RATHAUS-ZUGANG NUR MIT TERMIN!

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz im Main-Tauber-Kreis liegt aktuell bei 111. Bürgerinnen und Bürger sind zu besonderer Umsicht aufgerufen. Zudem geben die Vereinbarungen von Bund und Ländern für den Monat November neue Verhaltensregeln vor, um das exponentielle Wachstum an Neuinfektionen abzubremsen. Hier finden Sie alle aktuellen und regionalen Informationen dazu.

Wir halten Sie mit aktuellen und wichtigen Corona-Hinweisen auf dem Laufenden. (Grafik: geralt/pixabay.com)
Wir halten Sie mit aktuellen und wichtigen Corona-Hinweisen auf dem Laufenden. (Grafik: geralt/pixabay.com)

+++ AKTUELL WICHTIG: Bitte beachten Sie, dass aufgrund der aktuellen Situation das Neue Rathaus sowie die Verwaltungsstellen in den Teilorten vorübergehend nur nach vorheriger Terminvereinbarung besucht werden können. Rufen Sie uns an unter 07931/ 57-0 +++ Ohne Mund-Nasen-Bedeckung kein Einlass in städtische Gebäude! +++ Gerne dürfen Sie Ihren eigenen Kugelschreiber mitbringen +++ For current information in different languages click here +++

Bund und Länder haben sich am Mittwoch, 28. Oktober, für den Monat November auf weitere Einschränkungen verständigt. Die stetig steigenden Infektionszahlen und auch die steigende Zahl von Patienten, die intensivmedizinische Betreuung benötigen, machen weitere Einschränkungen erforderlich, damit sich das Virus nicht weiter unkontrolliert und explosionsartig verbreitet. Das Land hat dazu eine von 2. bis 30. November geltende verschärfte Corona-Verordnung erlassen:

>> Öffnen Sie hier die Maßnahmen in einer schnellen Übersichts-Darstellung

Hier können Sie zudem eine praktische A-bis-Z-Übersicht zu allen Branchen, Ereignissen und Anlässen öffnen.

Das bedeutet für Bad Mergentheim unter anderem, dass ab Montag, 2. November, keine touristischen Übernachtungen mehr stattfinden dürfen und Freizeiteinrichtungen und Gastronomiebetriebe vorübergehend schließen. Hier finden Sie die Liefer- und Abholservices im Stadtgebiet. Im Einzelnen bedeutet dies vor Ort:

  • Die Solymar Therme schließt vorübergehend ab Montag, 2. November
  • Der Wildpark schließt vorübergehend ab Montag, 2. November
  • Das Residenzschloss schließt vorübergehend bereits ab Samstag, 31. Oktober
  • Die Tourist Information bleibt geöffnet
  • Es werden ab Montag, 2. November, keine Stadtführungen mehr angeboten
  • Die Stadtbücherei und das Stadtarchiv bleiben geöffnet
  • Jugendmusikschule und Volkshochschule (ausgenommen Gesundheitskurse) können ihren Unterrichtsbetrieb fortsetzen

Eine Übersicht zu den Corona-Hilfen für Unternehmen finden Sie hier.

Eine zwischenzeitlich geltende Allgemeinverfügung des Kreises wurde zur Vereinfachung der geltenden Regeln mit Erlass der neuen Landesverordnung wieder aufgehoben. Somit ist das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung in der Fußgängerzone immer zu jeder Zeit nicht mehr vorgegeben. Wir empfehlen Ihnen dies lediglich.

Die wichtigsten allgemeinen lokalen Informationen in Kürze:

  • Federführend verantwortlich für die Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und die Kommunikation dazu ist der Main-Tauber-Kreis, bei dem auch das für Bad Mergentheim zuständige Gesundheitsamt angesiedelt ist. Sollten Sie oder Ihr Kind von einer Quarantäne-Anordnung betroffen sein, werden Sie vom Gesundheitsamt kontaktiert. Quarantäne-Anordnungen sind nicht verhandelbar, bitte sehen Sie von entsprechenden Anrufen beim Gesundheitsamt ab!
  • Die aktuelle Zahl der derzeit "akuten" Corona-Fälle im Stadtgebiet Bad Mergentheim insgesamt beträgt: 23 (Stand: 25.11.20; Kreis-Inzidenzwert 111,0)
  • Bei der Stadtverwaltung steht das Ordnungsamt für Fragen rund um die im Zusammenhang mit Corona geltenden Verordnungen zur Verfügung unter Telefon 07931/ 57-3306 oder 57-3000.

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Informationen zur Einreise-Quarantäne.

