Zweiteilige Führung zum Europäischen Tag Jüdischer Kultur

Skatrunde in Mergentheim, um 1875, erster von links: Samuel Hirsch (1854-1936). Geselligkeit als Zeichen der Integration. (Foto: Deutschordensmuseum)
Skatrunde in Mergentheim, um 1875, erster von links: Samuel Hirsch (1854-1936). Geselligkeit als Zeichen der Integration. (Foto: Deutschordensmuseum)

Zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur 2020
Zweiteilige Führung:
Vom Leben in der Stadt bis zum „Haus der Ewigkeit“. Jüdisches Leben in Mergentheim
Klaus Huth, Stolpersteine Bad Mergentheim e. V.

Der Europäische Tag der Jüdischen Kultur findet gleichzeitig in rund 30 Ländern statt. Der Tag will dazu beitragen, das europäische Judentum, seine Geschichte, seine Traditionen und Bräuche besser bekannt zu machen. Er erinnert an die Beiträge des Judentums zur Kultur unseres Kontinents in Vergangenheit und Gegenwart.

In den jüdischen Gemeinden, an Gedenkstätten und Museen erarbeiten viele Haupt- und Ehrenamtliche ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm für den Europäischen Tag der Jüdischen Kultur: Ausstellungen, Konzerte, Synagogen- und Friedhofsbesuche, kulinarische Entdeckungen, Filmvorführungen und Vorträge.

Das Deutschordensmuseum beteiligt sich mit einer Führung an diesem Tag. Von der ersten Erwähnung im Jahr 1298 bis zur Deportation im August 1942 wird der Weg der jüdischen Gemeinde Mergentheims nachgezeichnet. Wie groß war die Gemeinde, wo stand die Synagoge, wie war das Verhältnis zum Deutschen Orden – Klaus Huth vom Verein Stolpersteine Bad Mergentheim e. V. berichtet über jüdisches Leben in der Stadt. 

Eine zweiteilige Führung im Deutschordensmuseum und auf dem jüdischen Friedhof Unterbalbach.

Info
14 Uhr: Start an der Museumskasse
Museumsführung ca. 1 Stunde
Anschließend Fahrt mit dem eigenen PKW (Fahrgemeinschaften möglich) zum jüdischen Friedhof Unterbalbach.
15.30 Uhr: Führung über den Friedhof 45 Minuten