Stadt appelliert an Besitzerinnen und Besitzer von Hunden

Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2022

Immer wieder erreichen die Stadtverwaltung Beschwerden von Bürgerinnen, Bürgern und Gästen über Probleme mit Hunden. Das Ordnungsamt weist deshalb auf einige Regeln hin, die Halterinnen und Halter zu beachten haben.

So werden Hunde im Bereich von bebauten Gebieten oft nicht angeleint und belästigen Fußgängerinnen, Fußgänger oder Anwohnerinnen und Anwohner. Die Polizeiverordnung der Stadt Bad Mergentheim regelt klar, dass innerhalb des bebauten Gebietes auf öffentlichen Straßen und Gehwegen Hunde an der Leine zu führen sind. Das gilt auch für die Grün- und Erholungsanlagen – wie zum Beispiel Parks.

Außerhalb der genannten Gebiete besteht zwar keine Leinenpflicht, die Halterinnen und Halter müssen ihre Hunde jedoch in ihrem Einwirkungsbereich halten. Sollte die Einwirkung auf Zuruf nicht möglich sein, so ist auch außerorts die Leine zu verwenden. Immer wieder kommt es zudem vor, dass Hunde Wild reißen. Nach Paragraf 39 des Bundesnaturschutzgesetzes ist es verboten, wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten. Ein Verstoß gegen diese Vorschrift stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldbuße bis zu 10.000 Euro geahndet werden.

Aber auch in Bezug auf Menschen ist Rücksicht geboten: „Bitte bedenken Sie als Hundehalterin oder Hundehalter, dass es Menschen gibt, die vor Hunden Angst haben. Signalisieren Sie durch richtiges Handeln, dass Ihnen der Hund gehorcht“, sagt Sabine Stutz, Sachgebietsleiterin Öffentliche Ordnung.  

In diesem Zusammenhang weist die Stadt auch noch einmal auf die Verpflichtung hin, den Hundekot zu beseitigen und ordnungsgemäß zu entsorgen. Auch diesbezüglich hätten die Beschwerden in letzter Zeit wieder zugenommen.  Besonders betroffen ist beispielsweise der Bereich „Im Wolfental“.

Auch in dieser Frage wird noch einmal an das Verantwortungsbewusstsein der Hundehalter appelliert: „Achten Sie darauf, dass Ihr Hund nicht sein Geschäft in fremde Vorgärten, auf Straßen, Gehwegen oder in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen verrichtet. Sollte es doch einmal passiert sein, so besteht die Verpflichtung für den Hundehalter, den Kot unverzüglich zu beseitigen und ordnungsgemäß zu entsorgen“, betont Sabine Stutz.

Verstöße gegen die Leinenpflicht und die Hundekotentsorgung können mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro geahndet werden. Die Stadt bittet Besitzerinnen und Besitzer von Hunden, ihren Beitrag zu einem positiven Bild der Hundehaltung durch ein rücksichtsvolles und vorbildliches Auftreten in der Öffentlichkeit zu leisten.