Nachfolgend geben wir die aktuellsten Informationen aus dem Landratsamt an Sie weiter


Meldung vom 25. November:

31 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 25. November) - Quarantänen an vier Schulen - Land startet Förderprogramm für Schulen

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 25. November, 31 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Bad Mergentheim, Creglingen, Freudenberg, Großrinderfeld, Grünsfeld, Külsheim, Lauda-Königshofen, Niederstetten, Tauberbischofsheim, Weikersheim, Wertheim und Wittighausen. Es handelt sich in 18 Fällen um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen. 29 neu Infizierte befinden sich in häuslicher Isolation, eine Person ist aufgrund der Coronavirus-Infektion in stationärer Behandlung. Eine weitere Person ist aus anderen Gründen im Krankenhaus. Für die Kontaktpersonen der neu Infizierten wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 1288.

Mittlerweile sind 16 weitere und damit insgesamt 1084 Personen wieder genesen. Derzeit sind 190 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 3, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 23 (+3), Boxberg: 3, Creglingen: 23 (+1), Freudenberg: 15 (+5), Großrinderfeld: 4 (+1), Grünsfeld: 3 (+1), Igersheim: 8, Königheim: 1, Külsheim: 5 (+1), Lauda-Königshofen: 23 (+5), Niederstetten: 10 (+1), Tauberbischofsheim: 22 (+2), Weikersheim: 7 (+4), Werbach: 2, Wertheim: 34 (+6) und Wittighausen: 4 (+1). 

Sieben-Tage-Inzidenz bei 111,0 

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Mittwoch, 25. November, bei 111,0 und erreicht damit einen neuen Höchstwert. Eine Woche zuvor, am 18. November, lag er deutlich niedriger bei 75,5, was auf ein steigendes Infektionsgeschehen schließen lässt. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (18. bis 24. November) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen. 

Quarantänen an Schulen in Freudenberg, Lauda-Königshofen und Wertheim 

In Freudenberg wurden aufgrund eines Infektionsfalles zwei Klassen der Lindtal-Grundschule in der Kernstadt und eine weitere Klasse der Eichwald-Grundschule im Stadtteil Rauenberg unter Quarantäne gestellt. Ebenso wurden aufgrund von Coronavirus-Infektionen Teile einer Klassenstufe der Gemeinschaftsschule Lauda-Königshofen in Lauda sowie Teile einer Klasse der Gemeinschaftsschule Wertheim in Quarantäne verfügt. 

Digitalisierung sowie raumlufthygienische Maßnahmen werden gefördert 

Mit einem Schulbudget will das Kultusministerium alle Schulen im Land noch stärker dabei unterstützen, gut durch die Pandemie zu kommen und die aktuellen Herausforderungen vor Ort besser bewältigen zu können. Das Land stellt für dieses besondere Förderprogramm 40 Millionen Euro zur Verfügung. Es ergänzt den bisherigen Maßnahmenkatalog um eine weitere Hilfestellung. Das Förderprogramm ist Teil des Nachtragshaushalts 2020/21 und ermöglicht insbesondere Investitionen im Schwerpunkt Digitalisierung sowie Investitionen in raumlufthygienische Maßnahmen zur Gesunderhaltung an Schulen. Hierzu gehören insbesondere Kohlenstoffdioxid-Sensoren, mobile Luftreinigungsgeräte oder andere geeignete technische Anlagen, die das regelmäßige Lüften unterstützen oder einen ausreichenden Luftaustausch sicherstellen. 

Die Schulen können selbst entscheiden, wie sie das Geld einsetzen. Somit soll individuell auf Bedürfnisse vor Ort reagiert werden können. Um die Schulen schnellstmöglich zu unterstützen und das Prozedere zu beschleunigen, ist es nicht notwendig, einen Förderantrag zu stellen. Das Kultusministerium stellt die Mittel für solche Anschaffungen vielmehr ab Dezember 2020 bereit, die Schulen können diese bis zum Ende des Förderzeitraums am 31. Juli des kommenden Jahres einsetzen. Es können auch Maßnahmen gefördert werden, die bereits seit Anfang November in der Umsetzung oder Planung sind. 

Alle etwa 4500 Schulen im Südwesten erhalten einmalig einen Grundsockel in Höhe von 3000 Euro plus einen weiteren Betrag je nach Schülerzahl. Zweck ist es, den finanziellen und gesundheitlichen Herausforderungen, die das Coronavirus für die Schullandschaft mit sich bringt, mit einer weiteren Maßnahme entgegenzutreten. Es soll eine Förderlücke geschlossen und den Schulen vor allem dort unter die Arme gegriffen werden, wo sie ihre coronabedingten Sonderausgaben nicht schon durch andere Förderprogramme abdecken können.