Veranstaltungskalender
Bad Mergentheim

Highlights

Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz.

Weihnachtsmarkt in der Altstadt
Morgen 12:00 - 20:00 Uhr

Glänzende Kinderaugen, eine festlich geschmückte Innenstadt bei festlicher musikalischer Umrahmung ist der Rahmen für einen der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Bad Mergentheim lädt wieder zu einem Bummel über den historischen Marktplatz ein. Zahlreiche Weihnachtsmarktstände bieten ihre Waren und Köstlichkeiten an. Verführerische Düfte von gebrannten Mandeln, ätherischen Ölen, Kräutern, Glühwein und knackig gebratenem runden das Gesamterlebnis für alle Sinne in diesen Tagen ab.  Zum 39. Mal jährt sich die Markttradition, die vor prächtiger historischer Kulisse als willkommener Treff- und Anziehungspunkt von den Bürgerinnen und Bürger und auswärtigen Besuchern genutzt wird. 78 Marktstände laden täglich von 12.00 Uhr bis 20.00 Uhr zu einem heimeligen Rundgang über den Marktplatz ein. So kann man sich in Ruhe bei Handarbeiten aus Peru, Christbaumschmuck, Töpferware, Drechslerarbeiten, selbstgefertigter Keramik, Schnitzereien aus dem Erzgebirge, Holzspielwaren, Lebkuchen und vielem mehr, das eine oder andere passende Geschenk für das anstehende Weihnachtsfest aussuchen. Auch das nostalgische Kinderkarussell ist wieder fester Bestandteil der Veranstaltung.

Collage mit Werken von Hella Laue, Ingrid Linnert, Iris Rüdenauer, Roswitha Smid und Irmela Stephan

Quintessenzen

Plastiken, Collagen und Malerei in verschiedenen Techniken: Fünf Malerinnen aus Bad Mergentheim präsentieren im Kulturforum ihre Werke. Sie verbindet die Freude am künstlerischen Gestalten, am Experimentieren mit Formen und Farben, die Entwicklung einer persönlichen Bildsprache durch Wahrnehmung, Empfindungen und Erfahrungen. Viele Jahre gemeinsames Arbeiten, mit Dozenten und namhaften Künstlern, an verschiedenen Akademien hat ihre künstlerische Entwicklungen gefördert und zu eigenständigem Arbeiten befähigt. Öffnungszeiten:Täglich von 10:30 - 17:00 Uhr, mittwochs sowie am 24.12. & 31.12. geschlossen. Eintritt frei.

Veranstaltungs­kalender

Ausstellung "BronzeKunst zu Gast im Kurpark"

