Aktuelle Corona-Situation

Am 2. Oktober ist ein Internat in Bad Mergentheim als Folge eines Positiv-Tests unter Quarantäne gestellt worden. Im weiteren Verlauf der Woche wurden Schulklassen verschiedener Schulen unter Quarantäne gestellt. Außerdem hält das Gesundheitsamt die Grundschule Bad Mergentheim am Standort Au vorübergehend (bis 16. Oktober) komplett geschlossen. Am Mittwoch, 14. Oktober, wurde zudem die Schließung des Deutschorden-Gymnasiums bis zum ende der Herbstferien verfügt. Eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge steht aktuell unter Quarantäne. Alle aktuellen Informationen finden Sie hier.

Das Thema Corona betrifft derzeit mehrere Schulen in Bad Mergentheim. (Foto: Alexandra_Koch/pixabay.com)
Das Thema Corona betrifft derzeit mehrere Schulen in Bad Mergentheim. (Foto: Alexandra_Koch/pixabay.com)

+++ AKTUELL +++ Land ruft Pandemie-Stufe 3 aus - beachten Sie die wichtigsten Neuerungen ab Montag, 19. Oktober:

  • Landesweite Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den dem Fußgängerverkehr gewidmeten Bereichen, wie Fußgängerzonen oder Marktplätzen und öffentlichen Einrichtungen sowie öffentlich zugänglichen Bereichen im Freien, soweit die Gefahr besteht, dass der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
  • Ansammlungen werden auf zehn Personen oder zwei Hausstände begrenzt.
  • Das private Zusammentreffen von Personen wird auf maximal zehn Personen oder zwei Hausstände begrenzt.
  • Die Teilnehmerzahl für Veranstaltungen wird auf 100 begrenzt.

Die wichtigsten lokalen Informationen in Kürze:

  • Federführend verantwortlich für die Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und die Kommunikation dazu ist der Main-Tauber-Kreis, bei dem auch das für Bad Mergentheim zuständige Gesundheitsamt angesiedelt ist. Sollten Sie oder Ihr Kind von einer Quarantäne-Anordnung betroffen sein, werden Sie vom Gesundheitsamt kontaktiert. Quarantäne-Anordnungen sind nicht verhandelbar, bitte sehen Sie von entsprechenden Anrufen beim Gesundheitsamt ab!
  • Die Stadt Bad Mergentheim als Schulträgerin hält für alle Schulen einen hohen Hygienestandard aufrecht. Als Vorsichts- und Sicherheitsmaßnahme hat der Koordinierungsstab der Stadtverwaltung am Montag, 5. Oktober, entschieden, dass sämtlicher Vereinssport in allen städtischen Schulsporthallen ausgesetzt wird. Bei Unsicherheiten kontaktieren Sie bitte die städtische Liegenschaftsverwaltung unter Telefon 07931 572300.
  • Bitte beachten Sie, dass die städtische Jugendmusikschule aktuell nicht von Quarantäne-Anordnungen betroffen ist. Der Unterrichtsbetrieb läuft unter Einhaltung des Hygienkonzeptes unverändert weiter. Musikschülerinnen und Musikschüler, die aufgrund von Kontakten in einer Regelschule in Quarantäne bleiben müssen, dürfen selbstverständlich auch die Jugendmusikschule nicht besuchen.
  • Die aktuelle Zahl der derzeit "akuten" Corona-Fälle im Stadtgebiet Bad Mergentheim insgesamt beträgt: 63 (Stand: 20.10.20)
  • Eine wichtige Bitte in eigener Sache: Vereinbaren Sie unbedingt einen Termin, wenn Sie etwas im Rathaus zu erledigen haben. Hier finden Sie eine Übersicht der Fachämter und Ansprechpersonen. Es kommt in letzter Zeit vermehrt zu Wartezeiten und Schlangenbildung. Dieses unnötige Risiko vermeiden Sie, wenn Sie im Vorfeld einen Termin vereinbaren. Viele Anliegen lassen sich auch per E-Mail oder Telefon erledigen. Die Ausgabe von Gelben Säcken läuft selbstverständlich auch weiterhin ohne Termin.   

Nachfolgend geben wir die aktuellsten Informationen aus dem Landratsamt an Sie weiter


Meldung vom 21. Oktober:

Neuer Rekord: 50 neue Coronavirus-Infektionen  (Zahlen 21. Oktober) - Bundeswehr unterstützt Gesundheitsamt

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 21. Oktober, 50 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Dies ist die höchste Fallzahl an einem Tag seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Rekord von 35 Neuinfektionen wurde am Samstag, 4. April, vorwiegend im Zusammenhang mit dem damaligen Ausbruchsgeschehen an Klinikeinrichtungen in Bad Mergentheim festgestellt.

Die neu Betroffenen leben im Gebiet von 14 der 18 Städte des Main-Tauber-Kreises. Keine neuen Fälle gab es nur in Ahorn, Assamstadt, Grünsfeld und Großrinderfeld. Es handelt sich überwiegend um Kontakte zu bereits bekannten Fällen. Alle neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation, ihre Kontakte werden ermittelt. Für die Kontaktpersonen wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 750. 

Matthias-Grünewald-Gymnasium für Präsenzunterricht geschlossen 

Aufgrund von Infektionsfällen bei Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften wurde das Matthias-Grünewald-Gymnasium in Tauberbischofsheim für den Rest der Woche bis einschließlich Freitag, 23. Oktober, für den Präsenzunterricht geschlossen. Anschließend beginnen die Herbstferien. 

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind insgesamt, wie berichtet, 575 Personen wieder genesen. Derzeit sind 164 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 63 (+20), Boxberg: 21 (+9), Creglingen: 1 (+1), Freudenberg: 2 (+1), Großrinderfeld: 4, Grünsfeld: 2, Igersheim: 14 (+4), Königheim: 2 (+1), Külsheim: 3 (+2), Lauda-Königshofen: 7 (+1), Niederstetten: 6 (+1), Tauberbischofsheim: 13 (+4), Weikersheim: 15 (+3), Werbach: 1 (+1), Wertheim: 9 (+1) und Wittighausen: 1 (+1). 

Sieben-Tage-Inzidenz deutlich über 50 – Differenzen zum LGA-Wert geklärt 

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz im Main-Tauber-Kreis liegt am Mittwoch, 21. Oktober, bei 56,1. Er beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (14. bis 20. Oktober) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen. Der kritische Wert von 50 ist damit deutlich überschritten. Nach einer Klärung mit dem Landesgesundheitsamt konnte die Ursache für zuletzt starke Differenzen zwischen dem tatsächlichen Inzidenzwert und den Angaben des Landesgesundheitsamtes gefunden werden. Ursache war ein Schnittstellenfehler der Software, welcher zurzeit beseitigt wird. Die Angaben des Landratsamtes zur Sieben-Tage-Inzidenz waren jederzeit korrekt. 

Landrat appelliert an Bevölkerung: soziale Kontakte reduzieren 

„Die aktuellen Fallzahlen belegen klar, dass wir uns in einer Phase des exponentiellen Anstiegs der Infektionen befinden. Es muss nun schnell gelingen, den Anstieg wieder zu begrenzen, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Auch kommt bei derart hohen Fallzahlen die Möglichkeit der Nachverfolgung aller Infektionsketten an ihre Grenzen“, erklärt Landrat Reinhard Frank. Der Landrat appelliert nochmals an die Bevölkerung, die AHA-Regeln – Abstand, Hygiene, Alltagsmaske – strikt einzuhalten, Innenräume häufig zu lüften und die Corona-Warn-App zu installieren und zu nutzen, falls noch nicht geschehen. Vor allem aber sei es nun notwendig, soziale Kontakte auf das absolut Notwendige zu reduzieren. „Nicht alles, was aktuell erlaubt ist, sollte auch ausgenutzt werden. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann einen Beitrag zur Senkung der aktuellen Infektionszahlen leisten.“ 

Landkreis bereitet Allgemeinverfügung mit strengeren Regelungen vor 

Die Landkreisverwaltung arbeitet derzeit an einer Allgemeinverfügung, die noch strengere Regelungen als die derzeit gültige, allgemeine Corona-Verordnung des Landes enthalten wird, beispielsweise für Veranstaltungen. „Unser klares Ziel ist es, den Anstieg der Infektionszahlen wirksam zu begrenzen“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder als Leiter des Arbeitsstabes Corona im Landratsamt. Die Nachvollziehung der Infektionsketten, die Anordnung von Quarantänen und die Organisation und Auswertung der Testungen sei aktuell geradezu eine Herkulesaufgabe. „Deshalb haben wir die Unterstützung des Gesundheitsamtes durch andere Fachämter des Landratsamtes nochmals verstärkt sowie Kräfte der Bundeswehr angefordert. Seit Mittwoch, 21. Oktober, unterstützen fünf Soldaten unser Gesundheitsamt bei der Kontaktpersonen-Ermittlung. Für diese unkomplizierte Hilfe sind wir sehr dankbar. Ebenso möchten wir Studierende aus dem naturwissenschaftlichen Bereich einstellen, die uns aktuell bei der Nachverfolgung der Kontaktpersonen unterstützen können“, erläutert Schauder.


