OB dankt Musikschul-Förderern für großes Engagement

Wenn es darum geht, die Arbeit der Jugendmusikschule Bad Mergentheims zu unterstützen, kann sich die Stadt seit fast 40 Jahren auf den „Förderverein der JMS“ verlassen. Allein im vergangenen Jahr hat er über 12.000 Euro für Instrumente ausgegeben.

Freude über das große Engagement der Förder (v.l.): Musikschulleiter Hubert Holzner, Vereins-Vorsitzender Dr. Volker Wunderle, Lions-Vorsitzender Dr. Thomas Jahrmann, Vereins-Kassierer Sebastian Frank und Oberbürgermeister Udo Glatthaar.
Freude über das große Engagement der Förder (v.l.): Musikschulleiter Hubert Holzner, Vereins-Vorsitzender Dr. Volker Wunderle, Lions-Vorsitzender Dr. Thomas Jahrmann, Vereins-Kassierer Sebastian Frank und Oberbürgermeister Udo Glatthaar.

Dafür hat Oberbürgermeister Udo Glatthaar den Verantwortlichen jetzt im Neuen Rathaus der Stadt herzlich gedankt. Stellvertretend begrüßte er den Vereins-Vorsitzenden Dr. Volker Wunderle und Kassierer Sebastian Frank sowie als Vertreter aller Stiftungen, Unternehmen und Verbände, die den Förderverein mit den nötigen finanziellen Mitteln ausstatten, Dr. Thomas Jahrmann, den Vorsitzenden des Bad Mergentheimer „Lions Clubs“.

„Wir sind sehr stolz auf den exzellenten Unterricht, der in unserer Jugendmusikschule geleistet wird – und auch darauf, dass wir als Stadt mit dem Förderverein einen starken Partner haben, der mit uns gemeinsam das hohe Niveau und attraktive Angebote für Kinder und Jugendliche ermöglicht“, sagte Udo Glatthaar. Sein Dank gelte deshalb dem großen ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder, den Unterstützern des Fördervereins sowie den Mitarbeitern der Jugendmusikschule für die Koordinationsarbeit.

Der Förderverein unterstützt die Jugendmusikschule und ihre Lehrer in der künstlerischen und kulturellen Arbeit, insbesondere durch ideelle und finanzielle Förderung von Projekten, Ensemblearbeit, Konzertreisen und auch durch den Kauf oder die Reparatur von Instrumenten. So wurden im abgelaufenen Jahr etwa Klarinetten, Harfen oder Oboen finanziert. Insgesamt 91 Instrumente hat der Verein derzeit als Leihinstrumente im Umlauf.

„Die Vielfalt der Instrumente bringt auch die Vielfalt an Angeboten in unserer Jugendmusikschule zum Ausdruck“, sagte der Leiter der Einrichtung, Hubert Holzner. Er betonte, dass die Zuwendungen der Förderer sehr wichtig seien, um dringend benötigte Instrumente zu beschaffen, bestehende Instrumente zu reparieren oder Jugendbegegnungen und Einzelprojekte zu ermöglichen.

Die Vereins-Vertreter Dr. Volker Wunderle und Sebastian Frank wiesen darauf hin, dass „gemeinsames Musizieren die Menschen über soziale, ethnische und religiöse Grenzen hinweg verbindet“. Um dies auch für die Zukunft zu sichern, brauche es die ideelle und finanzielle Hilfe von Freunden und Förderern der „JMS“.

Deshalb wünscht sich der Verein, dass noch mehr Eltern bereit sind, sich durch Mitgliedschaft oder aktives Engagement hinter die geleistete Arbeit zu stellen. Der Jahresbeitrag liegt bei 15 Euro.

Dass das Geld von Mitgliedern und Spendern gut investiert ist, zeigten bei der kleinen Feierstunde Alina Brand an der Harfe und Leonie Stoll am Saxofon. Sie zeigten bei ihren kleinen Auftritten, wie gut man ein Instrument schon nach kurzer Übungszeit zu spielen lernt.