Stadt beantragt erfolgreich LEADER-Förderung für Schutzhütte am Tauberberg

Für eine neue Schutzhütte am Markelsheimer Tauberberg hat die Stadt Bad Mergentheim einen LEADER-Zuschuss in Höhe von 13.583 Euro bewilligt bekommen.

Rasten inmitten der Weinberge: Eine neue Schutzhütte soll Markelsheim und seine Landschaft touristisch weiter aufwerten. (Bild: Jens Hackmann)
Rasten inmitten der Weinberge: Eine neue Schutzhütte soll Markelsheim und seine Landschaft touristisch weiter aufwerten. (Bild: Jens Hackmann)

LEADER ist ein seit fast 30 Jahren bestehendes Programm der Europäischen Union, das innovative Projekte im ländlichen Raum fördert. Die Idee zur neuen Schutzhütte ist in Markelsheim entwickelt worden. Die Hütte soll eine geräumige Rast- und Verweilmöglichkeit inmitten der charakteristischen Weinberge des Ortes sein.

Dadurch würden nicht nur die Wein- und Wanderwege aufgewertet. Der Unterstand soll auch in verschiedene weitere touristische Aktivitäten Markelsheims eingebunden werden: in die Touren mit dem „Gelben Wagen“ etwa, aber auch in Weinproben oder geführte Wanderungen.

So könne die Stadt ihren Teilort Markelsheim als touristischen Schwerpunkt weiter stärken, hatten Tourismusamt und Wirtschaftsförderung ihren Antrag bei der LEADER-Aktionsgruppe Hohenlohe-Tauber begründet. Die Freude über die Förderung ist nun auch deshalb groß, weil sie zusammenfällt mit der Aufnahme Markelsheims als ausgewähltem Ort in das große Landes-Marketingprogramm „Weinsüden“.    

Bekannte Leuchttürm-Projekte wie das „Schlafen im Weinfass“, die gute Beherbergungs- und Gastronomiestruktur insgesamt sowie die neue Schutzhütte könnten demnächst gemeinsame Botschafter für Genuss und Erlebnis rund um die Jahrhunderte alte Weintradition in Markelsheim sein. Die Pläne für die 60 Quadratmeter große Hütte aus unbehandeltem Holz mit ziegelgedecktem Satteldach sind im Bauamt der Stadtverwaltung gezeichnet worden. Gebaut würde sie auf einem städtischen Flurstück.  

Die Projektkosten sind auf insgesamt knapp 22.500 Euro veranschlagt. Damit würde durch die nun bewilligte Förderung 60 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben abgedeckt. Den übrigen Teil meldet die Stadtverwaltung für den Haushalt 2021 an. Darüber muss aber zunächst noch der Gemeinderat entscheiden.