Kitas und Co.: CO2-Ampeln sind wichtige Hilfe

Um Unterricht und Betreuung in der Pandemie so sicher wie möglich zu machen, stellt die Stadt Bad Mergentheim auch technische Geräte zur Verfügung. Wie diese im Alltag funktionieren, davon machte sich jetzt Hauptamtsleiter Jürgen Friedrich vor Ort ein Bild in der Kinderkrippe „Schlawinertreff“.

Mehr Sicherheit dank technischer Hilfe: So wie hier im Schlawinertreff kommen in Bad Mergentheimer Kitas und Schulen Luftfilter und CO2-Ampeln zum Einsatz. Die ersten Erfahrungen damit schilderte Leiterin Kerstin Rupp (Mi.) Jürgen Friedrich, Josefspflege.
Mehr Sicherheit dank technischer Hilfe: So wie hier im Schlawinertreff kommen in Bad Mergentheimer Kitas und Schulen Luftfilter und CO2-Ampeln zum Einsatz. Die ersten Erfahrungen damit schilderte Leiterin Kerstin Rupp (Mi.) Jürgen Friedrich, Josefspflege.

Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der St. Josefspflege Mulfingen, Rainer Friedrich, stattete er der Einrichtung einen Kurzbesuch ab. Die Josefspflege ist Trägerin der Krippe. Diese befindet sich bereits wieder im Regelbetrieb und hat neben drei Luftfilter-Geräten auch drei so genannte „CO2-Ampeln“ im Einsatz. Die Ampel-Geräte analysieren permanent die Raumluft und machen mit einer abgestimmten Licht-Symbolik (grün, gelb und rot) darauf Aufmerksam, wann wieder durch Öffnen der Fenster gelüftet werden sollte. Parallel reinigen die permanent laufenden Filtergeräte die Raumluft.  

„Der Einsatz der Geräte funktioniert problemlos und sie sind ein wichtiger Baustein, damit wir als Team ein gutes Sicherheitsgefühl haben“, schilderte die Leiterin der Einrichtung, Kerstin Rupp die ersten Erfahrungen. Auch in die Teststrategie der Stadt sei der Schlawinertreff bereits voll eingebunden. Es gebe geschulte Kolleginnen, die das Testen flexibel direkt vor Ort erledigen könnten.

Insgesamt 40 CO2-Ampeln verteilt die Stadt dieser Tage in einem ersten Schritt an die Kitas und Krippen. Parallel werden abgestimmt auf die jeweilige Nachfrage auch Luftreiniger für Schulen und Betreuungseinrichtungen organisiert. In regelmäßig virtuell stattfindenden „Runden Tischen“ stimmen Oberbürgermeister Udo Glatthaar, Vertreterinnen und Vertreter der Einrichtungen sowie das Bildungsamt der Stadtverwaltung ihr Vorgehen ab und tauschen sich aus.

„Insgesamt sind wir mit der unkomplizierten Umsetzung und der Unterstützung durch die Stadt Bad Mergentheim sehr zufrieden und bedanken uns für das gute Miteinander“, sagt der Geschäftsführer der St. Josefspflege, Rainer Friedrich. Die Einrichtung hatte sich im Vorfeld aktiv eingebracht und die Stadt bei der Beschaffung von Luftfiltern unterstützt.