Welt-Diabetestag

Kurhaus Bad Mergentheim
Kurhaus Bad Mergentheim

In Deutschland sind laut Robert-Koch-Institut ca. 6,7 Millionen Menschen an Diabetes mellitus erkrankt, Tendenz steigend mit einer hohen Dunkelziffer. Hinter dem Überbegriff „Diabetes mellitus“ stehen verschiedene Stoffwechselstörungen, die zu erhöhten Blutzuckerwerten führen. Ursache dafür kann z. B. ein Mangel an Insulin oder eine Verminderung der Insulinwirkung sein. Die häufigsten Formen sind der Typ-1- und der Typ-2-Diabetes mellitus. Ca. 90 – 95 % der Diabetiker leben mit einem Typ-2-Diabetes. Vor allem bei dieser Form des Diabetes mellitus ist bekannt, dass diese Erkrankung durch einen gesundheitsfördernden Lebensstil vermeidbar ist. Aber auch wer bereits an Diabetes mellitus erkrankt ist, kann seine Erkrankung mit einem gesundheitsförderlichen Lebensstil positiv beeinflussen. Schlecht oder gar unbehandelt kann Diabetes mellitus weitere Erkrankungen zur Folge haben. Daher ist es so wichtig über diese Volkskrankheit zu informieren.
Am Dienstag, den 12. November 2019 findet um 19:30 Uhr im Großen Kursaal eine Informationsveranstaltung statt, die von der Kurverwaltung Bad Mergentheim in Kooperation mit der REHASAN Fachklinik Schwaben organisiert wird.

Die REHASAN Fachklinik Schwaben in Bad Mergentheim ist ein Unternehmen im Verbund der REHASAN-Gruppe. Dr. Lukas André, Diabetologe (DDG) und Ärztlicher Direktor der Fachklinik Schwaben, wird in seinem Vortrag „Digitale Diabetes (Nach-) Betreuung – erste Ergebnisse“ über eine neue und sehr innovative Versorgungsstruktur bei der Behandlung des Diabetes mellitus informieren und einen Einblick in die ersten Ergebnisse des Programms geben. Nach dem Aufenthalt in der Klinik wird eine einjährige Nachbetreuung im Resonanzprogramm der Klinik via Internet und unter Einbeziehung von Hausärzten und Diabetologen gewährleistet. „Erste Analysen der Ergebnisse bestätigen die optimistischen Annahmen einer verbesserten Blutzuckereinstellung im Langzeitverlauf sowie eine dauerhafte Gewichtsabnahme bei gesteigertem subjektiven Befinden“, ergänzt Dr. André.
Daniela Lanig, Diabetesberaterin (DDG), wird in ihrem Vortrag auf die modernen Methoden der Blutzuckermessung eingehen und unter anderem aufzeigen, was es dabei zu beachten gibt und wie Fehler vermieden werden können. Im Anschluss an die Vorträge stehen die Referenten für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.

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