Meldung vom 20. Oktober:

Acht neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 20. Oktober) - Möglichkeit vorheriger Terminvereinbarung nutzen - Schulklasse in Grünsfeld unter Quarantäne

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 20. Oktober, acht neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Die Betroffenen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Bad Mergentheim, Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim und Wertheim. Alle neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation, ihre Kontakte werden ermittelt. Für die Kontaktpersonen wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 700.

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind insgesamt, wie berichtet, 575 Personen wieder genesen. Derzeit sind 114 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 43 (+3), Boxberg: 12, Creglingen: 0, Freudenberg: 1, Großrinderfeld: 4, Grünsfeld: 2, Igersheim: 10, Königheim: 1, Külsheim: 1, Lauda-Königshofen: 6 (+1), Niederstetten: 5, Tauberbischofsheim: 9 (+2), Weikersheim: 12, Werbach: 0, Wertheim: 8 (+2) und Wittighausen: 0.

Eine Klasse der Grundschule Grünsfeld-Wittighausen am Standort Grünsfeld musste wegen eines Infektionsfalles vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt werden. Darüber hinaus hat sich die Schulleitung entschlossen, bis zum Beginn der Herbstferien vorsorglich keinen Präsenzunterricht mehr an diesem Schulstandort durchzuführen.

Im Hinblick auf bestehende Diskrepanzen bei der Ausweisung der Sieben-Tage-Inzidenz befindet sich das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises derzeit im strukturierten Klärungsprozess mit dem Landesgesundheitsamt

Ansammlungen in Wartebereichen sollen vermieden werden

Vor dem Hintergrund des verstärkten Infektionsgeschehens ruft das Landratsamt Main-Tauber-Kreis alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, vor einem Besuch einer Dienststelle der Kreisverwaltung nach Möglichkeit einen Termin zu vereinbaren. „Auf diese Weise können Ansammlungen von Besucherinnen und Besuchern in Wartebereichen vermieden werden. Sie sind ein unnötiges und damit vermeidbares Gesundheitsrisiko“, erklärt Landrat Reinhard Frank. „Wer vorab seinen Termin mit dem jeweiligen Fachamt im Landratsamt vereinbart, kommt in der Regel sofort dran und kann seinen Behördengang zeitlich genau einplanen. Somit wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um Warteschlangen zu vermeiden.“ In keinem Fall sollten Begleitpersonen zum Besuch beim Landratsamt mitgebracht werden, deren Anwesenheit nicht unbedingt erforderlich ist. Auch dies kommt laut Kreisverwaltung leider immer wieder vor.

Termine für die Zulassungsstelle in Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim oder für die Führerscheinbehörde in der Kreisstadt – die publikumsintensivsten Bereiche des Landratsamtes – können unter der Telefonnummer 09341/82-4001 vereinbart werden. Außerdem kann unter www.main-tauber-kreis.de/terminvergabe für diese Stellen ein Terminwunsch via Online-Formular angefragt werden. Das Terminmanagement ruft dann schnellstmöglich zurück, vereinbart den gewünschten Termin und erklärt dabei, welche Unterlagen für einen reibungslosen Ablauf mitgebracht werden müssen. In der KfZ-Zulassung Wertheim wird die Möglichkeit einer Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 09342/93543-7031 angeboten.

Den Besuchern aller anderen Ämter wird ebenfalls empfohlen, im Voraus einen Termin mit der jeweiligen Sachbearbeiterin oder dem Sachbearbeiter zu vereinbaren. Soweit eine Telefondurchwahl der zuständigen Mitarbeiter bekannt ist, können die Termine direkt vereinbart werden. Ansonsten läuft die Terminvereinbarung über die Telefonzentrale unter der Nummer 09341/82-0. Unangemeldete Besucherinnen und Besucher müssen gegebenenfalls warten und können unter Umständen nicht eingelassen werden, wenn der zuständige Sachbearbeiter durch einen Termin belegt oder nicht anwesend ist.

Für das Gesundheitsamt gilt die komplette Aussetzung des Publikumsverkehrs aus Gründen des Infektionsschutzes unverändert weiter.

Der Zugang zu den Dienststellen der Häuser 1 bis 3 in Tauberbischofsheim erfolgt über den Haupteingang Haus 1 in der Gartenstraße. Dort werden die Besucherströme kanalisiert und gelenkt. Der Eintritt ins Haus 4 (Verkehrsamt mit Zulassung und Führerscheinbehörde, Jugendamt) wird über das im Eingangsbereich platzierte Terminmanagement gewährt.

Vor dem Zutritt zu den Dienststellen auf dem Wellenberg in Tauberbischofsheim (Vermessungs- und Flurneuordnungsamt, Forstamt und Straßenbauamt) muss die Türglocke am Eingang betätigt werden.

Zu den Dienststellen in der Wachbacher Straße in Bad Mergentheim (Landwirtschaftsamt und Veterinäramt) wird der Zugang über den Info-Schalter am Eingang geregelt.

Beim Betreten der Gebäude besteht für Besucher die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern beim Termin eingehalten werden kann bzw. eine bauliche Abtrennung wie eine Plexiglaswand zur Verfügung steht, kann die Mund-Nasen-Bedeckung abgenommen werden.

In die Recyclinghöfe und Kompostplätze dürfen so viele Besucher einfahren, wie Parkplätze vorhanden sind. Es besteht während des gesamten Besuchs Maskenpflicht für Kunden und Mitarbeiter.


Meldung vom 17./18. Oktober:

15 neue Coronavirus-Infektionen (Zahlen 18. Oktober) - Quarantänen am MGG - Land verschärft Regelungen

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Wochenende insgesamt 15 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet, davon zwei am Samstag, 17. Oktober, und 13 am Sonntag, 18. Oktober. Die Betroffenen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Bad Mergentheim, Boxberg, Großrinderfeld, Igersheim, Niederstetten und Tauberbischofsheim. Es handelt sich überwiegend um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen. Alle neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation, ihre Kontakte werden ermittelt. Für die Kontaktpersonen wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 686.

Erster Landesbeamter appelliert an Vernunft

„Die Kontaktpersonen-Ermittlungen unseres Gesundheitsamtes haben ergeben, dass viele Fälle der letzten Tage auf private Zusammenkünfte zurückzuführen sind. Teilweise haben Personen mit Symptomen an den Zusammenkünften teilgenommen“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder. „Es muss jetzt unverzüglich das aufhören, was man unter ‚Unvernunft‘ zusammenfassen kann – also ausufernde Familienfeiern und Partys mit vielen Beteiligten und ohne Kontaktpersonenlisten, ganz bewusster Leichtsinn an Arbeitsplätzen und vor allem nicht notwendige Reisen.“

Quarantänen am Matthias-Grünewald-Gymnasium Tauberbischofsheim

Im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen mussten große Teile einer Jahrgangsstufe des Matthias-Grünewald-Gymnasiums Tauberbischofsheim unter Quarantäne gestellt werden. Dies betrifft auch einzelne Lehrkräfte.

