturgeschichte streifenden Wesen. Spannend wird es am Sonntagabend um 20 Uhr: Statt sich bei einem drögen ARD-Tatort zu langweilen, kann man bei „Literatur im Schloss“ einen Meister des Kriminalromans erleben. Friedrich Anis Bücher um die Ermittler Tabor Süden, Polonius Fischer oder Jakob Franck werden kultisch verehrt. In seinem jüngsten Werk „All die unbewohnten Zimmer“ lässt Friedrich Ani sie aufeinandertreffen, um den Mord an einer Bibliothekarin und an einem Streifenpolizisten aufzuklären. „All die unbewohnten Zimmer“ schlägt eine Schneise durch das Gestrüpp der politischen und individuellen Verfasstheit unserer Zeit – ein ebenso überraschungsreicher Krimi wie abgrundtief böser Gesellschaftsroman. „Ziemlich große Krimi-Literatur“, hieß es dazu lässig im Stern. Durch das „Literatur im Schloss“-Sommerfestival im Klanggarten des Kurparks führt Beatrice Faßbender. Die in Berlin beheimatete Lektorin, Übersetzerin und Journalistin war in den letzten Jahren immer wieder als Moderatorin zu Gast. Bei schlechtem Wetter werden die Lesungen übrigens nach nebenan in die Wandelhalle verlegt – wo alle Corona-bedingten Maßgaben zur Sicherheit des Publikums ebenso erfüllt werden können wie im Klanggarten. Die im Frühjahr ausgefallenen Lesungen mit Anne Weber und Lukas Bärfuss werden im kommenden Jahr nachgeholt, sobald es die Umstände wieder zulassen. Info: Tickets für die einzelnen Lesungen oder ein Kombiticket für das gesamte „Literatur im Schloss“-Sommerfestival (28. bis 30. August) im Klanggarten des Kurparks gibt es bei der Buchhandlung Moritz und Lux, der Tourist-Info der Stadt Bad Mergentheim, der Kurverwaltung Bad Mergentheim, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie unter www.reservix.de.

Veranstaltungs­kalender

Ausstellung "BronzeKunst zu Gast im Kurpark"

31.10.2018 bis 31.10.2020 08:00 Uhr - 20:00 Uhr Kurpark Bad Mergentheim

verlängert bis Herbst 2020! Der Kurpark ist eine  Ausstellungsfläche ganz besonderer Art: Das weitläufige Parkareal — bereits ausgezeichnet als eine der schönsten Parkanlagen Deutschlands — ist mit seinen Blüten, seinem historischen Baumbestand, seinem stimmungsvollen Musikpavillon und weiteren Attraktionen von Klanggarten bis Japangarten und von Gradierpavillon bis Rosengarten durchs Jahr hindurch ein Erlebnis für alle Sinne. Das „grüne Herz“ der Stadt bietet allerdings noch mehr: Die weitläufigen Grünanlagen sind eine hervorragende Kulisse für 30 Kunstwerke und Plastiken. Bis Herbst 2020 zeigt der Bildhauer Thomas Reichstein figurative und abstrakte Plastiken aus seinem umfangreichen Werk. Mal erblickt man hier eine Aphrodite, dort eine Messingkugel. Andernorts wird dem Betrachter ein „Big Fish“ an Land oder ein fliegender Mann zwischen den Baumästen begegnen. Der Dresdner Künstler zeigt seine Werke an ausgesuchten Orten im Kurpark und lädt die Besucher zum Betrachten ein. Den menschlichen Figuren - teils in Lebensgröße - ist es gemein, dass sie allesamt sehr anmutig wirken und auch besonders schlank und langbeinig dargestellt sind. Die abstrakten Werke hingegen ziehen mit ihren individuellen und originellen Eigenschaften die Blicke auf sich. Es sind vor allem mythische, sinnliche und szenische Darstellungen, die die Betrachter in ihren Bann ziehen — auch weil sie sich in ganz besonders harmonischer Weise in den Kurpark einfügen: „Mutter mit Kind“ – eine Messingbronze in Lebensgröße – entstand nach einem Bild von Lucas Cranach dem Älteren. Die „NE-RE-IDEN“ verkörpern die Meeresnymphen des Mittelmeeres und stehen entlang des Bachlaufs im westlichen Kurpark. Big Liz“ – eine freundliche Echsen-Figur am Kurparkeingang – lädt als lächelnder Zeitgenosse uns Menschen ein, fröhlich mit der Natur umzugehen. „Das Paar“ steht für die große Freude gemeinsam zu Leben und das Bewusstsein, welche ständige Arbeit dieser Anspruch erfordert. Dass alles miteinander verbunden ist, soll die „Universumskugel“ zeigen. „In ihr kommt meine mathematische Ausrichtung besonders zur Geltung“, sagt der Künstler. In den „Humanen Säulen“ verbindet der Dresdner Abstraktes und Figuratives miteinander. „Sie drücken die Mentalitäten bestimmter Menschentypen aus und stehen für die Harmonie, welche dem entwickelten Homo sapiens im inneren Wesen zu eigen ist“, so Reichstein. Auch einen „Reiseschamanen“ können die Kurparkbesucher dabei beobachten, wie er auf einem Boot neue Ufer sucht. Auf dem „Big Fish“ als Freund der Fabeln, der Tiere und der Menschen dürfen Kinder sogar reiten. Thomas Reichstein studierte anfangs Landschaftsarchitektur und wechselte dann zur Dresdner Kunsthochschule, an der er im Wendejahr 1990 sein Diplom erhielt. Seit 1999 ist er jedes Jahr für mehrere Monate in Thailand, wo in einer Buddha-Gießerei ein großer Teil seiner Kunstwerke angefertigt wird. Die gezeigten Plastiken sind in Ghana, Thailand und Dresden entstanden und spielen mit der menschlichen Figur, ihren abstrakten Ideen und geheimnisvollen Fabelwesen. Eine optimistische Grundstimmung und ein unerschütterlicher Zukunftsoptimismus sind ihnen allen eigen. 1997 gewann er einen Wettbewerb der Semperoper Dresden für eine seitdem jährlich mehrfach vergebene Preisskulptur. Seinen Werken begegnet man an den verschiedensten Orten, an Uferpromenaden, in Galerien oder auf öffentlichen Plätzen. Mit seiner Kunst, die die bestmögliche Balance aus Abstraktion und Gegenständlichkeit verkörpert, gewinnt er immer wieder bedeutende Preise und Auszeichnungen. Hier sehen Sie die schönsten Bilder aus unserem Fotowettbewerb zur Ausstellung.

