Main-Tauber-Fränkischer Rad-Achter: Ostring 5. Etappe

Diese Etappe führt von Lauda-Königshofen bis Weikersheim (25,4 km)

Bad Mergentheimer Marktplatz © Peter Frischmuth

 


  

Wegbeschreibung

Radweg/Kennzeichnung: Radweg „Liebliches Taubertal – Der Klassiker“, zusätzlich Hinweistafeln „M-T-F“ Rad-Achter

Steigungen: auf dieser Strecke keine

Entfernungen:

Lauda – Königshofen (3,8 km)

Königshofen – Unterbalbach (2,7 km)

Unterbalbach – Edelfingen (2,1 km)

Edelfingen – Bad Mergentheim (3,7 km)

Bad Mergentheim – Igersheim (3,3 km)

Igersheim – Markelsheim (3,1 km)

Markelsheim – Weikersheim (6,7 km)

 

Der Ostring des Main-Tauber-Fränkischen Rad-Achters beginnt ebenso wie der Westring in Lauda und führt Sie auf dem Radweg „Liebliches Taubertal – Der Klassiker“ über Königshofen, Unter­balbach und Edelfingen nach Bad Mergentheim. In Lauda sind das Heimatmuseum mit Weinbauabteilung, das historische Stadttor, die St. Jakobus- und die Marienkirche sehenswert. In Bad Mergentheim sollten Sie unbedingt eine Pause einlegen. Der malerische Stadtkern weist auf Zeugen großer Kulturepochen hin. Der Marktplatz mit dem Renaissance-Rathaus öffnet den Blick zum geschichtsträchtigen Residenzschloss mit Museum und Schlosskirche. Als ehemalige Residenz der Hoch- und Deutsch­meister des Deutschen Ordens besitzt das Deutschordensmuseum die größte zusammen­hängende Ausstellung über den Deutschen Orden. Weiterhin finden Sie im Museum die fürstlichen Räume, Dokumentationen zur Stadtgeschichte, das Mörike-Kabinett und eine umfangreiche Puppenstubensammlung. Münsterkirche und Marienkirche lohnen ebenfalls einen Besuch. Weltberühmt ist das sehenswerte Gemälde der Grünewald-Madonna in Stuppach, einem Stadtteil des Heilbades mit den vier Quellen, wenige Kilometer südlich vom Rundkurs des Rad-Achters gelegen.

Wer es besonders sportlich liebt, kann in der Solymar  Therme eine Zwischenstation einlegen. Für eine Erholungs­pause in angenehmer Atmosphäre sollte der Kurpark auf Ihrem Besuchsprogramm stehen. Die zahlreichen kulturellen Veranstal­tungen von Stadt und Kurverwaltung bieten zusätzlich Kurzweil, ebenso wie ein Besuch im artenreichen Heimattierpark.

Ihre Radtour setzen Sie nach Igersheim fort. Unterwegs grüßt aus der Ferne vom gegenüberliegenden Bergkamm die Burgruine Neuhaus, einst Rüstkammer des Deutschen Ordens, heute ein be­kanntes Trakehnergestüt. In Igersheim laden Gaststätten und Cafés zum Verweilen ein und ein Besuch im Heimatmuseum mit der anti­ken Schuhmacherwerkstatt im Kulturhaus neben der stattlichen St. Michaelkirche lohnt immer. Nach Igersheim empfangen Sie die Weinberge von Markelsheim, einem schmucken Weinort, mit der dort ansässigen Weingärtnergenossenschaft. Hier wird Württemberger Wein ausgebaut, den Sie auf jeden Fall verkosten sollten. Die Weingärt­nergenossenschaft, der Weinlehrpfad oder die örtliche Gastronomie laden herzlich ein. Über Elpersheim erreichen Sie Weikersheim, Ihr erstes Etappenziel. Kultur und Wein geben hier ein gelungenes Stelldich­ein. Sehenswert ist das Renaissanceschloss der ehemaligen Grafen von Hohenlohe mit Alchemiemuseum, der dazugehörende weitläufige Barockgarten und die herrliche Orangerie. Zur Geschichte gesellen sich der Wein und noch ein weiteres Element: die Musik. Weikersheim ist Sitz der Jeunesses Musicales Deutschland, die zahlreiche Konzerte sowie eine Freilichtoper veranstalten. Den Mittelpunkt der ehemaligen Residenzstadt bildet der Marktplatz mit seiner gotischen Stadtkir­che und den wunderschönen Rokokotürmen. Natürlich darf man in Weikersheim das Tauberländer Dorfmuseum, die TauberPhilharmonie, den Gänsturm mit Stadtmuseum, von wo aus man einen wundervollen Ausblick über ganz Weikersheim hat, sowie die etwas geheimnisvoll im Wald verborgene Wallfahrtsbergkirche bei Laudenbach nicht vergessen.

 

Abkürzung: Lauda – Würzburg (41,7 km)

Startpunkt: Lauda, Grundschule (Klassiker)

Entfernungen:

Lauda – Grünsfeld (7,0 km)

Grünsfeld – Unterwittighausen (8,4 km)

Unterwittighausen – Oberwittighausen (2,8 km)

Oberwittighausen – Kirchheim (3,6 km)

Kirchheim – Reichenberg (14,0 km)

Reichenberg – Würzburg (5,9 km)