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind, wie berichtet, insgesamt 564 Personen wieder genesen. Derzeit sind 111 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 46 (+8), Boxberg: 12 (+1), Creglingen: 0, Freudenberg: 1, Großrinderfeld: 4 (+1), Grünsfeld: 1, Igersheim: 11 (+2), Königheim: 1, Külsheim: 0, Lauda-Königshofen: 4, Niederstetten: 7 (+1), Tauberbischofsheim: 6 (+2), Weikersheim: 12, Werbach: 0, Wertheim: 6 und Wittighausen: 0.

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz im Main-Tauber-Kreis liegt am Sonntag, 18. Oktober, bei 51,5. Er beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (11. bis 17. Oktober) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen. Angaben beispielsweise des Landesgesundheitsamtes und des Robert-Koch-Institutes zum Inzidenzwert können aufgrund von Meldeverzögerungen davon abweichen. Mit dem aktuellen Wert hat der Main-Tauber-Kreis die kritische Marke von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten.

Land ruft Pandemiestufe 3 aus und verschärft Regelungen

Die hochdynamische Entwicklung der Infektionszahlen und das diffuse Ausbruchsgeschehen in vielen Stadt- und Landkreisen veranlasst die Landesregierung, ab Montag, 19. Oktober, die dritte Pandemiestufe auszurufen. Dazu wird die Corona-Verordnung des Landes angepasst und um landesweit geltende, verschärfte Maßnahmen ergänzt. Die neue Fassung tritt ebenfalls am Montag in Kraft. Demnach werden die kommenden Wochen entscheidend sein, um den kritischen Trend zu stoppen und schnellstmöglich das Ruder herumzureißen. Derzeit falle es den örtlichen Gesundheitsbehörden zunehmend schwer, alle Kontaktpersonen von Neuinfizierten zu ermitteln. Damit steige das Risiko, dass sich das Virus diffus ausbreitet. Zudem wird damit gerechnet, dass es mit zeitlicher Verzögerung zu mehr schweren Krankheitsverläufen, stationären Behandlungen und Todesfällen kommen wird.

Mit den neuen, flächendeckenden Maßnahmen des Landes soll das Infektionsgeschehen unter Kontrolle gehalten, gleichzeitig das alltägliche Leben weitestgehend aufrechterhalten und eine Überforderung des Gesundheitssystems verhindert werden.

Nunmehr gilt eine landesweite Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den dem Fußgängerverkehr gewidmeten Bereichen und öffentlichen Einrichtungen sowie öffentlich zugänglichen Bereichen im Freien, soweit die Gefahr besteht, dass der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Das private Zusammentreffen von Personen sowie Ansammlungen nach § 9 CoronaVO werden auf maximal zehn Personen oder zwei Hausstände begrenzt. Die Teilnehmerzahl für Veranstaltungen wird auf 100 eingeschränkt.

Darüber hinaus wurde die Corona-Verordnung Schule geändert. Somit besteht die landesweite Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ab Klasse 5 in den weiterführenden Schulen sowie in den beruflichen Schulen auch im Unterricht. Die nicht-schulische Nutzung der Schulgebäude wird eingeschränkt.

Kreis prüft weitergehende Regelungen

Darüber hinaus können Städte und Landkreise, in denen eine Inzidenz von mehr als 50 Fälle je 100.000 Einwohner vorherrscht, per Allgemeinverfügung weitergehende, noch schärfere lokale Maßnahmen ergreifen.

Die neue Corona-Verordnung des Landes geht der derzeit geltenden Allgemeinverfügung des Landkreises vor, die bereits private Feiern und Veranstaltungen einschränkt, aber noch weniger restriktiv ist. Das Landratsamt wird nun die Entwicklung der nächsten Tage genau beobachten und dann bei Bedarf noch weitergehende örtliche Regelungen erlassen. Die Vorbereitungen hierzu laufen.


Meldung vom 16. Oktober:

21 neue Coronavirus-Infektionen (Zahlen 16. Oktober) - Sieben-Tage-Inzidenz vor kritischer Marke

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 16. Oktober, 21 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Die Betroffenen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Bad Mergentheim, Boxberg, Igersheim, Tauberbischofsheim, Weikersheim und Wertheim. Es handelt sich überwiegend um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen. Eine besondere Rolle für das Infektionsgeschehen spielt mittlerweile, wie bundesweit zu beobachten, die Teilnahme an Familienfeiern. Alle neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation, ihre Kontakte werden ermittelt. Für die Kontaktpersonen wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 671.

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind 14 weitere und damit insgesamt 564 Personen wieder genesen. Derzeit sind 96 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 38 (+12), Boxberg: 11 (+3), Creglingen: 0, Freudenberg: 1, Großrinderfeld: 3, Grünsfeld: 1, Igersheim: 9 (+2), Königheim: 1, Külsheim: 0, Lauda-Königshofen: 4, Niederstetten: 6, Tauberbischofsheim: 4 (+2), Weikersheim: 12 (+1), Werbach: 0, Wertheim: 6 (+1), und Wittighausen: 0. 

Genaue Beobachtung der Lage erforderlich 

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz im Main-Tauber-Kreis liegt am Freitag, 16. Oktober, bei 47,7. Er beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (9. bis 15. Oktober) je 100.000 Einwohner, berechnet anhand der tagesaktuellen Fallzahlen des Gesundheitsamtes. Davon abweichende Angaben zur Sieben-Tage-Inzidenz, die das Landesgesundheitsamt und das Robert-Koch-Institut veröffentlichen, können sich aufgrund einer Zeitverzögerung bei den Meldewegen ergeben. 

Mit dem aktuellen Inzidenzwert nähert sich der Main-Tauber-Kreis der kritischen Marke von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an, womit weitere Restriktionen erforderlich werden könnten. Bereits jetzt ist sicher, dass der Wert von 50 am Samstag, 17. Oktober, erstmals überschritten wird. „Wir werden nun genau beobachten, ob unsere seit Donnerstag geltende Allgemeinverfügung zur Beschränkung privater Feiern einen positiven Einfluss auf das Infektionsgeschehen hat“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder als Leiter des Arbeitsstabes Corona. Private Feiern und Veranstaltungen dürfen demnach in privaten Räumen nur bis maximal 25, in gemieteten Räumen wie Gaststätten nur bis 50 Personen stattfinden. 

Insbesondere bleibe hinsichtlich der Entwicklung der Sieben-Tage-Inzidenz das Wochenende abzuwarten, an dem wieder vergangene Tage mit starken Zuwächsen an Infektionen aus der Berechnung herausfallen werden. „Dies könnte auch dazu führen, dass der Wert nicht weiter steigt“, erklärt Erster Landesbeamter Schauder. In diesem Zusammenhang ruft er einmal mehr zu Ruhe und Besonnenheit, aber auch zur strikten Einhaltung der Corona-Regeln auf. Außer der AHA-Formel – Abstand, Hygiene, Alltagsmaske – zählen hierzu auch häufiges Lüften sowie die Nutzung der Corona-Warn-App. Das Gesundheitsamt werde auch weiterhin das Infektionsgeschehen strukturiert abarbeiten, also Kontakte ermitteln, Quarantänen verfügen sowie Testungen anordnen und auswerten. 

Gesundheitsamt um weitere Kräfte aufgestockt 

Um das enorme Pensum leisten zu können, wurde das Team des Gesundheitsamtes weiter mit Kräften aus anderen Bereichen des Landratsamtes aufgestockt. Wie Gesundheits- und Sozialdezernentin Elisabeth Krug erläutert, sind die vielen positiven Ergebnisse der vergangenen Tage „auch eine Folge der außerordentlich umfangreichen Testungen“. Nur mit dieser Strategie könne es gelingen, Infektionsketten aufzuspüren und zu unterbrechen. 

