Veranstaltungen
in Bad Mergentheim

Highlights

Collage mit Werken von Hella Laue, Ingrid Linnert, Iris Rüdenauer, Roswitha Smid und Irmela Stephan

Quintessenzen

Plastiken, Collagen und Malerei in verschiedenen Techniken: Fünf Malerinnen aus Bad Mergentheim präsentieren im Kulturforum ihre Werke. Sie verbindet die Freude am künstlerischen Gestalten, am Experimentieren mit Formen und Farben, die Entwicklung einer persönlichen Bildsprache durch Wahrnehmung, Empfindungen und Erfahrungen. Viele Jahre gemeinsames Arbeiten, mit Dozenten und namhaften Künstlern, an verschiedenen Akademien hat ihre künstlerische Entwicklungen gefördert und zu eigenständigem Arbeiten befähigt. Öffnungszeiten:Täglich von 10:30 - 17:00 Uhr, mittwochs sowie am 24.12. & 31.12. geschlossen. Eintritt frei.

Spannung beim Weihnachtscircus;  Hynek Navratil © Artist Agency

Main-Tauber Weihnachtscircus
21.12.2019 12:00 - 12:00 Uhr

Manege frei für eine Show der Sensationen!    Beim Main-Tauber Weihnachtscircus in Bad Mergentheim kommen auch in diesem Winter wieder die besten Artisten der Welt ins Liebliche Taubertal.   Die Zuschauer erwarten dann preisgekrönte Clowns, edle Tierdarbietungen und Spitzen-Artisten aus insgesamt neun Nationen. Selten konnte man in Deutschland eine so hohe Dichte an Monte-Carlo-Preisträgern in einer Show erleben. Insgesamt vier Darbietungen erhielten einen der begehrten Preise beim internationalen Circusfestival. Die Schirmherrschaft für den Weihnachtscircus hat erneut Oberbürgermeister Udo Glatthaar übernommen. Er sagt: „Die Stadt Bad Mergentheim ist stolz darauf, wieder Schauplatz einer Weltklasse-Gala mit internationaler Top-Besetzung zu sein. Damit haben wir ein Alleinstellungsmerkmal in der Region und weit darüber hinaus.“ Die Sensation kommt in diesem Winter mit der Motorradkugel Splitting Globe aus Brasilien. Weltweit gibt es nur drei Kugeln dieser Art und nur in Bad Mergentheim sind die südamerikanischen Teufelsfahrer der Romero Riders live zu erleben. Weitere Highlights: Mit der Truppe Lanik erleben die Zuschauer eine atemberaubende Schleuderbrett-Show mit gewagten Sprüngen bis hoch unter die Zeltkuppel und dies teils auf Stelzen. Mit einem Armbrust-Thriller aus Italien, Star-Clown André Broger aus der Schweiz sowie Hula-Hoop-Virtuosen und Spitzenjongleuren kommen echte Stars in die Manege des Main-Tauber Weihnachtscircus. Auf großen Wunsch der Zuschauer hin gibt es auch in diesem Jahr wieder eine Raubtierdarbietung mit neun Berberlöwen, darunter der majestätische Mähnenlöwe „King“, und mit dem jungen Stardompteur Hynek Navratil. Die Regie der Show liegt weiterhin in den bewährten Händen von Joey Nix aus den Niederlanden. Um das „Erlebnis Weihnachtscircus“ für die Besucher noch komfortabler zu gestalten, gibt es in diesem Jahr zahlreiche Neuerungen. Die größte Veränderung kommt zweifelsohne mit völlig neuen Zeltanlagen, welche gegenüber dem Vorjahr wesentlich größer und moderner sind. Nun werden bis zu 1.400 Zuschauer auf nummerierten Einzelsitzen Platz finden. Die Premium-Plätze in den Logen werden - wie alle anderen Bereiche - auch komplett mit Fußboden und rotem Teppich versehen sein und noch mehr Komfort bieten. Darüber hinaus bietet der neue Gastronomie-Bereich im Foyer-Zelt auf über 400 Quadratmetern noch mehr Platz sowie eine wesentlich größere Auswahl an warmen Speisen und Getränken. Die Zeltanlagen sind selbstverständlich bestens beheizt. Die Shows werden vom 21. Dezember 2019 bis 6. Januar 2020 gezeigt. Tickets kosten zwischen 15 und 36 Euro und sind im Vorverkauf erhältlich - unter anderem in unserer Tourist-Information oder online.

Veranstaltungs­kalender

Ausstellung "BronzeKunst zu Gast im Kurpark"

