Hohenloher Kultursommer: Böhmische Perlen

Böhmische Perlen, Foto Kulturstiftung Hohenlohe
Böhmische Perlen, Foto Kulturstiftung Hohenlohe

Dana Wichterlová, Oboe
Jaroslav Pelikán, Flöte
Kammerorchester des Nationaltheaters Prag

Antonín Dvoraks Serenade E-Dur für Streichorchester von 1875 ist eine Summe des Wohlklangs und der herrlichsten böhmischen Melodien. Alles an diesem klangseligen Werk kündet von der guten Laune des damals 34jährigen aufstrebenden Komponisten. Themen hat er in geradezu verschwenderischer Fülle über die fünf Sätze ausgestreut. In satt-samtigem Klang entfalten die Streicher eine Wärme und Innigkeit, die die Schlosskirche ausfüllen werden. Wohl kaum zu hören ist Musik von Jan Zach (geb. 1699). Von dem tschechischen Komponisten, der auf einer Durchreise in Ellwangen an der Jagst 1773 ums Leben kam und dort begraben wurde, sind nur wenige Werke veröffentlicht worden. Sein Konzert B-Dur für Flöte und Orchester ist demnach ein kammermusikalischer Schatz. In einer Bearbeitung von Solist Jaroslav Pelikán steht zudem das hörenswerte Concertino für Flöte, Oboe und Streicher von Ignaz Moscheles – Freund Beethovens und Schüler von Salieri in Wien – auf der Programmtafel.

Kartenvorverkauf: www.reservix.de