Elisabeth Krug appelliert außerdem dringend an die Bevölkerung, von Anrufen beim Gesundheitsamt abzusehen, um die Anschlüsse nicht zu blockieren und die wichtige Ermittlungsarbeit nicht zu behindern. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssten sich dringend auf die Kernaufgaben konzentrieren, die keinerlei Aufschub dulden. Personen, die von einer Quarantäneanordnung oder einer Corona-Infektion betroffen sind, werden aktiv durch das Gesundheitsamt kontaktiert und müssen sich nicht selbst melden. Für allgemeine Fragen steht unter www.main-tauber-kreis.de das automatische Chatsystem „Corey“ unter der Schaltfläche „Fragen zu Corona?“ an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr zur Verfügung. Das Corona-Bürgertelefon des Gesundheitsamtes beantwortet allgemeine Fragen zum Beispiel zu Symptomen einer COVID19-Erkrankung montags bis freitags von 8.30 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 09341/82-4010. Weitere Informationen gibt es unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus


Meldung vom 15. Oktober:

Sieben neue Coronavirus-Infektionen (Zahlen 15. Oktober) - Aufruf zur Grippe-Schutzimpfung

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 15. Oktober, sieben neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Die Betroffenen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Boxberg, Lauda-Königshofen, Weikersheim und Wertheim. Es handelt sich in drei Fällen um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen. Darüber hinaus sind zwei Personen aus Risikogebieten im Ausland zurückgekehrt. Sechs neu Infizierte befinden sich in häuslicher Isolation, eine Person wird stationär behandelt. Die Kontakte der neu Infizierten werden ermittelt. Für die Kontaktpersonen wird häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 650.

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind, wie berichtet, insgesamt 550 Personen wieder genesen. Derzeit sind 89 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 34, Boxberg: 8 (+3), Creglingen: 0, Freudenberg: 1, Großrinderfeld: 3, Grünsfeld: 1, Igersheim: 8, Königheim: 1, Külsheim: 0, Lauda-Königshofen: 5 (+1), Niederstetten: 6, Tauberbischofsheim: 2, Weikersheim: 12 (+1), Werbach: 0, Wertheim: 6 (+2), und Wittighausen: 2. 

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz im Main-Tauber-Kreis liegt am Donnerstag, 15. Oktober, bei 43,9. Er beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (8. bis 14. Oktober) je 100.000 Einwohner. Somit ist der Wert der Vorwarnstufe weiter klar überschritten, so dass das Landratsamt erneut zur strikten Einhaltung der Corona-Regeln auffordert. Private Feiern und Veranstaltungen dürfen in privaten Räumen nur bis maximal 25, in gemieteten Räumen wie Gaststätten nur bis 50 Personen stattfinden. 

Grippesaison hat begonnen

Neben der Corona-Pandemie darf nicht vergessen werden, dass auch die Grippe-Saison begonnen hat. Anders als bislang bei der SARS-CoV-2-Infektion lassen sich Infektionen mit Influenzaviren jedoch durch eine Impfung vermeiden. Vor allem Personen über 60 Jahre, chronisch Kranke und Mitarbeitende im medizinischen Bereich sollten jetzt gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) einen Impftermin vereinbaren. Diese Personen haben ein erhöhtes Risiko für schwerwiegende Krankheitsverläufe im Falle einer Grippe-Erkrankung, oftmals verbunden mit einer stationären Krankenhausbehandlung. 

Gerade während der Corona-Pandemie gilt eine hohe Influenza-Impfquote bei Risikogruppen als wichtig, um schwere Verläufe oder gar gleichzeitige Infektionen mit SARS-CoV-2 zu verhindern und Engpässe in Krankenhäusern bei Intensivbetten oder Beatmungsplätzen zu vermeiden. Darüber hinaus tragen hohe Influenza-Durchimpfungsraten bei medizinischem Personal und Pflegekräften auch zum Schutz von Patienten und Bewohnern von Altenpflegeheimen bei. 

Die echte Virusgrippe darf nicht mit einfachen Erkältungskrankheiten verwechselt werden, sondern ist eine sehr ernst zu nehmende Atemwegserkrankung. Um einer Ansteckung vorzubeugen, ist regelmäßiges und gründliches Händewaschen wichtig. Außerdem sollte man die Hände aus dem Gesicht fernhalten, weil sonst Keime der Schleimhäute verschleppt werden können. Niesen oder Husten sollte man immer in die Ellenbeuge anstatt in die Handfläche – dies trägt zum Schutz vor einer Grippe-Erkrankung ebenso wie vor einer Infektion mit dem Coronavirus bei. 

Die Grippe-Saison hat ihren Höhepunkt üblicherweise im Februar/März. Nach dem Jahreswechsel kommt es zumeist zu einem Anstieg der Influenza-Infektionen. Nach der Impfung dauert es etwa zehn bis 14 Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist. Deshalb empfehlen die Gesundheitsbehörden eine Grippe-Schutzimpfung bereits im Herbst. 

Grippeschutzimpfungen sind ab dem vollendeten fünften Lebensmonat sinnvoll. Vorbeugend impfen sollten sich vor allem auch diejenigen, die beruflich und privat mit vielen anderen Menschen in Berührung kommen. Die Kosten für die Impfung werden in Baden-Württemberg für alle Altersgruppen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.


Meldung vom 14. Oktober:

17 neue Coronavirus-Infektionen - Private Feiern werden beschränkt - Landratsamt schließt Gymnasium

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 14. Oktober, 17 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Die Betroffenen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Bad Mergentheim, Boxberg, Grünsfeld, Igersheim, Königheim, Niederstetten, Tauberbischofsheim, Weikersheim und Wertheim. Es handelt sich überwiegend um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen und somit um Fälle, die mit bekannten Infektionsclustern im Zusammenhang stehen. Darüber hinaus ist eine Person aus einem Risikogebiet und eine Person aus einem Nicht-Risikogebiet im Ausland zurückgekehrt. 15 neu Infizierte befinden sich in häuslicher Isolation, zwei werden stationär behandelt. Die Kontakte der neu Infizierten werden ermittelt. Für die Kontaktpersonen wird häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 643.

Alle Angehörigen des Deutschorden-Gymnasiums sollen Kontakte reduzieren

Nachdem zunehmend weitere Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte des Deutschorden-Gymnasiums in Bad Mergentheim von Quarantänen betroffen sind, hat das Gesundheitsamt die Schließung der Schule für den Präsenzunterricht bis zu den bevorstehenden Herbstferien verfügt. Die amtlich angeordneten Quarantänen gelten nur für direkt von einer Infektion betroffene Kinder und Erwachsene sowie deren engere Kontaktpersonen. Für alle weiteren Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und sonstiges Personal des Gymnasiums – also Personen ohne durch das Gesundheitsamt angeordnete Quarantäne – wird dringend empfohlen, Kontakte zu anderen Menschen soweit wie möglich zu reduzieren und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben, also auch von Freizeitaktivitäten jeglicher Art außer Haus abzusehen. Diese Empfehlung gilt vorerst bis einschließlich Freitag, 23. Oktober.

Weitere Klassen von Quarantänen betroffen 

Darüber hinaus mussten eine gesamte Klasse sowie einzelne Schülerinnen und Schüler der Parallelklassen der Pater-Alois-Grimm-Schule in Külsheim unter Quarantäne gestellt werden. Ebenso wurde für eine Klasse der Grundschule Boxberg Quarantäne angeordnet. 

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind zwei weitere und damit insgesamt 550 Personen wieder genesen. Derzeit sind 82 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 34 (+4), Boxberg: 5 (+4), Creglingen: 0, Freudenberg: 1, Großrinderfeld: 3, Grünsfeld: 1 (+1), Igersheim: 8 (+1), Königheim: 1 (+1), Külsheim: 0, Lauda-Königshofen: 4, Niederstetten: 6 (+1), Tauberbischofsheim: 2 (+1), Weikersheim: 11 (+2), Werbach: 0, Wertheim: 4 (+2), und Wittighausen: 2. 

Allgemeinverfügung tritt am Donnerstag in Kraft 

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz im Main-Tauber-Kreis liegt am Mittwoch, 14. Oktober, bei 37,9. Er beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (7. bis 13. Oktober) je 100.000 Einwohner. Am Donnerstag wird der Wert weiter steigen, so dass die Vorwarnstufe von 35 Fällen klar überschritten bleibt. „Deshalb haben wir am Mittwoch eine Allgemeinverfügung erlassen, welche die Teilnehmerzahl bei der Durchführung von privaten Veranstaltungen und Feiern begrenzt“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder als Leiter des Arbeitsstabes Corona im Landratsamt. 

