Salzig-frische „Meeresbrise“ im Lieblichen Taubertal

Es ist eine ganz besondere „Atempause“, mit der Baden-Württembergs Gesundheitsstadt Bad Mergentheim im Lieblichen Taubertal seine Gäste auch in der kalten Jahreszeit überrascht. Geschützt und umgeben durch Bündel heimischen Schwarzdornreisigs und eingehüllt in den wohltuenden „Nebel“, der entsteht, wenn das Solewasser der Bad Mergentheimer Paulsquelle die Zweige herunterrieselt, fühlen sich Besucher dort durch die frische Brise beinahe wie am Meer. Möglich macht dies der beliebte Gradierpavillon im Kurpark.

Eingebettet ist der Gradierpavillon für die „reinigende Atempause“ in den Bad Mergentheimer Kurpark, der zu den schönsten Parkanlagen Deutschlands gehört.     Foto: Holger Schmitt
Eingebettet ist der Gradierpavillon für die „reinigende Atempause“ in den Bad Mergentheimer Kurpark, der zu den schönsten Parkanlagen Deutschlands gehört. Foto: Holger Schmitt

Für jedermann bietet der Pavillon einen echten „Kurz-Urlaub“ von der Geschäftigkeit des Alltags. Der Gradierpavillon besteht aus einem runden Holzgerüst mit einem Durchmesser von 14 Metern. Wände aus Schwarzdorn-Reisig aus heimischen Wäldern umgeben das Innere des Pavillons. Über das Reisig wird die Sole der Bad Mergentheimer Paulsquelle geleitet, die auch die Bad Mergentheimer Solymar Therme speist.

So wirkt der Bad Mergentheimer Gradierpavillon

Das herabrieselnde Solewasser der Paulsquelle reichert die Luft in der Nähe der Schwarzdornbüschel mit sehr feinen salzhaltigen Flüssigkeitströpfchen an. Diese Wassertröpfchen binden Partikel (z.B. Staub- oder Pollenkörner) der Luft. Dies ist vergleichbar mit der Wirkung des Meerwassers bei einem Spaziergang am Nord- oder Ostseestrand.

Das Einatmen von feuchter, salzhaltiger Luft trägt zur Befeuchtung und Reinigung der Atemwege und zur Abschwellung gereizter Schleimhäute bei. Hiervon profitieren besonders Pollenallergiker und Asthmatiker.

Aufgrund ähnlicher Eigenschaften, wie sie von der Seeluft bekannt sind, entfalten Gradieranlagen vergleichbar wohltuende und lindernde Wirkungen auf das Atemsystem. In Bad Mergentheim sind hierfür zwei Aufenthaltsbereiche – jeweils mit Sitzmöglichkeiten vorhanden. Im Inneren des Pavillons ist der Salzgehalt in der Luft deutlich höher als im überdachten Außenbereich.

Bad Mergentheim, gelegen im Dreiländereck Baden-Württemberg – Bayern – Hessen, gehört mit jährlich rund 700.000 Übernachtungen seit fast zwei Jahrhunderten zu den bedeutendsten Kurorten Süddeutschlands.

 

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Marketing- und Veranstaltungsleiter Peter Dittgen
Tel. 07931/965-220, Fax: 07931/965-228

E-Mail: p.dittgen@kur-badmergentheim.de, Internet: www.bad-mergentheim.de