31.10.2018 bis 31.10.2020 08:00 Uhr - 20:00 Uhr Kurpark Bad Mergentheim

verlängert bis Herbst 2020! Der Kurpark ist eine  Ausstellungsfläche ganz besonderer Art: Das weitläufige Parkareal — bereits ausgezeichnet als eine der schönsten Parkanlagen Deutschlands — ist mit seinen Blüten, seinem historischen Baumbestand, seinem stimmungsvollen Musikpavillon und weiteren Attraktionen von Klanggarten bis Japangarten und von Gradierpavillon bis Rosengarten durchs Jahr hindurch ein Erlebnis für alle Sinne. Das „grüne Herz“ der Stadt bietet allerdings noch mehr: Die weitläufigen Grünanlagen sind eine hervorragende Kulisse für 30 Kunstwerke und Plastiken. Bis Herbst 2019 zeigt der Bildhauer Thomas Reichstein figurative und abstrakte Plastiken aus seinem umfangreichen Werk. Mal erblickt man hier eine Aphrodite, dort eine Messingkugel. Andernorts wird dem Betrachter ein „Big Fish“ an Land oder ein fliegender Mann zwischen den Baumästen begegnen. Der Dresdner Künstler zeigt seine Werke an ausgesuchten Orten im Kurpark und lädt die Besucher zum Betrachten ein. Den menschlichen Figuren - teils in Lebensgröße - ist es gemein, dass sie allesamt sehr anmutig wirken und auch besonders schlank und langbeinig dargestellt sind. Die abstrakten Werke hingegen ziehen mit ihren individuellen und originellen Eigenschaften die Blicke auf sich. Es sind vor allem mythische, sinnliche und szenische Darstellungen, die die Betrachter in ihren Bann ziehen — auch weil sie sich in ganz besonders harmonischer Weise in den Kurpark einfügen: „Mutter mit Kind“ – eine Messingbronze in Lebensgröße – entstand nach einem Bild von Lucas Cranach dem Älteren. Die „NE-RE-IDEN“ verkörpern die Meeresnymphen des Mittelmeeres und stehen entlang des Bachlaufs im westlichen Kurpark. Big Liz“ – eine freundliche Echsen-Figur am Kurparkeingang – lädt als lächelnder Zeitgenosse uns Menschen ein, fröhlich mit der Natur umzugehen. „Das Paar“ steht für die große Freude gemeinsam zu Leben und das Bewusstsein, welche ständige Arbeit dieser Anspruch erfordert. Dass alles miteinander verbunden ist, soll die „Universumskugel“ zeigen. „In ihr kommt meine mathematische Ausrichtung besonders zur Geltung“, sagt der Künstler. In den „Humanen Säulen“ verbindet der Dresdner Abstraktes und Figuratives miteinander. „Sie drücken die Mentalitäten bestimmter Menschentypen aus und stehen für die Harmonie, welche dem entwickelten Homo sapiens im inneren Wesen zu eigen ist“, so Reichstein. Auch einen „Reiseschamanen“ können die Kurparkbesucher dabei beobachten, wie er auf einem Boot neue Ufer sucht. Auf dem „Big Fish“ als Freund der Fabeln, der Tiere und der Menschen dürfen Kinder sogar reiten. Thomas Reichstein studierte anfangs Landschaftsarchitektur und wechselte dann zur Dresdner Kunsthochschule, an der er im Wendejahr 1990 sein Diplom erhielt. Seit 1999 ist er jedes Jahr für mehrere Monate in Thailand, wo in einer Buddha-Gießerei ein großer Teil seiner Kunstwerke angefertigt wird. Die gezeigten Plastiken sind in Ghana, Thailand und Dresden entstanden und spielen mit der menschlichen Figur, ihren abstrakten Ideen und geheimnisvollen Fabelwesen. Eine optimistische Grundstimmung und ein unerschütterlicher Zukunftsoptimismus sind ihnen allen eigen. 1997 gewann er einen Wettbewerb der Semperoper Dresden für eine seitdem jährlich mehrfach vergebene Preisskulptur. Seinen Werken begegnet man an den verschiedensten Orten, an Uferpromenaden, in Galerien oder auf öffentlichen Plätzen. Mit seiner Kunst, die die bestmögliche Balance aus Abstraktion und Gegenständlichkeit verkörpert, gewinnt er immer wieder bedeutende Preise und Auszeichnungen. Hier sehen Sie die schönsten Bilder aus unserem Fotowettbewerb zur Ausstelllung.

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Der Deutsche Orden im Südwesten

14.07.2019 bis 26.01.2020 10:30 Uhr - 17:00 Uhr Deutsch­ordens­schloss & Museum

Sonderausstellung Der Deutsche Orden im Südwesten Anlässlich des Jubiläums „800 Jahre Deutscher Orden in Mergentheim“ informiert diese Sonderausstellung über die besondere Rolle des Deutschen Ordens im Südwesten und nimmt Bezug auf die Balleien (Provinzen) Elsaß-Burgund und Franken sowie das Deutschmeistertum um Mergentheim, einsschließlich der zahlreichen Niederlassungen (Kommenden), die von Mainz und Frankfurt über Freiburg, die Insel Mainau und die oberrheinischen Besitzungen bis weit in die Schweiz hineinreichten. Auch viele Adelsgeschlechter, die dem Orden über Jahrhunderte die Treue hielten, sind Teil dieser Ausstellung: zum Beispiel die von Hohenlohe, die von Seckendorff, von Eyb, von Roll zu Bernau und die Freiherrn von Baden. Die Aufnahme in den Deutschen Orden war für viele Adelshäuser eine ehrenvolle Familientradition. Auch Hochmeister stammten aus dem Südwesten, wie Konrad und Ulrich von Jungingen. Oft saß der Deutsche Orden in Metropolen wie Freiburg, Frankfurt a. M. und Würzburg, wo er durch seine Vernetzung Reichspolitik mitgestaltete. Er fand sich aber auch in abgelegenen Regionen wie Altshausen oder Virnsberg. Dort sorgte er für Verwaltung, Rechtsprechung, und den wirtschaftlichen Aufschwung durch Hofhaltungen. Stets trat der Deutsche Orden an seinen Niederlassungen als bedeutender Bauherr auf und trug zum imposanten Erscheinungsbild vieler Orte bei. Dazu beschäftigte er eigene Baumeister. So verewigte sich beispielsweise Blasius Berwart (1530-1589) im Mergentheimer Schloss mit einer Wendeltreppe, die eine Glanzleistung der Renaissance-Baukunst darstellt. Der Katalog zur Ausstellung ist zum Preis von 12,50 Euro an der Museumskasse erhältlich. Öffnungszeiten:Bis Ende Dezember: Dienstag - Samstag 14 - 17 Uhr, Sonntag 10.30 - 17 Uhr24./25./31. Dezember geschlossenAb Anfang Januar:Mittwoch - Samstag 14 - 17 Uhr, Sonntag 10.30 - 17 Uhr

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