Die Allgemeinverfügung wurde unter www.main-tauber-kreis.de/oeffentliche-bekanntmachungen notverkündet und tritt am Donnerstag, 15. Oktober, in Kraft. Sie ist zunächst bis einschließlich Sonntag, 1. November, befristet und orientiert sich an den Handlungsempfehlungen des Landes Baden-Württemberg. 

„Diese Verfügung stellt aktuell ein mildes Eingriffsmittel dar, wodurch der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gewahrt und weiterhin mit Augenmaß vorgegangen wird. Unser Ziel ist, das Infektionsgeschehen damit weiter wirksam herunterzubremsen und die umfangreiche Kontaktpersonennachverfolgung des Gesundheitsamtes übersichtlicher zu gestalten“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder als Leiter des Arbeitsstabes Corona im Landratsamt. Schauder ruft erneut alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Hygiene- und Abstandsregeln strikt einzuhalten. Gleichzeitig seien jedoch Ruhe und Besonnenheit weiterhin die Gebote der Stunde: „Im engen Schulterschluss mit unseren Städten und Gemeinden, durch die hochengagierte Arbeit des Gesundheitsamtes und aller weiteren beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes sowie durch die hervorragende Kooperation mit unseren medizinischen Partnern sind wir bisher gut durch die Pandemie gekommen und werden es auch weiterhin tun. Hierzu trägt auch die Bevölkerung mit ihrem größtenteils sehr verantwortungsbewussten Verhalten einen wichtigen Teil bei.“ 

Die Verfügung gilt für den gesamten Landkreis. Wie Gesundheits- und Sozialdezernentin Elisabeth Krug deutlich macht, hat es „aus epidemiologischer Sicht leider keinen Sinn, die Begrenzung von privaten Veranstaltungen auf einzelne Städte und Gemeinden zu begrenzen, auch wenn in einigen Kommunen das Infektionsgeschehen derzeit noch übersichtlich ist. Wir müssen jetzt im ganzen Landkreis die Steigerung der Infektionszahlen bestmöglich bremsen, um eine drohende Überlastung der Patientenversorgung zu verhindern.“ 

Konkret ist ab Donnerstag, 15. Oktober, die Durchführung von privaten Veranstaltungen in öffentlichen, angemieteten oder sonst zur Verfügung gestellten Räumen, beispielsweise Restaurants, Eventlocations, Vereinsheime oder Gemeindehäuser, nur zulässig, wenn an ihnen nicht mehr als 50 Personen teilnehmen. Bei der Teilnehmerzahl bleiben Beschäftigte und sonstige Mitwirkende außer Betracht. Die Durchführung von privaten Veranstaltungen in privaten Räumen ist nur zulässig, wenn an ihnen nicht mehr als 25 Personen teilnehmen.


Meldung vom 13. Oktober:

Drei neue Coronavirus-Infektion (Zahlen 13. Oktober) - Inzidenzwert erstmals über 35

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 13. Oktober, drei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Die Betroffenen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Boxberg, Freudenberg und Igersheim. Bei einer Person besteht ein Zusammenhang zum aktuellen Infektions-Cluster in Bad Mergentheim. Deshalb musste für weitere Schülerinnen und Schüler aus zwei Klassen des Deutschorden-Gymnasiums in Bad Mergentheim Quarantäne angeordnet werden. Die drei neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Ihre Kontakte werden ermittelt. Für die Kontaktpersonen wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 626.

Derzeit sind 67 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 30, Boxberg: 1 (+1), Creglingen: 0, Freudenberg: 1 (+1), Großrinderfeld: 3, Grünsfeld: 0, Igersheim: 7 (+1), Königheim: 0, Külsheim: 0, Lauda-Königshofen: 4, Niederstetten: 5, Tauberbischofsheim: 1, Weikersheim: 9, Werbach: 0, Wertheim: 4, und Wittighausen: 2. 

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz im Main-Tauber-Kreis liegt am Dienstag, 13. Oktober, bei 35,6. Er beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (6. bis 12. Oktober) je 100.000 Einwohner. Damit ist erstmals der Grenzwert der Vorwarnstufe von 35 Fällen erreicht worden. Das Landratsamt weist in diesem Kontext nochmals darauf hin, dass dadurch keine Automatismen ausgelöst werden. Die nächsten Tage müsse jedoch die Lage intensiv beobachtet werden, so dass bei Bedarf durch weitere Regelungen, beispielsweise die Einschränkung privater Feiern, rasch reagiert werden könne. Insoweit ergeht nochmals der Aufruf an die Bevölkerung, die geltenden Corona-Regelungen strikt einzuhalten. 

Bußgeld bei falscher Angabe von Kontaktdaten möglich 

Das Land Baden-Württemberg hat die allgemeine Corona-Verordnung ein weiteres Mal angepasst. Die neue Fassung gilt seit Montag, 12. Oktober. Zu den Neuregelungen gehört die Möglichkeit eines Bußgeldes zwischen 50 und 250 Euro bei falscher Angabe von Kontaktdaten. Der Regelsatz wurde auf 100 Euro festgelegt. Zudem hat das Land verschärfte Kontrollen angekündigt, ob die Regelungen eingehalten werden. 

Falschangaben von Kontaktdaten werden besonders in der Gastronomie immer wieder festgestellt. Dies verhindert, dass das Gesundheitsamt bei einer Infektion die Kontakte schnell und sicher nachverfolgen kann. „Zudem gefährden Personen, die falsche Angaben machen, sich selbst und andere, wenn sie nicht über eine mögliche Infektion informiert werden können. Eine Abklärung durch einen PCR-Test ist dann nicht möglich und die Infektion kann in der Familie, dem Freundeskreis sowie unter Kolleginnen und Kollegen weitergetragen werden. Das gefährdet vor allem Menschen, die zur Risikogruppe gehören“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder als Leiter des Arbeitsstabes Corona im Landratsamt. 

Wie Gesundheits- und Sozialdezernentin Elisabeth Krug hinzufügt, ist „dieses Verhalten verantwortungslos, da es den Behörden erschwert, durch eine effiziente Kontaktnachverfolgung die Pandemie weiter einzudämmen und die Infektionszahlen unter Kontrolle zu halten“. 

Aus diesem Grund hat sich die Ministerpräsidentenkonferenz darauf verständigt, Personen, die falsche Angaben machen, mit einem Bußgeld zu belegen. Diesen Beschluss von Bund und Ländern wurde nun in Baden-Württemberg umgesetzt. Wer sich weigert, seine Kontaktdaten richtig und komplett anzugeben, darf das gastronomische Angebot, das Geschäft oder die Veranstaltung darüber hinaus nicht besuchen beziehungsweise die Dienstleistung nicht in Anspruch nehmen. 

Die Kontaktdaten müssen in gastronomischen Betrieben wie Restaurants, Kneipen, Bars, Gasthäusern etc. sowie bei öffentlichen Veranstaltungen durch den Betreiber beziehungsweise Veranstalter erfasst werden. Zudem gilt die Datenerfassung in zahlreichen weiteren Einrichtungen wie zum Beispiel Kinos, Fitnessstudios oder Friseursalons. In Gaststätten müssen die Daten von allen anwesenden Personen erhoben werden; die Erhebung von einzelnen Anwesenden ist nicht ausreichend und kann ebenfalls mit einem Bußgeld geahndet werden. 

Der Gastwirt, Veranstalter oder Betreiber unterliegt einer Pflicht zur Datenerhebung. Es muss somit kontrolliert werden, ob die Angaben der Gäste, Kunden oder Besucher vollständig und leserlich sind. Sind die Angaben offensichtlich unrichtig – wie beispielsweise bei klar erkennbaren Fantasienamen – oder unvollständig, so muss zumindest nachgefragt werden. Wenn dies unterlassen wird, ist ebenfalls ein Bußgeld möglich. Gleichwohl darf nicht die Vorlage eines Ausweises verlangt werden. Der Gastwirt, Veranstalter oder Betreiber ist für die Datenverarbeitung verantwortlich und darf die erhobenen Daten nur an die zuständige Behörde und nur zu Zwecken des Infektionsschutzes herausgeben.


