Literarische Veranstaltungen
in Bad Mergentheim

Veranstaltungs­kalender

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Zeitraum

Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Guido Knopp

18.01.2018 20:00 Uhr - 22:00 Uhr Buchhandlung Rupprecht GmbH, Burgstr. 12 – 14, 97980 Bad Mergentheim, Tel. 07931 9231880

Meine Geschichte Prof. Dr. Guido Knopp war nach seinem Studium der Geschichte, Politik und Publizistik zunächst Redakteur der FAZ und anschließend Auslandschef der „Welt am Sonntag“. Seit 1984 leitet er die ZDF-Redaktion Zeitgeschichte. Durch eine gelungene Verknüpfung von exakt recherchierter und gleichzeitig unterhaltender Information gelingt es ihm immer wieder, ein großes Publikum für seine Fernseh- und Buch-Dokumentationen zu begeistern. In seiner Autobiografie, die zugleich ein Buch zum Thema »Wir Deutsche und unsere Geschichte« ist, gibt Guido Knopp ungeschminkten Einblick in seinen Werdegang zum TV-Geschichtsprofessor der Nation. Eintrittskarten: 10,00 € - Vorverkauf in der Buchhandlung

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Vortrag und Gespräch mit Jürgen Kaube

26.02.2018 20:00 Uhr - 22:00 Uhr Buchhandlung Rupprecht GmbH, Burgstr. 12 – 14, 97980 Bad Mergentheim, Tel. 07931 9231880

Die Anfänge von allem Seit wann gibt es den aufrechten Gang, und wie entstand das Wunder der Sprache? Wie kamen Religion, Recht, Handel, Geld, Musik oder Städtebau in die Welt? Wann begannen die Menschen, ihre Toten zu bestatten, und warum schätzen die meisten Kulturen die Monogamie? Jürgen Kaube, Herausgeber der FAZ und renommierter Wissenschaftsautor, gibt Antworten auf Fragen, die uns in politischen und kulturellen Konflikten oft bis heute beschäftigen, und erzählt in aufregender Weise von den Anfängen der Menschheit. Er schildert spannend, aufschlussreich und immer wieder überraschend, wie die menschliche Kultur entstand – ein Buch über die Anfänge all dessen, was Menschsein für uns heute ausmacht. Eintrittskarten 10 € - Vorverkauf in der Buchhandlung

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Literatur im Schloss: Robert Menasse

07.03.2018 19:30 Uhr - 21:00 Uhr Deutschordensmuseum

Robert Menasse liest aus „Die Hauptstadt“ Allseits groß war die Begeisterung, als der Gewinner des Deutschen Buchpreises während der Frankfurter Buchmesse bekanntgegeben wurde: Robert Menasse erhielt den renommierten Preis für seinen Roman „Die Hauptstadt“, ein Buch, das viele Bücher in sich trägt –wunderbar geschrieben, vielschichtig, ein Zeit-, Gesellschafts-, Polit- und sogar ein Kriminalroman. Und vielleicht der allererste EU-Roman, der in der Zentrale der Macht, in Brüssel, spielt. Robert Menasse spannt einen weiten Bogen zwischen den Zeiten, den Nationen, dem Unausweichlichen und der Ironie des Schicksals, zwischen kleinlicher Bürokratie und großen Gefühlen. „Dass seine Literatur immer auch Ausdruck von kompromissloser Zeitgenossenschaft ist: dafür ist dieses Buch, das ohne Zweifel zu den relevantesten, weil politisch brisantesten Büchern der letzten Jahre zählt, ein weiterer, grandioser Beleg“, so die Literaturkritikerin Katja Gasser. Robert Menasse wurde 1954 in Wien geboren und ist auch dort aufgewachsen. Er studierte Germanistik, Philosophie sowie Politikwissenschaft in Wien, Salzburg und Messina und promovierte im Jahr 1980 mit einer Arbeit über den „Typus des Außenseiters im Literaturbetrieb“. Menasse lehrte an der Universität São Paulo. Seit seiner Rückkehr aus Brasilien 1988 lebt Robert Menasse als Literat und kulturkritischer Essayist hauptsächlich in Wien. Info: Karten sind an der Museumskasse und bei der Buchhandlung Moritz und Lux erhältlich

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Literatur im Schloss: Jan Wagner

