Coronavirus - Informationen für Unternehmen

Die Corona-Krise stellt viele Unternehmen, insbesondere die kleinen und mittleren Betriebe, im Land vor existenzielle Herausforderungen. Die Sicherung der Liquidität ist dabei oberstes Gebot. Um die Mittelständler in der derzeitig äußerst schwierigen Situation zu unterstützen, haben Bund und Land Hilfsmaßnahmen ergriffen und weitere angekündigt.

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Überbrückungshilfe Corona

Die Bundesregierung hat am 12. Juni 2020 die Eckpunkte für die „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“ beschlossen. Die Antragsfrist wurde bis zum 30. September 2020 verlängert.

Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschuss­programm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020) und einem Programmvolumen von maximal 25 Milliarden Euro.

Unternehmen und Soloselbständige können die Überbrückungshilfe Corona in den nächsten Tagen beantragen.

Ab sofort können sich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer, die für die Unternehmen die Anträge einreichen müssen, auf der Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de registrieren.

Bei der Überbrückungshilfe handelt es sich im Wesentlichen um ein Bundesprogramm. Somit ist der Bund inhaltlich für die Förderbedingungen zuständig. Die Förderanträge müssen von einem Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer gestellt werden, die auch viele Fragen beantworten können.

Wer ist antragsberechtigt?

Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren und soweit sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona- Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten.

Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sind ebenfalls antragsberechtigt.

Eine Einstellung der Geschäftstätigkeit vollständig oder zu wesentlichen Teilen in Folge der Corona- Krise wird angenommen, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammen­genommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist.

Bei Unter­nehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind statt der Monate April und Mai 2019 die Monate November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen.

Der Antragsteller darf sich am 31. Dezember 2019 gemäß EU-Definition nicht in Schwierigkeiten befunden haben. Die Antragsfrist wurde bis zum 30. September 2020 verlängert.

Weitere Informationen: "Überbrückungshilfe Corona".

 


Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe

Das Hotel- und Gaststättengewerbe ist in besonderer Weise von den Folgen der Pandemie und der damit verbundenen erforderlichen Beschränkungen betroffen. In dieser Branche gab es bereits vor der Einführung staatlicher Maßnahmen zur Beschränkung des sozialen Lebens starke Umsatzeinbußen durch Absagen von Reisen und Veranstaltungen. Auch angesichts der nunmehr beschlossenen Lockerungen der Beschränkungen wird im Gastgewerbe eine Rückkehr zum normalen Betrieb und hohen Auslastungen auch auf längere Sicht nicht möglich sein, weshalb weiterhin mit erheblichen Umsatzeinbußen zu rechnen ist. So werden etwa Großveranstaltungen frühestens ab September wieder stattfinden und damit verbundene Umsatzquellen ausbleiben. Darüber hinaus sind die entgangenen Umsätze im Beherbergungs- und Gaststättenwesen im Gegensatz zu den meisten anderen Branchen nicht nachholbar. Die existentielle Bedrohung der Betriebe resultiert aus weiterhin fehlenden Einnahmen und der zugleich weiterlaufenden Grundkosten. Bis zu einer vollständigen Rückkehr zum Normalbetrieb muss die Zahlungsfähigkeit der gastgewerblichen Betriebe unbedingt gesichert werden, um eine drohende Insolvenzwelle in dieser Branche abzuwenden.

Mit der im Rahmen dieses Programms ausgereichten Förderung soll den unmittelbar infolge der Corona-Pandemie wirtschaftlich betroffenen Gastronomie- und Hotelbetrieben eine weitere finanzielle Hilfe gewährt werden, um weiterhin andauernde Liquiditätsengpässe zu kompensieren und die wirtschaftliche Existenz dieser Unternehmen zu sichern. Unternehmen, soziale Einrichtungen und Soloselbständige aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und Liquiditätsengpässe erleiden, werden daher mit einer einmaligen, nicht rückzahlbaren Stabilisierungshilfe unterstützt.

Was wird gefördert?

Die Unternehmen sollen bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz und Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, u.a. für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Personalkosten, Finanzaufwand für Leasing und Tilgung u.Ä., durch einen Zuschuss unterstützt werden.

Wie wird gefördert?