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Rom lebt! Mit dem Handy in die Römerzeit

13.05.2020 bis 28.02.2021 10:30 Uhr - 17:00 Uhr

Ab 13. Mai wieder geöffnet!Bitte halten Sie sich bei Ihrem Besuch an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Sonderausstellung „Rom lebt! Mit dem Handy in die Römerzeit“ Einen großen Spaß für die ganze Familie und für historisch Interessierte gleichermaßen, für Kinder und Jugendliche, privat oder in der Klasse, verspricht die Sonderausstellung „Rom lebt! Mit dem Handy in die Römerzeit“, die ab Mitte März bis Mitte September im Residenzschloss Mergentheim (bisher Deutschordensmuseum) zu bestaunen ist. Sie funktioniert auf eine ganz besondere Weise, denn die Besucherinnen und Besucher tauchen persönlich in die Vergangenheit ein und erleben dabei ganz nebenher, wie das Leben damals war – anstrengend, gefährlich oder voller Genuss und Luxus? Auf jeden Fall war ganz schön viel los! Mit der Ausstellung lässt das Residenzschloss die römische Geschichte in Baden-Württemberg lebendig werden. Auch wenn Mergentheim nicht im Gebiet der römischen Besiedlung lag, die Nähe zum Neckar-Odenwald-Limes oder zum bedeutenden Römerlager in Marktbreit mit seinen 37 qm Fläche, das erst 1985 entdeckt wurde, lassen auf vielfältige Begegnungen der Römer mit den hiesigen Germanen schließen. Großformatige Bilder mit überraschendem 3D-Effekt verlocken dazu, in verschiedenste Alltagsszenen eintauchen. Den Bildern ist gemeinsam, dass sie „unvollständig“ sind – es fehlen die Besucherinnen und Besucher als Akteure, denn sie werden zum Teil des Motivs, indem sie sich dazu gesellen und sich davor fotografieren lassen! So entsteht eine ganz persönliche Ansicht jedes Motivs, die als Erinnerung mit nach Hause genommen oder in sozialen Netzwerken verwendet werden kann – mit den Gästen der Ausstellung als „Zeitzeugen“ römischen Lebens. Die Römerzeit wird lebendig, wenn die Eltern vor herabfallenden Ziegeln an einer Baustelle fliehen oder als Dienstpersonal bei einem römischen Festabend im triclinium Wein einschenken, wenn die Kinder beim Schaukampf in der Arena einen Tiger bändigen oder der reichen Römerin die Haare kämmen. Fotokameras und Handys oder Smartphones sind also unbedingt zum Ausstellungsbesuch mitzubringen! Der Geschichts- und Lateinunterricht erfährt so eine ganz unerwartete Ergänzung, die den Kindern und Jugendlichen die römische Vergangenheit deutlich vor Augen führt. Eine Ausstellung des Residenzschlosses Mergentheim in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim und Tricture by eli. Info:Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten.April - Oktober:Mittwoch - Sonntag/Feiertag 10.30 - 17 UhrNovember - März:Mittwoch - Samstag 14 - 17 UhrSonntag/Feiertag 10.30 - 17 UhrAm 24./25. und 31.12 geschlossen.