11.04.2018 19:30 Uhr - 21:00 Uhr Deutschordensmuseum

Jan Wagner liest aus seinem Werk Im Herbst 2017 wurde Jan Wagner mit dem bedeutendsten Literaturpreis, der in Deutschland vergeben wird, ausgezeichnet, dem Georg-Büchner-Preis. „Jan Wagners Gedichte verbinden spielerische Sprachfreude und meisterhafte Formbeherrschung, musikalische Sinnlichkeit und intellektuelle Prägnanz“, heißt es in der Begründung der Jury. „Entstanden im Dialog mit großen lyrischen Traditionen, sind sie doch ganz und gar gegenwärtig. Seine Gedichte erschließen eine Wirklichkeit, zu der Naturphänomene ebenso gehören wie Kunstwerke, Sujets der Lebens- wie der Weltgeschichte, erste Fragen und letzte Dinge.“ Einem außergewöhnlich großen Publikum wurde Jan Wagner mit seinem Band „Regentonnenvariationen“ bekannt, für den er 2015 den Leipziger Buchpreis verliehen bekam. Wagner, 1971 in Hamburg geboren und heute in Berlin lebend, gehört zu den bedeutenden Lyrikern seiner Generation. Auch seine Essays und Prosatexte sind von herausragender Güte, wie er mit dem gerade erschienenen Band „Der verschlossene Raum“ beweist – klug und unterhaltsam, Geist und Gemüt erhellend. Jeder der Texte ist erleuchtet von einem ansteckenden Enthusiasmus für die Welt der Sprache. In Bad Mergentheim wird Jan Wagner aus seinem Werk lesen und darüber sprechen, wie man mithilfe der Literatur zum Wesen der Dinge vordringen kann. Info: Karten sind an der Museumskasse und bei der Buchhandlung Moritz und Lux erhältlich.

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Literatur im Schloss: Die Kunst des Übersetzens

16.05.2018 19:30 Uhr - 21:00 Uhr Deutschordensmuseum

Die Kunst des Übersetzens Hinrich Schmidt-Henkel und Frank Heibert inszenieren Raymond Queneaus „Stilübungen“ Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel gehören zu den bedeutendsten Übersetzern des Landes. Frank Heibert hat etwa Don DeLillo, Richard Ford, Amos Oz, William Faulkner und Boris Vian ins Deutsche gebracht; Hinrich Schmidt-Henkel so namhafte Autoren wie Michel Houellebecq, Jean Echenoz, Yasmina Reza, Jon Fosse und Henrik Ibsen. Die beiden bewegen sich leichtfüßig in verschiedenen Sprachen, und vor kurzem haben sie sich zusammengetan, um Raymond Queneaus legendäre „Stilübungen“ neu zu übersetzen. Der französische Schriftsteller Queneau (1903- 1976), der mit „Zazie in der Metro“ berühmt wurde, hat mit den „Stilübungen“ ein faszinierendes Sprachexperiment geschaffen: In einem Pariser Bus der Linie S beschimpft ein junger Mann mit Hut einen älteren Herrn, setzt sich dann auf einen freien Platz und taucht zwei Stunden später an der Gare Saint-Lazare wieder auf, wo einer ihm sagt, sein Überzieher habe einen Knopf zu wenig. Die Stilübungen bilden das Kunststück, diese Alltagsepisode in über hundert Varianten zu präsentieren – ob als Komödie, Sonett, Haiku, Traum, Amtsschreiben oder Verhör, in Alexandrinern oder Jugendstil, ob kulinarisch, mengenmathematisch, lautmalerisch, weiblich oder reaktionär. Raymond Queneaus populärer Klassiker ist ein fintenreiches Sprachspiel und ein überbordendes Lesevergnügen. Ein geradezu diabolisch hintersinniges Buch. Und genauso hintersinnig, lustig, unterhaltsam und klug ist die Performance der beiden Übersetzer und Vorleser Hinrich Schmidt-Henkel und Frank Heibert. Das Besondere an diesem Abend: Man hat nicht nur das Vergnügen, die Inszenierung eines höchst vergnüglichen Stücks Literatur zu erleben. Man erfährt auch einiges über die Kunst des Übersetzens, denn Schmidt-Henkel und Heibert werden ganz en passant ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern. Für die Übertragung der „Stilübungen“ wurden die beiden übrigens kürzlich mit dem Straelener Übersetzerpreis ausgezeichnet, einem der bedeutendsten Preise für literarische Übersetzer. Info: Karten sind an der Museumskasse und bei der Buchhandlung Moritz und Lux erhältlich.

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