Die Stabilisierungshilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt bis zu:

  • 3.000 Euro für das Unternehmen sowie
  • bis zu weiteren 2.000 Euro für jeden Beschäftigten, umgerechnet in Vollzeitbeschäftigte
  • Anträge können bis 20. November 2020 gestellt und bei der Berechnung des dreimonatigen Förderzeitraums auch der Dezember herangezogen werden.
  • Außerdem können auch solche Betriebe durch das Programm unterstützt werden, die zwischen mindestens 30 und 50 Prozent ihres Einkommens ihres Umsatzes im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes erzielen.

Antragsunterlagen und weitere Informationen: "Stabilisierungshilfe Corona"

 

Hilfsfonds der Stadt Bad Mergentheim

Die Stadt Bad Mergentheim und die Fraktionen des Gemeinderats möchten in der aktuellen Notlage neben Bund und Land einen Beitrag zum Erhalt der Strukturen in der Stadt leisten und die nachhaltigen Folgen der Covid-Pandemie abmildern, um diese Krisenzeit zu überstehen. Der städtische Hilfsfonds für Unternehmen soll zur Anwendung kommen, falls die Förderungsmöglichkeiten von Bund und Land zur Deckung des Liquiditätsengpasses nicht ausreichen und weiterhin eine existenzbedrohliche Schieflage des jeweiligen Unternehmens besteht. Fördervoraussetzung ist deshalb, dass durch den Antragsteller ein Soforthilfeantrag für das Bundes- oder Landesprogramm „Soforthilfe Corona“ eingereicht und eine Förderung in Höhe des Höchstbetrags bewilligt wurde, der Finanzbedarf durch das Soforthilfeprogramm jedoch nicht vollumfänglich abgedeckt werden konnte. Antragsberechtigt sind alle gewerblichen Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten (VZÄ), die ihre Tätigkeit von einem Unternehmenssitz in Bad Mergentheim aus ausführen.

Fördervoraussetzung ist, dass durch den Antragsteller ein Soforthilfeantrag für das Bundes- oder Landesprogramm „Soforthilfe Corona“ eingereicht und eine Förderung in Höhe des maximalen Höchstbetrags bewilligt wurde. Aus dem Bewilligungsbescheid muss weiter hervorgehen, dass der Liquiditätsengpass höher ist als der bewilligte Zuschuss, der Finanzbedarf durch das Soforthilfeprogramm von Bund oder Land also nicht vollumfänglich abgedeckt werden konnte. Der Förderantrag und der Bewilligungsbescheid des Soforthilfeantrags von Bund oder Land sind dem Antragsformular deshalb beizufügen.

Der Antrag kann über ein Online-Formular direkt auf der städtischen Internetseite www.bad-mergentheim.de/hilfsfonds digital ausgefüllt und abgeschickt werden. Zudem gibt es einen Formular-Vordruck zum Download, der ausgefüllt bei der Stadt Bad Mergentheim, Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing, Bahnhofplatz 1, 97980 Bad Mergentheim eingereicht werden kann. Der Hilfsfonds hat eine Laufzeit bis zum 31. Mai 2021. 

Ansprechpartner zum Förderprogramm im Bad Mergentheimer Rathaus ist Giorgio Ebert von der städtischen Wirtschaftsförderung, der unter Telefon 07931/ 57-8006 oder per E-Mail an giorgio.ebert@bad-mergentheim.de erreichbar ist.

 


Sofortbürgschaften für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten

„Das Wirtschaftsministerium stellt gemeinsam mit der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg Sofortbürgschaften für Soloselbständige, Freiberufler und Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten bereit. Ab 15. Juli können Unternehmen die Bürgschaften beantragen.

Unternehmen können die Sofortbürgschaft auf zwei Wegen beantragen. Über das Portal https://finanzierungsportal.ermoeglicher.de/ können sie bei positiver Prüfung eine elektronische Vorabzusage für eine Sofortbürgschaft in Höhe von 90 Prozent für einen Kredit bis zu 250.000 Euro der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg erhalten. Diese Vorabzusage wird direkt an ein Kreditinstitut nach Wahl zugeleitet. „Damit haben Unternehmen, die noch nicht über Hausbank verfügen, die Möglichkeit, ihre Anfrage online und bankenunabhängig zu stellen", betonte Ministerin Hoffmeister-Kraut. In diesen Fällen könne die Bürgschaft auf 100 Prozent erhöht werden. 