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"Viel Spaß" mit Uli Stein

23.05.2020 bis 20.09.2020 Kulturforum

+++ Neu: Entdecken Sie Uli-Stein-Humor auch in den Schaufenstern der Innenstadt und nehmen Sie an unserem Gewinnspiel teil - hier erfahren Sie mehr +++ „Viel Spaß“ in Bad Mergentheim Er ist der erfolgreichste Cartoonist Deutschlands: Uli Stein, Schöpfer der „Frechen Maus" hat über elf Millionen Bücher, Hunderttausende von Kalendern, mehr als 200 Millionen Postkarten und Unmengen von Design-Objekten unters Volk gebracht. Sich selbst versucht der 1946 in Hannover geborene Zeichner so gut wie möglich aus der Öffentlichkeit herauszuhalten. Dabei hätte er schon längst sein 40jähriges Zeichenfeder-und-Malstift-Jubiläum feiern können - wenn er nur der Typ dazu wäre. Denn lieber als die selbstzufriedene Rückschau ist ihm das tägliche Abenteuer seiner irrwitzigen Ideen. Über 120 gerahmte Cartoons, Ideenskizzen und Kuriositäten laden unter dem Titel „Viel Spaß“ zum Schmunzeln ein. Die Protagonisten sind mal wieder Mäuse, Schweine, Pinguine, Katzen, Hunde, Frösche, und Geier. Nicht  zu vergessen: Erwin und Martha, die beiden gurkennasigen Vertreter der menschlichen Spezies mit den Spiegeleieraugen. In der Ausstellung sind neben vielen lustigen Bildern, einige kuriose Erfindungen, besondere grafische Werke sowie Original-Zeichnungen und -Skizzen aus der frühen Schaffenszeit des Künstlers zu bestaunen. Hier erfahren Sie mehr.     Öffnungszeiten:Täglich 10:30 - 17:00 Uhr, mittwochs geschlossen. Eintritt frei. Wer Gefallen an der Ausstellung hatte, ist herzlich eingeladen, einen Beitrag für Kultur in Bad Mergentheim zu leisten. Besucher können dazu ihren individuellen Betrag in einer Box am Ausgang hinterlassen. Vielen Dank dafür! Bitte tragen Sie aus aktuellem Anlass beim Besuch der Ausstellung eine Mund-Nasen-Bedeckung.

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50 Jahre Fotografie: Roland Bauer

15.10.2020 bis 28.02.2021 14:00 Uhr - 17:00 Uhr Residenzschloss Mergentheim

Sonderausstellung Mit dem Herzen sieht man besser. Roland Bauer: 50 Jahre Fotografieren in Hohenlohe und der Welt Mit 28 Jahren zog der Fotograf Roland Bauer ins entlegenste Hohenlohe und erlebte ein Wunder: Er lernte die Geschwister Wendel kennen, die lebten, als seien sie aus der Welt gefallen. Sie erlaubten ihm, ihr Leben zu dokumentieren (1980). Für diese beeindruckende Arbeit bekam Roland Bauer 1983 den Kodak Fotobuchpreis und das Buch wurde zum wiederholt aufgelegten Klassiker. Er ist inzwischen weithin bekannt. Seine Karriere brachte ihn mit Aufträgen in die weite Welt, aber immer wieder gelangen ihm in seiner nächsten Umgebung konzentrierte Nah-Blicke. Als nächstes in die Werkstätten von Handwerkern in Dörfern, deren Namen man noch nie gehört hat; in diesen „Reservaten“ hielten sich seltene Handwerke bis zuletzt. Roland Bauer besuchte zusammen mit dem Autor Frieder Stöckle die letzten ihrer Art: Korbmacher, Wagner, Schindelmacher etc. Er traf auf verschmitzte Originale in dunklen, heimeligen Werkstätten, die ein ganz eigenes Arbeits-Universum darstellen. Sie verrichten ihre Arbeit mit Hingabe, Ausdauer und Muße. Man fühlt sich merkwürdig wohl in diesen Bildern der Zeit unserer Großväter und empfindet eine gewisse Sehnsucht nach diesen vertrauten zurückliegenden Zeiten, in denen das Leben nicht einfacher war. Und schließlich ist das der Ursprung unserer heutigen, ganz anderen Welt. Roland Bauer spricht intensiv mit den Menschen, die er besucht, es gelingt ihm, engen Kontakt mit seinen Protagonisten aufzunehmen. Deswegen teilen sie sich ihm gerne mit, und das spürt man auf seinen Bildern. Er macht sich Gedanken über die Menschen seiner Heimat. Roland Bauer bewegt und bewegte sich in zwei Arbeitssphären: er schuf und schafft farbenprächtige Bilder, die den Reichtum unserer Welt ausbreiten, er zeigt uns den Luxus von Schlössern, Villen und Hotels. In seiner Schwarz-Weiß-Fotografie zeigt er sich als Purist. Roland Bauer fotografierte zehn Jahre lang für die Firma Würth, aus der eine der international bedeutenden Kunstsammlungen hervorging. Außerdem war er einer von fünf Fotografen, die für Projekt „Verhüllter Reichstag“ von Christo und Jeanne Claude akkreditiert waren. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums seiner Tätigkeit als Fotograf und des 70. Geburtstages zeigt das Residenzschloss Mergentheim rund 100 Fotografien von Roland Bauer zu verschiedenen Aspekten seines Werkes. Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten:April – Oktober:Mittwoch – Sonntag/Feiertage 10.30 – 17 UhrNovember – März:Mittwoch – Samstag 14 – 17 UhrSonn- und Feiertage 10.30 – 17 Uhr

