Sprudelnde Quellen für mehr Lebensfreude: Heilkraft aus der Tiefe des Taubergrunds statt teurer Medikamente

Veröffentlicht am Mittwoch, 3. März 2021
Der Bad Mergentheimer Brunnentempel hat heute viele Stammgäste: Menschen, die zum Teil seit Jahrzehnten auf die Heilkraft aus der Tiefe des Taubergrunds schwören. Es gibt 3 Trinkquellen und eine Badequelle. Foto: Björn Hänssler
Der Bad Mergentheimer Brunnentempel hat heute viele Stammgäste: Menschen, die zum Teil seit Jahrzehnten auf die Heilkraft aus der Tiefe des Taubergrunds schwören. Es gibt 3 Trinkquellen und eine Badequelle. Foto: Björn Hänssler

Immer mehr Menschen setzen auf die natürliche Heilkraft der drei wirkkräftigen Trinkquellen im baden-württembergischen Bad Mergentheim bei Magen-, Darm- und Verdauungsbeschwerden.

Sieben von zehn Deutschen leiden nach Zahlen der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände unter wiederkehrenden Magen- und Darmbeschwerden. Die meisten versuchen, Magen- und Verdauungsproblemen mit Medikamenten beizukommen. Das traditionsreiche Heilbad Bad Mergentheim bietet eine natürliche Alternative: eine Trinkkur vor Ort mit den Heilquellen aus der Tiefe des Taubergrunds. Mit ihren Inhaltsstoffen – unter anderem Natrium, Chlorid, Sulfat und Magnesium, um nur einige zu nennen – können die Quellen in unterschiedlichen Konzentrationen bei den Volkskrankheiten des 21. Jahrhunderts wirken.

„Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, vor allem die sogenannten funktionellen Störungen beziehungsweise das Reizmagen-Darmsyndrom nehmen in der westlichen Welt rapide zu“, sagt der Mediziner Dr. Heinz-Jürgen Träger. Er ist Leiter des MedLife-Instituts für gesunde Lebensführung in Bad Mergentheim.

Eine Chance für viele Volkskrankheiten unserer Zeit
Für viele Betroffene sind die heilenden Quellen Bad Mergentheims im Dreiländereck Baden-Württemberg, Bayern, Hessen in den letzten Jahren zur Alternative bei der Behandlung von Magen-Darm-Problemen geworden: Viele Patienten, Kurgäste, Gesundheitsurlauber und Einwohner nutzen jedes Jahr die natürlich starke Heilwirkung der drei Bad Mergentheimer Trinkquellen – der Albert-, Karls- und Wilhelmsquelle. „Die Bad Mergentheimer Heilquellen sind bei funktionellen gastrointestinalen Störungen unter Beachtung der wenigen Kontraindikationen eine Therapieoption“, sagt Dr. Träger. 

Positiver Einfluss bei vielen Stoffwechsel-Erkrankungen
Die „schwächste“ Bad Mergentheimer Trinkquelle, die Wilhelmsquelle, kann nach Dr. Trägers Worten eingesetzt werden zur Anregung der Gallen- und Bauchspeicheldrüsen-Sekretion, zur Förderung der Darmfunktion, insbesondere bei chronischer Verstopfung, bei funktionellen Magenbeschwerden, Reizdarm und auch bei Übersäuerung im Gewebe. Bei Magenerkrankungen, die mit einer Hypazidität und Refluxbeschwerden im Sinne von Sodbrennen einhergehen, aber auch bei stressbedingten Magenbeschwerden, ist die Wilhelmsquelle die Standardempfehlung. Hyperazidität (Übersäuerung) des Magens ist nur ganz selten die Ursache für Magenbeschwerden oder eine Refluxerkrankung mit Sodbrennen.
„Die Karlsquelle zeigt ebenfalls vielfältige Anwendungsgebiete: Gallenwegserkrankungen mit anregender Wirkung auf die Galletätigkeit; nach Gallenblasenoperationen; wiederkehrende Gallengangssteine und -gries; Gallekoliken; chronische Lebererkrankungen wie Fettleber, ernährungsbedingte oder auch medikamentöse Leberschädigungen“, so der Bad Mergentheimer Mediziner Dr. Träger. Auch Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und viele Stoffwechselerkrankungen wie Fettstoffwechselstörungen, Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2 und Gicht werden nach seinen Worten positiv beeinflusst. Weiterhin können sowohl die Wilhelms- wie auch die Karlsquelle zur Unterstützung bei chronisch rezidivierenden (wiederauftretenden) Harnwegsinfekten und zur Rezidivprophylaxe bei Calcium-Phosphat-Harnsteinen eingesetzt werden. In jedem Fall sollte die Anwendung im Voraus mit dem Arzt abgeklärt werden.
Bad Mergentheims dritte Trinkquelle, die Albertquelle, wird ebenso – wie die Karlsquelle – eingesetzt bei Bauchspeicheldrüsen-, Gallen- und chronischen Lebererkrankungen sowie bei hartnäckiger chronischer Verstopfung. Die Albertquelle gilt mit rund 42 Gramm gelösten Mineralstoffen pro Liter als eine der stärksten für Trinkkuren angewandten Heilquellen Europas. Ihr Wasser eignet sich auch hervorragend zum Gurgeln bei infektbedingten Halsschmerzen.

Vor einer Trinkkur das Gespräch mit dem Arzt suchen
Eine Trinkkur mit dem Bad Mergentheimer Heilwasser wird in der Regel für etwa drei Wochen empfohlen. Die Temperatur der Heilquelle spielt ebenfalls eine Rolle: morgens kalt getrunken steht die Stuhlregulation im Vordergrund der Wirkungen, nachmittags bei 30 Grad Celsius eine vegetative Harmonisierung und Stoffwechselanregung. Nach Auskunft von Kur-Medizinern trinken Patienten dabei täglich – nüchtern morgens und nachmittags – schluckweise im Herumgehen („Wandeln“) bis zu einem halben Liter.

Alle drei Trinkquellen stehen den Gästen täglich — auch am Wochenende — zu den Trinkzeiten zur Verfügung. Der Brunnentempel befindet sich inmitten des Kurparks, der mit einer Fläche von 134.000 Quadratmetern eine große „grüne Oase“ der Ruhe und Entspannung ist.

Mediziner empfehlen vor dem Beginn einer Trinkkur einen genauen Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe, die im Internet abrufbar ist. Da die Quelle ein wirksames, nach wissenschaftlichen Analysen klassifiziertes Heilmittel ist, raten Experten dazu, eine solche Trinkkur vorher unbedingt mit einem Arzt oder Kurarzt zu besprechen. Ein Flyer fasst die Wirkungen aller Quellen zusammen. Er steht auch zum Download im Internet bereit unter: www.bad-mergentheim.de


Mehr Informationen über Bad Mergentheim:
Frau Danica Schlosser
Tel. 07931/965-230
E-Mail: d.schlosser@kur-badmergentheim.de
Internet: www.bad-mergentheim.de