Die neue Ortsdurchfahrt gestaltet die Mitte von Herbsthausen

Die neue Ortsdurchfahrt des Bad Mergentheimer Stadtteils Herbsthausen ist symbolisch freigegeben worden.

Bei den Projektbeteiligten herrschte große Freude über die neu gestaltete Ortsmitte mit neuer Straßengestaltung, neuem Rathausvorplatz (links im Bild), einem neuen Warteunterstand an der Bushaltestelle (rechts) sowie der neuen Fußgängerampel (Hintergrund)
Bei den Projektbeteiligten herrschte große Freude über die neu gestaltete Ortsmitte mit neuer Straßengestaltung, neuem Rathausvorplatz (links im Bild), einem neuen Warteunterstand an der Bushaltestelle (rechts) sowie der neuen Fußgängerampel (Hintergrund)

Vertreter vom Regierungspräsidium Stuttgart, der Stadt und der Ortschaft sowie der beteiligten Baufirmen nahmen die bauliche Aufwertung der Straße und der angrenzenden Flächen und Anlagen im Zuge einer kleinen Eröffnungsfeier noch einmal persönlich in Augenschein – und waren vom Ergebnis überzeugt.

Seit November 2017 ist auf 650 Metern Länge am Knotenpunkt B 290/ K 2887 eine neue Fahrbahndecke mit lärmarmem Asphalt entstanden, außerdem wurden neue Gehwege und Grünflächen gebaut. Die in diesem Zuge ebenfalls neu errichteten Bushaltestellen verfügen über Sonderborden und sind damit barrierefrei. Mehr Verkehrs-Sicherheit schafft auch die neue Fußgängerampel.

Der Bund hat rund 500.000 Euro in diese Erhaltungs- und Umbaumaßnahme investiert. Die Stadt Bad Mergentheim wird im Umfang von weiteren rund 90.000 Euro auch den in ihre Zuständigkeit fallenden Beitrag leisten – etwa beim Thema Gehwege. Der vom Regierungspräsidium verantwortete Vollausbau der Straße war im Mai dieses Jahres abgeschlossen, zuletzt wurde noch an einzelnen Anlagen wie der Ampel gearbeitet.

Von einer  „beeindruckenden Aufwertung der Ortsmitte Herbsthausens“ sprach Bad Mergentheims Oberbürgermeister Udo Glatthaar bei der Eröffnung. „Wir haben hier gemeinsam eine ansprechendere Gestaltung des Ortsbildes, eine Steigerung der Lebensqualität durch weniger Lärm sowie einen echten Gewinn an Sicherheit hinbekommen“, freute sich der OB. Das sei auch dank des starken Rückhalts für das Projekt in Herbsthausen gelungen, betonte er. Sein Dank galt Ortschaftsrat und Bürgerschaft, nicht zuletzt auch im Namen des Regierungspräsidiums für die aufgebrachte Geduld und das Verständnis während der Bauphase. 

Der Bau der neuen Bushalte-Buchten war nur möglich, weil im Vorfeld Flächen aus dem Abriss von zwei Gebäuden zur Verfügung gestellt worden sind. Deshalb richtete Udo Glatthaar einen besonderen Dank an die betroffenen Grundstückeigentümer für deren Kooperation.

Dem schloss sich auch Ortsvorsteher Günter Gleiter an. Er erinnerte zudem daran, dass die Frage einer sichereren Überquerung und Gestaltung der Straße in Herbsthausen „schon seit drei Jahrzehnten diskutiert wurde, um die Belastung durch den wachsenden Verkehr auch für die Anwohner erträglich zu machen“. Nun habe man gemeinsam „ein ansehnliches Werk vollbracht“.