Meldung vom 12. Oktober:

Zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 12. Oktober) - Corona-Warn-App nutzen

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Montag, 12. Oktober, zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Die Betroffenen leben im Gebiet der Stadt Bad Mergentheim und der Gemeinde Großrinderfeld. Eine Person ist aus einem Risikogebiet im Ausland zurückgekehrt, die andere ist Kontaktperson zu einem bekannten Fall in einem anderen Landkreis. Die beiden neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Ihre Kontakte werden ermittelt. Für die Kontaktpersonen wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 623.

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind fünf weitere und damit insgesamt 548 Personen wieder genesen. Derzeit sind 64 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 30 (+1), Boxberg: 0, Creglingen: 0, Freudenberg: 0, Großrinderfeld: 3 (+1), Grünsfeld: 0, Igersheim: 6, Königheim: 0, Külsheim: 0, Lauda-Königshofen: 4, Niederstetten: 5, Tauberbischofsheim: 1, Weikersheim: 9, Werbach: 0, Wertheim: 4, und Wittighausen: 2. 

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz im Main-Tauber-Kreis liegt am Montag, 12. Oktober, bei 34,1. Er beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (5. bis 11. Oktober) je 100.000 Einwohner. Damit ist erstmals der Grenzwert der Vorwarnstufe von 35 Fällen fast erreicht. Vor diesem Hintergrund rufen Erster Landesbeamter Christoph Schauder als Leiter des Arbeitsstabes Corona sowie Gesundheits- und Sozialdezernentin Elisabeth Krug alle Bürgerinnen dazu auf, die Corona-Warn-App zu installieren und zu nutzen, sofern sie dies noch nicht tun. 

„Mit der Corona-Warn-App können alle mithelfen, Infektionsketten schnell zu durchbrechen. Sie macht das Smartphone zum Warnsystem und informiert jeden Nutzer, der Kontakt mit nachweislich Infizierten hatte. Sie schützt damit jeden einzelnen Nutzer und seine Mitmenschen.“ Darüber hinaus schütze die App auch die Privatsphäre, denn sie kenne weder den Namen noch den Standort des Nutzers. Das System funktioniere umso besser, je mehr Menschen es nutzen.


Meldung vom 10. und 11. Oktober (Wochenend-Meldung): 

20 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 11. Oktober) - Drei weitere Schulklassen in Bad Mergentheim unter Quarantäne - Strukturiertes Entlassmanagement für das Bischöfliche Internat Maria Hilf

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Wochenende insgesamt 20 Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet, davon vier am Samstag, 10. Oktober, und 16 am Sonntag, 11. Oktober. Die Betroffenen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Bad Mergentheim, Igersheim, Weikersheim und Niederstetten. In neun Fällen besteht ein Zusammenhang zum aktuellen Infektions-Geschehen im Bischöflichen Internat Maria Hilf und in mehreren Schulen in Bad Mergentheim. In acht Fällen handelt es sich um Kontakte zu einem weiteren, bereits bekannten Infektions-Cluster. Alle 20 neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Ihre Kontakte werden ermittelt, soweit sich dies nicht aufgrund bereits bestehender Quarantäneanordnungen erübrigt. Für die Kontaktpersonen wird, sofern noch nicht geschehen, ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 621.

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz im Main-Tauber-Kreis liegt am Sonntag, 11. Oktober, bei 30,3. Er beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (4. bis 10. Oktober) je 100.000 Einwohner.

Derzeit sind 67 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 30 (+9), Boxberg: 2, Creglingen: 0, Freudenberg: 0, Großrinderfeld: 2, Grünsfeld: 0, Igersheim: 6 (+3), Königheim: 0, Külsheim: 0, Lauda-Königshofen: 4, Niederstetten: 5 (+3), Tauberbischofsheim: 2, Weikersheim: 9 (+5), Werbach: 0, Wertheim: 5, und Wittighausen: 2.

In Bad Mergentheim mussten drei weitere Schulklassen unter Quarantäne gestellt werden. Dabei handelt es sich um zwei Klassen sowie einzelne Schülerinnen und Schüler von Parallelklassen am Deutschorden-Gymnasium und um eine Klasse der Kaufmännischen Schule Bad Mergentheim.

Für das Bischöfliche Internat Maria Hilf in Bad Mergentheim wurde am Wochenende ein strukturiertes Entlassmanagement eingeleitet. Internatsschüler, die negativ auf das Coronavirus getestet wurden, können, sofern gewünscht, den Rest ihrer Quarantänezeit nun in ihren Familien verbringen.

Eindringlicher Appell an die Bevölkerung

Vor dem Hintergrund des aktuell steigenden Infektionsgeschehens appellieren Erster Landesbeamter Christoph Schauder als Leiter des Arbeitsstabes Corona im Landratsamt Main-Tauber-Kreis und Sozial- und Gesundheitsdezernentin Elisabeth Krug an alle Bürgerinnen und Bürger, die Corona-Regeln strikt zu beachten und insbesondere die AHA-Regeln konsequent einzuhalten. Dies bedeutet, Abstand zu anderen Menschen zu halten, strikt auf Hygiene zu achten, insbesondere durch häufiges Händewaschen, und überall dort, wo es verpflichtend ist, konsequent die Alltagsmaske zu tragen. „Dabei müssen stets sowohl Mund als auch Nase bedeckt sein, denn Halbmast hilft nix“, sagt Erster Landesbeamter Christoph Schauder.

Darüber hinaus ruft Sozial- und Gesundheitsdezernentin Elisabeth Krug dazu auf, die Mund-Nasen-Bedeckung freiwillig auch überall dort zu tragen, wo man auf viele Menschen trifft, beispielsweise auf stark belebten Straßen und Plätzen. „Jenseits aller Vorschriften ist es schlicht vernünftig, einer einfachen Regel zu folgen: überall dort, wo viele Menschen sind, nutzen wir konsequent die Alltagsmaske“, erklärt Krug. Schließlich werde die AHA-Regel spätestens seit Beginn der kühleren Jahreszeit um zwei Buchstaben erweitert – um das C für Corona-Warn-App nutzen und um das L für das regelmäßige, intensive Lüften aller Innenräume, auch wenn es draußen kalt ist.

Vorwarnstufe löst keine Automatismen aus

Aufgrund der Anzahl der am Sonntag gemeldeten neuen Infektionen wird am Montag im Main-Tauber-Kreis der Grenzwert der Vorwarnstufe von 35 neu verzeichneten Corona-Fällen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen fast erreicht. „Dies wird zwar keine Automatismen auslösen, vor allem so lange es sich um klar eingrenzbare Infektions-Cluster handelt“, so Erster Landesbeamter Schauder. „Aber die nächsten Tage werden entscheidend sein, ob wir von behördlicher Seite regulatorisch eingreifen müssen“. Er ruft deshalb eindringlich dazu auf, soziale Kontakte auf das absolut Notwendige zu reduzieren und auf einen möglichst festen Kreis in der eigenen Familie und der engsten Freunde zu beschränken. Insbesondere sollte jede Bürgerin und jeder Bürger sich fragen, ob die Teilnahme an Festen und Feiern derzeit wirklich notwendig ist. „Sicher bringt die Begrenzung sozialer Kontakte äußerst schmerzliche Einschnitte in unser aller Leben mit sich. Doch wir sollten uns bewusst sein, dass damit jeder Einzelne einen wichtigen und wertvollen Beitrag dazu leisten kann, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, den Betrieb von Schulen und Kindergärten mit Unterricht und Betreuung vor Ort zu ermöglichen und die Wirtschaft am Laufen zu halten“, sagt Schauder. Dabei gehe es nicht darum, das öffentliche Leben massiv einzuschränken. Man befinde sich aber in einer hoch dynamischen Entwicklung und müsse weiter genau beobachten, wo und wie sich das Virus verbreitet, um dann mit geeigneten Maßnahmen rasch reagieren zu können.