Daneben ist der Antragsweg über das klassische Hausbankverfahren möglich. Hier beantragt die Hausbank eine Bürgschaft in Höhe von 90 Prozent für ein Darlehen bis zu 125.000 Euro. Für eine spätere weitere Finanzierung (bis max. 125.000 Euro) kann sie auf Wunsch 100 Prozent Bürgschaft erhalten.“

 


Förderprogramm "Soforthilfe Corona" des Bundes und Landes

Update 01.06.2020:

Die Antragsfrist für die Soforthilfe Corona des Landes Baden-Württemberg endete zum 31. Mai 2020. Eine Antragstellung ist nicht mehr möglich.

Informationen zum Förderprogramm "Soforthilfe Corona" 

 


„Krisenberatung Corona“

Um den Auswirkungen der Corona-Pandemie entgegenzuwirken, startet das Wirtschaftsministerium am 11. Mai eine kostenlose Krisenberatung für kleine und mittlere Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler.

Die „Krisenberatung Corona“ wird mit rund zwei Millionen Euro aus Landesmitteln finanziert. Die Beratung soll durch das RKW Baden-Württemberg, die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Mittelstand und Handwerk (BWHM), DEHOGA Baden-Württemberg und den Handelsverband Baden-Württemberg (HBW/UBH) erfolgen.

 


KfW Sonderprogramm „KfW-Schnellkredit 2020“

Die Bundesregierung hat einen KfW-Schnellkredit beschlossen, um die bisherige Mittelstandslücke in der Unterstützung der Unternehmen bei den Corona-bedingten Ausfällen zu schließen. Der KfW-Schnellkredit tritt neben die bereits bestehenden Finanzierungsangebote und wendet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, die eine rasche Hilfe benötigen

Der neue KfW-Schnellkredit richtet sich an Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern. Mit dem Kreditprogramm können Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) finanziert werden. Der Kredit wird zu 100 Prozent abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht deutlich die Chance, eine Kreditzusage zu erhalten.

Das Wichtigste in Kürze (Eckpunkte):

  • Der Schnellkredit steht Unternehmen mit 11 bis 249 Mitarbeitern zur Verfügung, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind.
  • Maximaler Kreditbetrag: bis zu 3 Monatsumsätze des Jahres 2019.
  • Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten maximal 500.000 Euro; Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 800.000 Euro.
  • Zinssatz aktuell 3,00 Prozent p.a. bei einer Laufzeit von 10 Jahren.
  • 100 Prozent Risikoübernahme durch die KfW.
  • Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Risikoprüfung durch die Hausbank oder die KfW. Hierdurch kann der Kredit schnell bewilligt werden.
  • Voraussetzung: Entweder im Jahr 2019 oder im Durchschnitt der letzten 3 Jahre wurde ein Gewinn erwirtschaftet.

Der KfW-Schnellkredit kann laut Bundesregierung nach Genehmigung durch die EU-Kommission starten.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.


Merkblatt für Unternehmen

Wer kann mir weiterhelfen? Welche finanzielle Unterstützung gibt es? Welche Sonderregelungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld gelten? Einen Überblick gibt das

Merkblatt für Unternehmen - Beratung und Unterstützung (PDF)


100 % Beratungsförderung

Ab sofort können Sie einen Antrag für Beratungen, die bis zu einem Beratungswert von 4.000,00 Euro für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler ohne Eigenanteil gefördert werden, beim BAFA stellen. Die Beratung für Unternehmen, Freiberufler und Selbständige finanziert die BAFA aktuell mit einem 100%igen Zuschuss mit bis zu 4.000,00 Euro. Z. B. wenn Sie Hilfe bei der Beantragung von Sofort- oder Liquiditätshilfen benötigen oder Ihre Geschäftsprozesse digitalisieren müssen.


Unterstützung bei der Schaffung von Homeoffice-Arbeitsplätzen

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe können ab sofort finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie kurzfristig Homeoffice-Arbeitsplätze schaffen. Erstattet werden bis zu 50 % der Kosten einer unterstützenden Beratung durch ein neu geschaffenes Fördermodul des Förderprogramms „go-digital“.


Sozialversicherungsbeiträge später zahlen

Unternehmen, die besonders schwer von der „Corona-Krise“ betroffen sind, können die Sozialversicherungsbeiträge für März und April 2020 stunden lassen. Einen Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung lesen Sie hier. Einen Musterantrag für Ihre Krankenkasse finden Sie hier. Eine Pressemitteilung des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen zu den Beitragsstundungen finden Sie hier.

