Landesgartenschau: Gemeinderat einstimmig für die Abgabe der Bewerbung

Einstimmig und ohne Enthaltungen hat der Gemeinderat der Stadt Bad Mergentheim am 14. Dezember die Abgabe der Landesgartenschau-Bewerbung beim Land Baden-Württemberg beschlossen.

Über den einstimmigen Beschluss freuten sich (v.l.) Heinz-Joachim Kuper (Freie Wähler), Maximilian Herz (Jugendgemeinderat), Silke Stahnke (Grüne), Klaus-Dieter Brunotte (SPD), Oberbürgermeister Udo Glatthaar, Anna Hofmann (JGR) und Andreas Lehr (CDU).
Über den einstimmigen Beschluss freuten sich (v.l.) Heinz-Joachim Kuper (Freie Wähler), Maximilian Herz (Jugendgemeinderat), Silke Stahnke (Grüne), Klaus-Dieter Brunotte (SPD), Oberbürgermeister Udo Glatthaar, Anna Hofmann (JGR) und Andreas Lehr (CDU).

„Es geht im Kern darum, ob Bad Mergentheim in der Stadtentwicklung einen Durchbruch schafft“, sagte Oberbürgermeister Udo Glatthaar in der Sitzung. Entlang der vier Leitthemen - Gewässerentwicklung, Wohnungs- und Städtebau, Verknüpfung der Landschaft sowie Verkehr – liege nun ein schlüssiges, innovatives und nachhaltiges Konzept vor, das den im Landesprogramm skizzierten Anforderungen gerecht werde.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Lehr bekräftigte, seine Fraktion habe „Lust auf Landesgartenschau“. Das Projekt sei „eine der großen Chancen für das nächste Jahrzehnt“. Im Namen der Freien Wähler sprach Heinz-Joachim Kuper von „optimal umgesetzten Schwerpunktthemen im Bereich Quellen und Gewässer“. Die Landesgartenschau könne dazu beitragen, die Lebensqualität in Bad Mergentheim zu verbessern.

Grünen-Fraktionschef Thomas Tuschhoff hob die ökologische Aufwertung hervor, die in dem Konzept stecke sowie das nachhaltige Mobilitätskonzept. Beides sei „sehr positiv“ zu bewerten. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Klaus-Dieter Brunotte erinnerte daran, dass der mit 2026 gewählte Wunschtermin zugleich ein würdiger Rahmen für das Doppeljubiläum „200 Jahre Quellenentdeckung“ und „100 Jahre Bad“ sei. Nicht zuletzt habe Bad Mergentheim bereits bei den Landes-Heimattagen 2016 gezeigt: „Wir können das!“