Stadt Bad Mergentheim begrüßt ihre Neubürger

Ein herzliches Willkommen hat die Stadt Bad Mergentheim am vergangenen Wochenende ihren Neubürgern zugerufen – und den traditionellen Empfang auch dazu genutzt, bei den Zugezogenen für aktuelle Themen und Projekte zu werben.

Großer Andrang beim Neubürgerempfang in Bad Mergentheim, den die Jugendmusikschüler Franziska und Felix Herzog mit ihrem Klarinettenspiel bereicherten.
Großer Andrang beim Neubürgerempfang in Bad Mergentheim, den die Jugendmusikschüler Franziska und Felix Herzog mit ihrem Klarinettenspiel bereicherten.

1.286 Menschen haben während der vergangenen zwölf Monate ihren Erstwohnsitz nach Bad Mergentheim verlegt. Gezählt werden hier statistisch nur die über 18-Jährigen. Da ins bis auf den letzten Platz gefüllte Kulturforum auch wieder viele Familien mit Kindern gekommen waren, liegt die tatsächliche Zahl sogar noch höher.

Das musikalische Eröffnungs- und Rahmenprogramm zeigte den Anwesenden auch gleich auf, welche Möglichkeiten die Stadt Bad Mergentheim mit ihren Einrichtungen eröffnet: Die schon mit mehreren Preisen ausgezeichneten Klarinettenspieler Franziska und Felix Herzog begeisterten mit Klassik und Klezmer-Stücken. Beide Nachwuchs-Talente des Geschwister-Duos sind Schüler  der städtischen Jugendmusikschule.

Oberbürgermeister Udo Glatthaar gab in seiner Begrüßungsrede einen Überblick, was Bad Mergentheim für seine Bürger sonst noch an Angeboten und Einrichtungen bereithält. Seine zentrale Botschaft dabei: „Wir freuen uns, dass Sie da sind!“ Der OB machte auch eine spontane Blitzumfrage im Saal. Die ergab, dass ein gutes Drittel der Anwesenden vorher außerhalb von Baden-Württemberg gewohnt hatte. Die übrigen Neubürger kamen aus der Region und den umliegenden Landkreisen.

Weiter stellte Udo Glatthaar die wichtigsten Funktionsträger der Verwaltung mit ihren Arbeitsbereichen vor – und bat die „Neuen“, doch gleich mitzumachen beim Wettbewerb um eine der nächsten Landesgartenschauen. „Wenn es klappt, dann bedeutet das für Sie, dass Sie in Ihrer neuen Stadt gleich einen gewaltigen Entwicklungs- und Modernisierungsschub erleben werden“, stellte er in Aussicht. Dabei brauche die Stadt  beim Kommissionsbesuch im April auch die Unterstützung der Neubürger.

Dekan Ulrich Skobowsky umriss stellvertretend für die Kirchen und Regligionsgemeinschaft die Vielfalt an geistlichem Leben und gesellschaftlichen Angeboten im Stadtgebiet. „Dabei geht es nicht nur um Gesinnung, sondern auch viele konkrete Möglichkeiten, für Sie, sich in den unterschiedlichsten Bereichen einzubringen und zu engagieren“, sagte er.

Nachdem zum Anstoßen auf die neue Heimat ein Glas Sekt gereicht worden war, zeigte sich die ganze Vielfalt des Bad Mergentheimer Stadtlebens in Form einer kleinen Messe. Es präsentierten sich zahlreiche Einrichtungen – von den Kirchen bis zu den Sportvereinen, von der Solymar Therme bis zur Stadtbücherei, vom Deutschordensmuseum bis zur Kurverwaltung. Und für alle, die noch keine Gelegenheit dazu gehabt hatten, startete eine Stadtführung nur für Neubürger.