Turnusgemäß sind die Beiträge für Kranken-, Arbeitslosen-, Renten- und Pflegeversicherung an diesem Freitag fällig. Bitte denken Sie daran, sich bis spätestens morgen, Donnerstag, 26.03.2020, formlos unter Bezug auf Notlage durch Corona und Paragraf SGB IV direkt an Ihre jeweils zuständige Krankenkasse zu wenden, die Ihre Sozialversicherungsbeiträge erhebt und diese für den Monat März stunden zu lassen!

Quelle: https://www.christian-stetten.de/86-unternehmen-k%C3%B6nnen-sozialversicherungsbeitr%C3%A4ge-sp%C3%A4ter-zahlen


Sondervorauszahlungen bei der Umsatzsteuer für das Jahr 2020 herabsetzen

Neben zinslosen Stundungen und erlassenen Säumniszuschlägen ist es nun auch möglich, Sondervorauszahlungen bei der Umsatzsteuer für das Jahr 2020 herabzusetzen. Dabei geht es um eine Sonderzahlung für eine Dauerfristverlängerung, mit der die Anmeldung und Zahlung der Umsatzsteuer um einen Monat nach hinten geschoben wird. Man zahlt also eine Art Abschlag, um erst später abrechnen zu müssen.
Für die Anträge auf Stundungen steht auf den Webseiten der Finanzämter in Baden-Württemberg ein vereinfachtes Antragsformular zur Verfügung, um eine schnelle, unbü-rokratische und praktikable Handhabung für alle Beteiligten zu gewährleisten. Nähere Informationen sind unter folgendem Link erhältlich: https://finanzamt-bw.fv-bwl.de/,Lde/Steuererleichterungen+aufgrund+der+Auswirkungen+des+Coronavirus


Kurzarbeitergeld

Die Bundesregierung hat erleichterte Zugangsvoraussetzungen für das Kurzarbeitergeld eingeführt. Das "Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld" sieht folgende Maßnahmen vor:

Wichtig ist, dass betroffene Unternehmen Kurzarbeit bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit anzeigen.

Weitere Informationen zum Kurzarbeitergeld:

Informationen zum Kurzarbeitergeld
Kontakt zur Agentur für Arbeit SHA-TBB, Außenstelle Bad Mergentheim
Video: So beantragen Sie Kurzarbeitergeld

 


Liquiditätshilfen

1. Finanzielle Hilfen von KfW, L-Bank und Bürgschaftsbank

Das Bundesförderinstitut KfW versorgt die Unternehmen mit Liquidität. Die KfW nutzt dazu die bestehenden Kreditprogramme auf dem Weg der Bankdurchleitung. Unternehmen, Selbständige und Freiberufler, die eine Finanzierung benötigen, wenden sich hierzu an ihre Hausbank, die KfW-Kredite durchleitet.
KfW-Hotline: 0800 5399001 /

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg informiert auf seiner Homepage über Unterstützungsmaßnahmen und Finanzhilfen des Landes. Zur Deckung von kurzfristigem Liquiditätsbedarf stehen für Unternehmen und freie Berufe etablierte Förderinstrumente, beispielsweise der Liquiditätskredit, und weitere Finanzierungsangebote der L-Bank Baden-Württemberg zur Verfügung. Diese Förderkredite müssen bei einem Kreditinstitut beantragt werden. Weitere Informationen gibt es bei der Hotline der L-Bank: Telefon 0711 122-2345 oder wirtschaftsfoerderung@l-bank.de.

Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg kann Kredite zur Überwindung der Corona-Krise besichern. Bis zu einem Betrag von 1,25 Millionen Euro werden diese durch die Bürgschaftsbank bearbeitet, darüber hinaus sind die L-Bank bzw. das Land zuständig. Bürgschaften der Bürgschaftsbank können maximal 80 Prozent des Kreditrisikos abdecken und müssen ebenfalls über ein Kreditinstitut (Hausbank) beantragt werden.

