Aktuelles aus der Medizin

Prof. Dr. Christoph Eingartner (Foto: ckbm)
Prof. Dr. Christoph Eingartner (Foto: ckbm)

Gelenkschmerzen – Operieren oder nicht?

Aktuelles aus der Medizin 2020: Prof. Dr. Eingartner erläutert die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und steht für Fragen zur Verfügung

Am Dienstag, 25. August informiert Prof. Dr. Christoph Eingartner, Chefarzt im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim, in der Wandelhalle über das Thema Gelenkschmerzen.

Unsere Gelenke sind im Laufe des Lebens vielen Belastungen ausgesetzt, die zu Verschleißerscheinungen führen können. Die Folgen sind meist Schmerzen und Bewegungseinschränkungen an Knie, Hüfte, Schulter oder den Händen. Das Laufen und Treppensteigen schmerzt, Bewegungen über Kopf fallen immer schwerer und Fußball, Tennis oder andere Sportarten gehen bei vielen Betroffenen gar nicht mehr. Oft sind die Alltagskompetenz und die Lebensqualität der Patienten stark eingeschränkt. In seinem Vortrag „Gelenkschmerzen – Operieren oder nicht?“ stellt der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim, Prof. Dr. Christoph Eingartner, die unterschiedlichen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei Gelenkschmerzen vor.

 „Es gibt keine 08/15-Standard-Behandlung bei Gelenkerkrankungen“, betont der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, der in diesem Jahr erneut in der FOCUS-Ärzteliste für die Therapie von Knie- und Hüftgelenken empfohlen wird. „Deshalb steht eine gründliche Diagnose am Anfang. Die Therapie hängt von verschiedenen individuellen Kriterien ab, dazu gehören etwa das Alter des Patienten, dessen Lebensumstände, also ob der Betroffene z. B. eine körperlich anstrengende Berufstätigkeit ausübt, als Leistungssportler aktiv ist oder als Rentner seine täglichen Besorgungen erledigen will. Und natürlich ist die Art der Behandlung abhängig vom Stadium der Verschleißerkrankung.“

In seinem Vortrag geht Prof. Dr. Eingartner auf die verschiedenen Therapieangebote ein und nennt die Vor- und Nachteile. „Bei geringer ausgeprägten Veränderungen können z. B. konservative Maßnahmen wie Schuhranderhöhung, Physikalische Therapie oder die Einnahme von Schmerzmitteln ausreichend sein.“ Er geht außerdem auf die Frage ein, ab welchem Zeitpunkt eine Operation oder ein künstliches Gelenk sinnvoll sein können und stellt die verschiedenen OP-Methoden vor. Der Chefarzt verweist außerdem auf die Risiken solcher Eingriffe, zeigt aber auch auf, welche Qualitätsmaßnahmen in den Krankenhäusern heute ergriffen werden, um diese Risiken zu vermindern. Im Anschluss an seinen Vortrag steht er für Fragen der Besucher zur Verfügung.

Der Vortrag „Gelenkschmerzen – Operieren oder nicht?“ aus der Reihe „Aktuelles aus der Medizin 2020“ beginnt am Dienstag, 25. August, um 19:30 Uhr. Um die Auflagen zum Schutz der Besucher gemäß der Verordnung einhalten zu können, findet der Vortrag in der Wandelhalle statt. Die Moderation übernimmt Heinz-Joachim Kuper, 1. Vorsitzender des Vereins für Gesundheitsbildung „Bad Mergentheimer Modell“ e. V. 

Der Eintritt ist für Inhaber der Kur- und Gästekarte/Jahres-Einwohnerkarte frei, ohne € 5,-. 
Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist für den Besuch der Veranstaltung erforderlich.

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