Meldung vom 9. Oktober:

14 neue Coronavirus-Infektionen - Seniorenzentrum zum Teil in Quarantäne (Zahlen 9. Oktober) - Zur Sieben-Tage-Inzidenz

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 9. Oktober, 14 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die Betroffenen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Bad Mergentheim, Großrinderfeld, Igersheim, Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim und Weikersheim. Einer von ihnen ist Reiserückkehrer, in acht Fällen besteht ein Zusammenhang zum aktuellen Infektions-Cluster in Bad Mergentheim, in vier weiteren Fällen handelt es sich ebenfalls um Kontakte zu bekannten Infektionen. Alle 14 neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Ihre Kontakte werden ermittelt, soweit sich dies nicht aufgrund bereits bestehender Quarantäneanordnungen erübrigt. Für die Kontaktpersonen wird, sofern noch nicht geschehen, ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst.

Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 601. Am Wochenende wird darüber hinaus eine außerordentlich hohe Zahl von weiteren Testergebnissen aus den Laboren erwartet. 

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind sechs weitere und damit insgesamt 543 Personen wieder genesen. Derzeit sind 47 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 21 (+4), Boxberg: 2, Creglingen: 0, Freudenberg: 0, Großrinderfeld: 2 (+2), Grünsfeld: 0, Igersheim: 3 (+2), Königheim: 0, Külsheim: 0, Lauda-Königshofen: 4 (+3), Niederstetten: 2, Tauberbischofsheim: 2 (+1), Weikersheim: 4 (+2), Werbach: 0, Wertheim: 5, und Wittighausen: 2. 

Aufgrund eines Infektionsfalles musste ein Teil des Seniorenzentrums Schönblick in Igersheim unter Quarantäne gestellt werden. 

Von Anrufen beim Gesundheitsamt absehen 

Im Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises werden aktuell sämtliche verfügbaren Ressourcen für das umfangreiche Kontaktpersonen-Management benötigt. Aus diesem Grund wird dringend darum gebeten, von telefonischen Rückfragen beim Gesundheitsamt abzusehen, um die Anschlüsse nicht zu blockieren und die wichtige Ermittlungsarbeit nicht zu behindern. Personen, die von einer Quarantäneanordnung oder einer Corona-Infektion betroffen sind, werden aktiv durch das Gesundheitsamt kontaktiert und müssen sich nicht selbst melden. Für allgemeine Fragen steht unter www.main-tauber-kreis.de das automatische Chatsystem »Corey« unter der Schaltfläche „Fragen zu Corona?“ an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr zur Verfügung. Das Corona-Bürgertelefon des Gesundheitsamtes beantwortet allgemeine Fragen zum Beispiel zu Symptomen einer COVID19-Erkrankung montags bis freitags von 8.30 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 09341/82-4010. Weitere Informationen gibt es unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus

Fragen und Antworten zur Sieben-Tage-Inzidenz 

Derzeit erreichen das Landratsamt Main-Tauber-Kreis immer wieder Fragen von Bürgerinnen und Bürgern, wie dieses die Sieben-Tage-Inzidenz berechnet und warum sich Abweichungen zu den Angaben anderer Stellen ergeben. Die Sieben-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wurde von Bund und Ländern als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Allerdings legt Erster Landesbeamter Christoph Schauder als Leiter des Arbeitsstabes Corona im Landratsamt Main-Tauber-Kreis Wert auf die Feststellung, dass das Erreichen der Werte von 35 oder 50 Fällen je 100.000 Einwohner keine Automatismen auslöst. „Es muss immer berücksichtigt werden, ob klar eingrenzbare Infektionscluster bestehen, in denen Infektionsketten gut nachvollzogen werden können, oder ob ein diffuses Infektionsgeschehen mit zahlreichen kleinen Infektionsherden vorliegt. Letzteres würde zusätzliche Maßnahmen erforderlich machen, was im Main-Tauber-Kreis derzeit noch nicht der Fall ist.“ 

Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass die Fallzahlen der letzten sieben Tage nicht mit der Sieben-Tage-Inzidenz gleichgesetzt werden dürfen. Es muss zunächst die Umrechnung auf die Fallzahlen je 100.000 Einwohner erfolgen. Nur so lässt sich das Infektionsgeschehen in Gebieten mit unterschiedlich hohen Bevölkerungszahlen vergleichen. Schließlich ist es ein erheblicher Unterschied, ob 20 neue Fälle in einer Kleinstadt oder einer Millionenmetropole verzeichnet werden. Die Berechnung ist sehr einfach: Da der Main-Tauber-Kreis rund 132.000 Einwohner zählt, müssen zur Berechnung die Fallzahlen der letzten sieben Tage durch 132.000 dividiert und muss das Ergebnis mit 100.000 multipliziert werden. Ganz wichtig ist, dass der aktuelle Tag nicht mitgezählt werden darf. Konkret ergibt sich die Sieben-Tage-Inzidenz für Freitag, 9. Oktober, aus den Fallzahlen für die sieben Tage von Freitag, 2., bis Donnerstag, 8. Oktober. In dieser Zeit wurden im Main-Tauber-Kreis 30 Fälle gezählt, woraus sich aktuell der Wert von 22,7 Fällen je 100.000 Einwohner ergibt. 

Das Gesundheitsamt erhebt an sieben Tagen in der Woche die neu registrierten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis und kommuniziert diese an das Landesgesundheitsamt. Dieser Meldeweg führt weiter bis beispielsweise zum Robert-Koch-Institut. Hierbei kann ein Zeitverzug eintreten, wodurch sich abweichende Zahlen unterschiedlicher Quellen wie Landratsamt, Landesgesundheitsamt und Robert-Koch-Institut ergeben können. „Da unser Gesundheitsamt am Beginn der Meldekette steht, sind unsere Zahlen stets die aktuellsten. Sie werden täglich in unserer Pressearbeit, auf unserer Website unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus sowie auf der Facebookseite Landratsamt Main-Tauber-Kreis kommuniziert“, macht Erster Landesbeamter Schauder deutlich. Durch diesen Service haben sich die Abonnentenzahlen des Facebook-Kanals in diesem Jahr seit Anfang März verdreifacht und liegen nunmehr bei knapp 2100.


Meldung vom 8. Oktober:

Zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 8. Oktober) - Für "Kontakte vom Kontakt" ist Vorsicht geboten

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 8.Oktober, zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die Betroffenen leben im Gebiet der Stadt Niederstetten und der Gemeinde Igersheim. Einer von ihnen ist Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet im Ausland, hält sich aber derzeit nicht im Main-Tauber-Kreis auf. Im anderen Fall besteht ein Zusammenhang zum aktuellen Infektions-Cluster in Bad Mergentheim. Beide Personen befinden sich in häuslicher Isolation, ihre Kontakte werden ermittelt. Für die Kontaktpersonen wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 587.

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz im Main-Tauber-Kreis liegt bei 22. Er beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner. Am Mittwochnachmittag hat im Abstrichzentrum in Bad Mergentheim eine außergewöhnlich hohe Zahl von Testungen stattgefunden, für welche am Freitag die Ergebnisse erwartet werden. 

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind, wie berichtet, insgesamt 537 Personen wieder genesen. Derzeit sind 39 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 18, Boxberg: 2, Creglingen: 0, Freudenberg: 0, Großrinderfeld: 0, Grünsfeld: 0, Igersheim: 2 (+1), Königheim: 0, Külsheim: 0, Lauda-Königshofen: 1, Niederstetten: 2 (+1), Tauberbischofsheim: 1, Weikersheim: 2, Werbach: 0, Wertheim: 9, und Wittighausen: 2. 

Im Quarantänezeitraum verstärkt auf Abstand, Hygiene und Lüften achten 

Im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen am Bischöflichen Internat Maria Hilf in Bad Mergentheim wurde, wie berichtet, die gesamte Einrichtung in Quarantäne verfügt. Um die Versorgung der Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten, dürfen die Mitarbeitenden ihre Wohnungen verlassen, um auf direktem Weg zur Arbeitsstelle und zurück zu fahren. Darüber hinaus stehen sieben komplette Schulklassen sowie weitere einzelne Schülerinnen und Schüler anderer Klassen aus fünf Bad Mergentheimer Schulen unter Quarantäne, ebenso zahlreiche Lehrkräfte. Sie wurden durch das Gesundheitsamt jeweils als engere Kontaktpersonen eingestuft. Von der am Mittwoch gemeldeten Quarantäneanordnung für eine weitere Klasse der Grundschule (Standort Au) konnte nach Abschluss der Kontaktpersonennachverfolgung abgesehen werden. Es bleibt dabei, dass am Standort Au bis einschließlich Freitag, 16. Oktober, kein Präsenzunterricht stattfindet. 