ERP-Gründerkredit Universell (Betriebsmittel)
ERP-Gründerkredit Startgeld - Betriebsmittelförderung
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Pressemitteilung - Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen vom 13.03.2020

2. Steuerliche Liquiditätshilfe für Unternehmen: Möglichkeit der Steuerstundung

Um die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, werden die Möglichkeiten zur Stundung von Steuerzahlungen, zur Senkung von Vorauszahlungen und im Bereich der Vollstreckung verbessert. Zur Abstimmung der Voraussetzungen wird eine frühzeitige telefonische Rücksprache mit dem Finanzamt Tauberbischofsheim empfohlen, Telefon: 09341 8040.

Anträge auf Stundungen und weitere Informationen finden Sie hier: Steuererleichterung aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus

Informationen hierzu finden Sie auf folgender Internetseite des Bundesfinanzministeriums: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-03-19-steuerliche-Massnahmen.html

3. Verdienstausfallentschädigung nach Infektionsschutzgesetz

Sofern Sie oder Ihr Betrieb oder Ihre Mitarbeiter vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt wurden, können Ihnen Entschädigungsansprüche nach dem Infektionsschutzgesetz zustehen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie beim Gesundheitsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis.


Weitere Branchen

Hilfen für Künstler und Kreative
Die Corona-Pandemie hat verheerende Folgen für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Die Bundesregierung hilft mit Unterstützung in Milliardenhöhe und weiteren Förderleistungen. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Tourismus
Tourismus-Netzwerk Baden-Württemberg - FAQ zur Corona-Verordnung
DEHOGA Baden-Württemberg - Alle wichtigen Infos für die Branche

Einzelhandel
Einschätzungen zur rechtlichen Lage bei Gewerbemieten bietet der Mittelstandsverbund, inklusive Musterschreiben an den Vermieter sowie Informationen des Handelsverbands Deutschland.

Unternehmen der Landwirtschaft, des Gartenbaus und des Weinbaus
Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet Darlehen zur Liquiditätssicherung für Unternehmen der Landwirtschaft, des Gartenbaus und des Weinbaus an, die unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden: Corona-Hilfe der Rentenbank

Gemeinsam für die Landwirtschaft
Wir brauchen Euch – schnell – denn auf den Feldern unserer Landwirte beginnt die Spargelernte und auch weitere Gemüsesorten müssen in den nächsten Tagen vom Feld: https://www.daslandhilft.de/

Pflegereserve
Das Land Baden-Württemberg bittet alle derzeit nicht in der Pflege aktiven Pflegekräfte und Angehörige pflegenaher Berufsgruppen, sich auf der Plattform #pflegereserve zu registrieren, um bei der Bewältigung der Corona-Krise zu unterstützen. Die Plattform kann unter https://pflegereserve.de/#/bw aufgerufen werden.

 


Hotlines

Bundeswirtschaftsministerium
Hotline für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus: 030 18615-1515
Hotline zu Fördermaßnahmen: 030 18615-8000

Agentur für Arbeit
Kurzarbeitergeld für Arbeitgeber: 0800 4 555520
Kurzarbeitergeld für Arbeitnehmer: 0800 4 555500

L-Bank Baden-Württemberg,
Hotline Wirtschaftsförderung (Betriebsmittel-, Liquiditäts- und Überbrückungsfinanzierungen): 0711 122-2345
Hotline Landwirtschaftsförderung: 0711 122-2666
Hotline Bürgschaften: 0711 122-2999

KfW-Bank
Serviceauskunft zu KfW-Hilfsprogramm: 0800 539 9001


Ansprechpartner

Stadt Bad Mergentheim:

Marcel Stephan
Leiter Stabsstelle Wirtschaftsförderung & Stadtmarketing
Tel.: +49 7931 57 8005
Fax: +49 7931 57 8900
marcel.stephan@bad-mergentheim.de

Giorgio Ebert
Stabsstelle Wirtschaftsförderung & Stadtmarketing
Tel.: +49 7931 57 8006
Fax: +49 7931 57 8900
giorgio.ebert@bad-mergentheim.de

Ansprechpartner IHK Heilbronn-Franken

Petra Annecke
Assistentin Existenzgründung & Unternehmensförderung
Tel.: +49 7131 9677111
Fax: +49 7131 967788111
petra.annecke@heilbronn.ihk.de

Ansprechpartner HWK Heilbronn-Franken

Ass. jur. Rüdiger Mohn
Abteilungsleiter Recht
Tel.: +49 7131 791140
Fax: +49 7131 7912540
Ruediger.Mohn@hwk-heilbronn.de