31.10.2018 bis 31.10.2020 08:00 Uhr - 20:00 Uhr Kurpark Bad Mergentheim

verlängert bis Herbst 2020! Der Kurpark ist eine  Ausstellungsfläche ganz besonderer Art: Das weitläufige Parkareal — bereits ausgezeichnet als eine der schönsten Parkanlagen Deutschlands — ist mit seinen Blüten, seinem historischen Baumbestand, seinem stimmungsvollen Musikpavillon und weiteren Attraktionen von Klanggarten bis Japangarten und von Gradierpavillon bis Rosengarten durchs Jahr hindurch ein Erlebnis für alle Sinne. Das „grüne Herz“ der Stadt bietet allerdings noch mehr: Die weitläufigen Grünanlagen sind eine hervorragende Kulisse für 30 Kunstwerke und Plastiken. Bis Herbst 2019 zeigt der Bildhauer Thomas Reichstein figurative und abstrakte Plastiken aus seinem umfangreichen Werk. Mal erblickt man hier eine Aphrodite, dort eine Messingkugel. Andernorts wird dem Betrachter ein „Big Fish“ an Land oder ein fliegender Mann zwischen den Baumästen begegnen. Der Dresdner Künstler zeigt seine Werke an ausgesuchten Orten im Kurpark und lädt die Besucher zum Betrachten ein. Den menschlichen Figuren - teils in Lebensgröße - ist es gemein, dass sie allesamt sehr anmutig wirken und auch besonders schlank und langbeinig dargestellt sind. Die abstrakten Werke hingegen ziehen mit ihren individuellen und originellen Eigenschaften die Blicke auf sich. Es sind vor allem mythische, sinnliche und szenische Darstellungen, die die Betrachter in ihren Bann ziehen — auch weil sie sich in ganz besonders harmonischer Weise in den Kurpark einfügen: „Mutter mit Kind“ – eine Messingbronze in Lebensgröße – entstand nach einem Bild von Lucas Cranach dem Älteren. Die „NE-RE-IDEN“ verkörpern die Meeresnymphen des Mittelmeeres und stehen entlang des Bachlaufs im westlichen Kurpark. Big Liz“ – eine freundliche Echsen-Figur am Kurparkeingang – lädt als lächelnder Zeitgenosse uns Menschen ein, fröhlich mit der Natur umzugehen. „Das Paar“ steht für die große Freude gemeinsam zu Leben und das Bewusstsein, welche ständige Arbeit dieser Anspruch erfordert. Dass alles miteinander verbunden ist, soll die „Universumskugel“ zeigen. „In ihr kommt meine mathematische Ausrichtung besonders zur Geltung“, sagt der Künstler. In den „Humanen Säulen“ verbindet der Dresdner Abstraktes und Figuratives miteinander. „Sie drücken die Mentalitäten bestimmter Menschentypen aus und stehen für die Harmonie, welche dem entwickelten Homo sapiens im inneren Wesen zu eigen ist“, so Reichstein. Auch einen „Reiseschamanen“ können die Kurparkbesucher dabei beobachten, wie er auf einem Boot neue Ufer sucht. Auf dem „Big Fish“ als Freund der Fabeln, der Tiere und der Menschen dürfen Kinder sogar reiten. Thomas Reichstein studierte anfangs Landschaftsarchitektur und wechselte dann zur Dresdner Kunsthochschule, an der er im Wendejahr 1990 sein Diplom erhielt. Seit 1999 ist er jedes Jahr für mehrere Monate in Thailand, wo in einer Buddha-Gießerei ein großer Teil seiner Kunstwerke angefertigt wird. Die gezeigten Plastiken sind in Ghana, Thailand und Dresden entstanden und spielen mit der menschlichen Figur, ihren abstrakten Ideen und geheimnisvollen Fabelwesen. Eine optimistische Grundstimmung und ein unerschütterlicher Zukunftsoptimismus sind ihnen allen eigen. 1997 gewann er einen Wettbewerb der Semperoper Dresden für eine seitdem jährlich mehrfach vergebene Preisskulptur. Seinen Werken begegnet man an den verschiedensten Orten, an Uferpromenaden, in Galerien oder auf öffentlichen Plätzen. Mit seiner Kunst, die die bestmögliche Balance aus Abstraktion und Gegenständlichkeit verkörpert, gewinnt er immer wieder bedeutende Preise und Auszeichnungen. Hier sehen Sie die schönsten Bilder aus unserem Fotowettbewerb zur Ausstelllung.

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Der Deutsche Orden im Südwesten

14.07.2019 bis 26.01.2020 10:30 Uhr - 17:00 Uhr Deutsch­ordens­schloss & Museum

Sonderausstellung Der Deutsche Orden im Südwesten Anlässlich des Jubiläums „800 Jahre Deutscher Orden in Mergentheim“ informiert diese Sonderausstellung über die besondere Rolle des Deutschen Ordens im Südwesten und nimmt Bezug auf die Balleien (Provinzen) Elsaß-Burgund und Franken sowie das Deutschmeistertum um Mergentheim, einsschließlich der zahlreichen Niederlassungen (Kommenden), die von Mainz und Frankfurt über Freiburg, die Insel Mainau und die oberrheinischen Besitzungen bis weit in die Schweiz hineinreichten. Auch viele Adelsgeschlechter, die dem Orden über Jahrhunderte die Treue hielten, sind Teil dieser Ausstellung: zum Beispiel die von Hohenlohe, die von Seckendorff, von Eyb, von Roll zu Bernau und die Freiherrn von Baden. Die Aufnahme in den Deutschen Orden war für viele Adelshäuser eine ehrenvolle Familientradition. Auch Hochmeister stammten aus dem Südwesten, wie Konrad und Ulrich von Jungingen. Oft saß der Deutsche Orden in Metropolen wie Freiburg, Frankfurt a. M. und Würzburg, wo er durch seine Vernetzung Reichspolitik mitgestaltete. Er fand sich aber auch in abgelegenen Regionen wie Altshausen oder Virnsberg. Dort sorgte er für Verwaltung, Rechtsprechung, und den wirtschaftlichen Aufschwung durch Hofhaltungen. Stets trat der Deutsche Orden an seinen Niederlassungen als bedeutender Bauherr auf und trug zum imposanten Erscheinungsbild vieler Orte bei. Dazu beschäftigte er eigene Baumeister. So verewigte sich beispielsweise Blasius Berwart (1530-1589) im Mergentheimer Schloss mit einer Wendeltreppe, die eine Glanzleistung der Renaissance-Baukunst darstellt. Der Katalog zur Ausstellung ist zum Preis von 12,50 Euro an der Museumskasse erhältlich. Öffnungszeiten:Bis Ende Dezember: Dienstag - Samstag 14 - 17 Uhr, Sonntag 10.30 - 17 Uhr24./25./31. Dezember geschlossenAb Anfang Januar:Mittwoch - Samstag 14 - 17 Uhr, Sonntag 10.30 - 17 Uhr

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