Zum Europäischen Tag Jüdischer Kultur

Felix Fechenbach, Im Haus der Freudlosen, Berlin: Dietz 1925 (Foto: Deutschordensmuseum)
Felix Fechenbach, Im Haus der Freudlosen, Berlin: Dietz 1925 (Foto: Deutschordensmuseum)

Führung Schloss und Stadt:
Jüdisches Leben in Mergentheim - was blieb übrig, was haben wir verloren?
Klaus Huth

Der Europäische Tag der Jüdischen Kultur findet gleichzeitig in rund 30 Ländern statt. Der Tag will dazu beitragen, das europäische Judentum, seine Geschichte, seine Traditionen und Bräuche besser bekannt zu machen. Er erinnert an die Beiträge des Judentums zur Kultur unseres Kontinents in Vergangenheit und Gegenwart.

In den jüdischen Gemeinden, an Gedenkstätten und Museen erarbeiten viele Haupt- und Ehrenamtliche ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm für den Europäischen Tag der Jüdischen Kultur: Ausstellungen, Konzerte, Synagogen- und Friedhofsbesuche, kulinarische Entdeckungen, Filmvorführungen und Vorträge.

Das Deutschordensmuseum beteiligt sich mit einer Führung durch Schloss und Stadt an diesem Tag. Von der ersten Erwähnung im Jahr 1298 bis zur Deportation im August 1942 wird der Weg der jüdischen Gemeinde Mergentheims nachgezeichnet. Wie groß war die Gemeinde, wo stand die Synagoge, wie war das Verhältnis zum Deutschen Orden – Klaus Huth berichtet über jüdisches Leben in der Stadt. 

Info:
Treffpunkt ist die Museumskasse.
Dauer: ca. 2 Stunden
Die Führung ist kostenpflichtig.