Festakt "800 Jahre Deutscher Orden in Mergentheim"

In der Spitalskapelle St. Martin in Bad Mergentheim (Foto: Deutschordensmuseum)
In der Spitalskapelle St. Martin in Bad Mergentheim (Foto: Deutschordensmuseum)

Die Stadt Mergentheim wurde seit 1219 durch den Deutschen Orden geprägt. Am Schloss, am Schlosspark, an den vielen wappenverzierten Häusern, ist das noch heute zu erkennen. Mergentheim war seit 1219 zunächst als Kommende eine wichtige Niederlassung des Deutschen Ordens, seit 1526/27 bildete es anschließend für fast 300 Jahre als Hauptsitz der Ordensregierung und Residenz des Hochmeisters die Zentrale des Deutschen Ordens.

Am 16. Dezember 1219 trat Andreas von Hohenlohe dem Deutschen Orden bei und stiftete ihm im Zuge eines Erbvergleichs mit seinen weltlich verbleibenden Brüdern Gottfried und Konrad Ländereien und Rechte in Mergentheim, eine knappe Woche später traten auch deren Brüder Heinrich und Friedrich dem Orden bei und verfuhren ähnlich. So entstand vor 800 Jahren die Kommende Mergentheim.

Anlässlich des 800-jährigen Jubiläums der Ordensniederlassung Mergentheim wird im gesamten Jahr 2019 mit einem Tag der offenen Tür, mit einer Sonderausstellung, mit Vorträgen, Führungen, und vielem mehr der bewegten Ordensgeschichte gedacht. Der Festakt am 15. Dezember mit ökumenischem Gottesdienst und Empfang schließt das Jubiläumsjahr ab.

Schirmherr des Jubiläums: Hochmeister P. Frank Bayard