Schlossfunkeln. Lichtkunst im Residenzschloss

Jörn Hanitzsch, Mothra (Foto: Jörn Hanitzsch)
Jörn Hanitzsch, Mothra (Foto: Jörn Hanitzsch)

Ein Erlebnis für die ganze Familie
Schlossfunkeln. Lichtkunst im Residenzschloss Mergentheim

Von Februar bis April wird das Mergentheimer Schloss innen und außen verzaubert –durch die einzigartigen Lichtinstallationen des Künstlers Jörn Hanitzsch. Er wird damit Licht in die dunkle Jahreszeit bringen - ab Mariä Lichtmess, dem Ende der weihnachtlichen Festzeit, das in der katholischen Kirche am 2. Februar gefeiert wird. An diesem Tag wird das „Schlossfunkeln“ im inneren Schlosshof und in den Ausstellungsräumen des Schlosses eröffnet. Es ist bis nach Ostern zu sehen. An neun Aktionsabenden kann man das Schloss mit der ganzen Familie erleben. Die Lichtkunst ist auch tagsüber beim Museumsrundgang erlebbar.

Schon von der Stadt aus sieht man das Schloss geheimnisvoll leuchten durch die Illumination des Roten Saals. Start und Ziel der begeisternden Lichtkunst ist der Schlosshof. Der Weg führt durch das Schloss, mit immer wieder überraschenden Lichteffekten, die den Objekten eine ganz neue Erscheinung verleihen. Die prächtige südwestliche Wendeltreppe mit ihrem gotisierenden Netzgewölbe erfährt neue Aufmerksamkeit durch eine ebenso kunstvolle Beleuchtung. Skurril-leuchtende Lichtfigurinen stehen Spalier. Die „Guardians of Time“, die „Wächter der Zeit“ des befreundeten Künstlers Manfred Kielnhofer laden zum puren Schaugenuss ein. Neue, bisher unentdeckte Nuancen in der umfangreichen Puppenstubensammlung werden durch Hintergrund-Illuminationen akzentuiert. Lernen Sie den "King of Colour and Love" kennen!

Die komplexe, rund 5 Meter hohe Lichtkunstinstallation „Mothra“ im Schlosshof ist Höhepunkt der Arbeiten von Jörn Hanitzsch. Mit der Dämmerung kann man richtiggehend zum Teil der großen und damit begehbaren Installation werden. Im Kern geht es bei „Mothra“ um eine dynamische Lichtinstallation aus 72 neutral weißen Lichtobjekten. Spezielle Vollglas-Linsen wurden vor einer LED-Applikation montiert, um die Lichtinterpretation in den Raum und die umliegend geschlossene Fassade zu transportieren. Diese stark gewölbten Linsen wirken wie die 20fach vergrößerten Augen von Motten, die – als „Mothra“ bezeichnet – in japanischen Comics und seit 1961 in Filmen zu finden sind. Diese Anlehnung wird durch verschiedenfarbig aufspreizende und um die Linsen geheftete Folien vertieft, die an den Flügelschlag und die leuchtenden Augen von Motten und Fledermäusen erinnern.

Aktionsabende für Familien mit Führungen und Angeboten für Kinder an den Freitagabenden versprechen zusätzlich großes Vergnügen beim Erleben der Lichtkunst im Schloss.

Info:
Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten!
November - März:
Mittwoch - Samstag 14 - 17 Uhr
Sonn- und Feiertag 10.30 - 17 Uhr
April - Oktober:
Mittwoch - Sonntag/Feiertag 10.30 - 17 Uhr