Die „internen“ Internatsschülerinnen und -schüler verbringen die Quarantänezeit in der Einrichtung, alle anderen mussten sich in häusliche Isolation begeben. Deren Familienmitglieder im gleichen Haushalt – also vorwiegend Eltern und Geschwister – sind keine Kontaktpersonen zu Infizierten, sondern gelten als „Kontakt vom Kontakt“. Sie unterliegen zunächst keinen weiteren Restriktionen. Aber natürlich ist zu bedenken, dass sich im Haushalt eine Person befindet, die direkten, engeren Kontakt zu einer infizierten Person hatte und somit jederzeit infektiös werden kann, auch vor dem Auftreten erster Symptome. Dies gilt während der gesamten Quarantänezeit von 14 Tagen. 

„Nur wegen dieser Möglichkeit, dass eine Infektiosität und Symptome auftreten könnten, wird die Quarantäne für enge Kontaktpersonen ja überhaupt angeordnet“, verdeutlicht die stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Eva-Maria Dittmer. Es erkläre sich von selbst, dass besondere Vorsicht erforderlich ist, wenn eine Person im eigenen Haushalt einer Quarantäne unterliegt. „Es sollte im Quarantänezeitraum verstärkt und – so gut es innerhalb einer Wohnung geht – auf Abstand, Hygiene und häufiges Lüften geachtet werden“, erläutert die Fachärztin. Ideal wäre es, auch enge Kontakte innerhalb des Haushaltes zu vermeiden, zum Beispiel durch die zeitversetzte Einnahme von Mahlzeiten. „Wir wissen, dass dies alles häufig sehr schwierig zu realisieren ist. Aber es darf nicht vergessen werden, dass die meisten Ansteckungen im Familienkreis geschehen“, sagt Dr. Dittmer. 

Wenn in einem Haushalt eine Person unter Quarantäne steht, sollten die anderen Haushaltsangehörigen ihre sozialen Kontakte außerhalb des Haushalts auf ein absolut notwendiges Minimum reduzieren und beispielsweise bei der Arbeit strikt auf genügend Abstand zu allen Kolleginnen und Kollegen achten. „Die aktuelle Situation bringt leider immer wieder ganz erhebliche, aber unvermeidliche Belastungen für Infizierte, deren Kontaktpersonen und auch die ‚Kontakte der Kontaktpersonen‘ mit sich“, fasst die Ärztin zusammen.


Meldung vom 7. Oktober:

Neun neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 7. Oktober) - Gemeinschaftsunterkunft sowie weitere Schulklassen unter Quarantäne

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 7. Oktober, neun neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die Betroffenen leben im Gebiet der Städte Bad Mergentheim und Niederstetten. Sieben von ihnen sind Kontakte zu bereits bekannten Fällen. Alle befinden sich in häuslicher Isolation, ihre Kontakte werden ermittelt. Für die Kontaktpersonen wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 585. Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz im Main-Tauber-Kreis liegt bei 16,7. Er beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner.

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind zwei weitere und damit insgesamt 537 Personen wieder genesen. Derzeit sind 37 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 18 (+8), Boxberg: 2, Creglingen: 0, Freudenberg: 0, Großrinderfeld: 0, Grünsfeld: 0, Igersheim: 1, Königheim: 0, Külsheim: 0, Lauda-Königshofen: 1, Niederstetten: 1 (+1), Tauberbischofsheim: 1, Weikersheim: 2, Werbach: 0, Wertheim: 9, und Wittighausen: 2. 

Stabsleiter Schauder ruft zu Ruhe und Besonnenheit auf 

Erster Landesbeamter Christoph Schauder als Leiter des Arbeitsstabes Corona im Landratsamt Main-Tauber-Kreis ruft vor dem Hintergrund des verstärkten Ausbruchsgeschehens zu Ruhe und Besonnenheit auf. „Leben mit der Pandemie heißt auch, dass es immer wieder zu einem Anstieg der Fallzahlen kommen kann. Die neuen Fälle werden durch unser Gesundheitsamt strukturiert abgearbeitet, die Kontaktpersonen ermittelt sowie alle notwendigen Quarantänen und Testungen angeordnet. Auf diese Weise ist es in den vergangenen Monaten immer wieder gelungen, auch größere Corona-Ausbrüche schnell und effizient einzudämmen“. Der Erste Landesbeamte appelliert an die Bevölkerung, besonders konsequent auf Abstand, Hygiene und das korrekte Tragen der Alltagsmaske zu achten, die Corona-Warn-App zu nutzen und Innenräume regelmäßig zu lüften. 

Quarantäne der Gemeinschaftsunterkunft betrifft 79 Bewohner

Erstmals seit Beginn der Pandemie ist im Main-Tauber-Kreis eine Infektion in einer Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge und Asylbewerber festgestellt worden. Aufgrund des Wohnheim-Charakters solcher Einrichtungen wurde das gesamte Gebäude in der Löffelstelzer Straße in Bad Mergentheim mit allen 79 Bewohnerinnen und Bewohnern unter Quarantäne gestellt. Zur Überwachung der Quarantäne wird ein Sicherheitsdienst vor Ort sein, die Sozialbetreuung kümmert sich wie üblich um die Bewohner. 

60 weitere Mergentheimer Schüler und ein Kindergarten betroffen

In Bad Mergentheim mussten eine weitere Klasse des Deutschorden-Gymnasiums sowie einzelne Schülerinnen und Schüler der Parallelklassen unter Quarantäne gestellt werden. Dies betrifft insgesamt rund 40 Jugendliche. Darüber hinaus ist jetzt eine weitere Klasse der Grundschule (Standort Au) mit rund 20 Kindern unter Quarantäne. In Abstimmung mit der Schulleitung bleibt der Standort Au bis einschließlich Freitag, 16. Oktober, geschlossen. Die Schule arbeitet für den Standort Au an einer Notbetreuung. Der Standort Stadtmitte öffnet für die nicht von Quarantänen betroffenen Kinder und Lehrkräfte wieder am Donnerstag, 8. Oktober. 

Insgesamt gilt aktuell eine Quarantäne-Anordnung für das gesamte Bischöfliche Internat Maria Hilf, für acht Klassen Bad Mergentheimer Schulen sowie für viele Lehrkräfte und für Schülerinnen und Schüler einzelner weiterer Klassen. 

Im Gebiet der Stadt Niederstetten musste der Kindergarten Rinderfeld wegen eines Corona-Infektionsfalls geschlossen werden. 

Bisher umfangreichste Testungen im Abstrichzentrum 

Im Zusammenhang mit dem verstärkten Infektionsgeschehen in Bad Mergentheim sind im Abstrichzentrum des Main-Tauber-Kreises in der Kurstadt die bisher umfangreichsten Testungen seit Beginn der Pandemie erforderlich geworden. Nachdem es in den vergangenen Tagen zu Wartezeiten vor dem Gebäude gekommen ist, hat das Landratsamt die Stadtverwaltung Bad Mergentheim um Unterstützung gebeten. Nunmehr werden Kräfte des Gemeindevollzugsdienstes mit dafür Sorge tragen, dass die Wartenden im Außenbereich jederzeit die erforderlichen Abstände einhalten sowie ihre Mund-Nasen-Bedeckungen tragen. Ebenso appellieren Stadt, Kreis und Ärzte an die Disziplin der Wartenden, die in den vergangenen Tagen sehr gut war. Im Inneren achtet der vom Landratsamt eingesetzte Sicherheitsdienst darauf, dass sich nicht mehr als sechs abzustreichende Personen gleichzeitig im Gebäude aufhalten, dass die Räume nach dem erfolgten Abstrich unverzüglich verlassen werden und dass es zu keinen engeren Begegnungen an der Türe kommt. Die beiden Anmeldungen sind mehr als zwei Meter voneinander entfernt.