„Digital Jetzt“– Neue Förderung für die Digitalisierung des Mittelstands

Digitale Technologien und Know-how entscheiden in der heutigen Arbeits- und Wirtschaftswelt über die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Damit der Mittelstand die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen kann, unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“.

Digitalisierung des Mittelstands
Digitalisierung des Mittelstands

Mit dem neuen Förderprogramm „Digital Jetzt“ unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) ab sofort kleine und mittelständische Unternehmen bei ihren Digitalisierungsvorhaben. „Gerade auch die mittelständischen Unternehmen können nur vom digitalen Zeitalter profitieren“, sagt Peter Altmaier (CDU), Bundesminister für Wirtschaft und Energie. Die Förderung können mittelständische Unternehmen aus allen Branchen mit drei bis 499 Beschäftigten beantragen, die Digitalisierungsvorhaben planen. Förderfähig sind zum Beispiel Investitionen in Soft-/Hardware oder in die Mitarbeiterqualifizierung. Das Unternehmen muss durch die Beantwortung gezielter Fragestellungen beim Förderantrag einen Digitalisierungsplan darlegen. Das Programm läuft bis Ende 2023. Insgesamt stehen 203 Millionen Euro zur Verfügung, bis Ende 2020 bereits 40 Millionen.

Diese Voraussetzungen müssen Unternehmen erfüllen

Das Unternehmen muss durch die Beantwortung gezielter Fragestellungen beim Förderantrag einen Digitalisierungsplan darlegen. Dieser

  • beschreibt das gesamte Digitalisierungsvorhaben,
  • erläutert die Art und Anzahl der Qualifizierungsmaßnahmen,
  • zeigt den aktuellen Stand der Digitalisierung im Unternehmen und die Ziele, die mit der Investition erreicht werden sollen,
  • stellt beispielsweise dar, wie die Organisation im Unternehmen effizienter gestaltet wird, wie sich das Unternehmen neue Geschäftsfelder erschließt, wie es ein neues Geschäftsmodell entwickelt und/oder seine Marktposition gestärkt wird.

Außerdem:

  • Das Unternehmen muss eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, in der die Investition erfolgt.
  • Das Vorhaben darf zum Zeitpunkt der Förderbewilligung noch nicht begonnen haben.
  • Nach der Bewilligung muss es in der Regel innerhalb von zwölf Monaten umgesetzt werden.
  • Das Unternehmen muss die Verwendung der Fördermittel nachweisen können.

 

Hinweise zur Antragstellung und die entsprechenden Formulare finden Sie unter www.bmwi.de.