Museumskonzerte im Schloss - In Memoriam

Aris Quartett © Simona Bednarek
Aris Quartett © Simona Bednarek

Aris Quartett  
Anna Katharina Wildermuth, Violine  
Noémi Zipperling, Violine 
Caspar Vinzens, Viola 
Lukas Sieber, Violoncello

P.I. Tschaikowsky: Streichquartettsatz B-Dur
Schostakowitsch: Streichquartett Nr.8 c-moll op.110
Beethoven: Streichquartett F-Dur op.59/1 ‚Rasumowsky‘ Nr.1

Schostakowitschs vielleicht bekanntestes Streichquartett ist die musikalische Verarbeitung persönlicher Begegnungen mit Augenzeugen der Zerstörung Dresdens, die er im Zuge seiner Recherchearbeit zum Film „Fünf Tage – Fünf Nächte“, zu dem er die Filmmusik beitragen sollte, 1960 in nur wenigen Tagen zu Papier brachte.

Der Antifaschist Schostakowitsch wollte den "Opfern von Faschismus und Krieg" ein Denkmal setzen; indem er das Werk mit seinen Initialen D-Es-C-H durchzieht, viele seiner eigenen Kompositionen zitiert und das Revolutionslied "Gequält von schwerer Gefangenschaft" verarbeitet, wird es zudem zu einem der persönlichsten Musikdokumente Schostakowitschs.