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Schlossfunkeln. Lichtkunst im Residenzschloss

03.02.2021 bis 11.04.2021 14:00 Uhr - 17:00 Uhr

Ein Erlebnis für die ganze Familie Schlossfunkeln. Lichtkunst im Residenzschloss Mergentheim Von Februar bis April wird das Mergentheimer Schloss innen und außen verzaubert –durch die einzigartigen Lichtinstallationen des Künstlers Jörn Hanitzsch. Er wird damit Licht in die dunkle Jahreszeit bringen - ab Mariä Lichtmess, dem Ende der weihnachtlichen Festzeit, das in der katholischen Kirche am 2. Februar gefeiert wird. An diesem Tag wird das „Schlossfunkeln“ im inneren Schlosshof und in den Ausstellungsräumen des Schlosses eröffnet. Es ist bis nach Ostern zu sehen. An neun Aktionsabenden kann man das Schloss mit der ganzen Familie erleben. Die Lichtkunst ist auch tagsüber beim Museumsrundgang erlebbar. Schon von der Stadt aus sieht man das Schloss geheimnisvoll leuchten durch die Illumination des Roten Saals. Start und Ziel der begeisternden Lichtkunst ist der Schlosshof. Der Weg führt durch das Schloss, mit immer wieder überraschenden Lichteffekten, die den Objekten eine ganz neue Erscheinung verleihen. Die prächtige südwestliche Wendeltreppe mit ihrem gotisierenden Netzgewölbe erfährt neue Aufmerksamkeit durch eine ebenso kunstvolle Beleuchtung. Skurril-leuchtende Lichtfigurinen stehen Spalier. Die „Guardians of Time“, die „Wächter der Zeit“ des befreundeten Künstlers Manfred Kielnhofer laden zum puren Schaugenuss ein. Neue, bisher unentdeckte Nuancen in der umfangreichen Puppenstubensammlung werden durch Hintergrund-Illuminationen akzentuiert. Lernen Sie den "King of Colour and Love" kennen! Die komplexe, rund 5 Meter hohe Lichtkunstinstallation „Mothra“ im Schlosshof ist Höhepunkt der Arbeiten von Jörn Hanitzsch. Mit der Dämmerung kann man richtiggehend zum Teil der großen und damit begehbaren Installation werden. Im Kern geht es bei „Mothra“ um eine dynamische Lichtinstallation aus 72 neutral weißen Lichtobjekten. Spezielle Vollglas-Linsen wurden vor einer LED-Applikation montiert, um die Lichtinterpretation in den Raum und die umliegend geschlossene Fassade zu transportieren. Diese stark gewölbten Linsen wirken wie die 20fach vergrößerten Augen von Motten, die – als „Mothra“ bezeichnet – in japanischen Comics und seit 1961 in Filmen zu finden sind. Diese Anlehnung wird durch verschiedenfarbig aufspreizende und um die Linsen geheftete Folien vertieft, die an den Flügelschlag und die leuchtenden Augen von Motten und Fledermäusen erinnern. Aktionsabende für Familien mit Führungen und Angeboten für Kinder an den Freitagabenden versprechen zusätzlich großes Vergnügen beim Erleben der Lichtkunst im Schloss. Info:Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten!November - März:Mittwoch - Samstag 14 - 17 UhrSonn- und Feiertag 10.30 - 17 UhrApril - Oktober:Mittwoch - Sonntag/Feiertag 10.30 - 17 Uhr

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