Ausstellungen
in Bad Mergentheim

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Zeitraum

Ausstellung "BronzeKunst zu Gast im Kurpark"

31.10.2018 bis 30.09.2019 08:00 Uhr - 20:00 Uhr Kurpark Bad Mergentheim

verlängert bis Herbst 2019! Der Kurpark ist eine  Ausstellungsfläche ganz besonderer Art: Das weitläufige Parkareal — bereits ausgezeichnet als eine der schönsten Parkanlagen Deutschlands — ist mit seinen Blüten, seinem historischen Baumbestand, seinem stimmungsvollen Musikpavillon und weiteren Attraktionen von Klanggarten bis Japangarten und von Gradierpavillon bis Rosengarten durchs Jahr hindurch ein Erlebnis für alle Sinne. Das „grüne Herz“ der Stadt bietet allerdings noch mehr: Die weitläufigen Grünanlagen sind eine hervorragende Kulisse für 30 Kunstwerke und Plastiken. Bis Herbst 2019 zeigt der Bildhauer Thomas Reichstein figurative und abstrakte Plastiken aus seinem umfangreichen Werk. Mal erblickt man hier eine Aphrodite, dort eine Messingkugel. Andernorts wird dem Betrachter ein „Big Fish“ an Land oder ein fliegender Mann zwischen den Baumästen begegnen. Der Dresdner Künstler zeigt seine Werke an ausgesuchten Orten im Kurpark und lädt die Besucher zum Betrachten ein. Den menschlichen Figuren - teils in Lebensgröße - ist es gemein, dass sie allesamt sehr anmutig wirken und auch besonders schlank und langbeinig dargestellt sind. Die abstrakten Werke hingegen ziehen mit ihren individuellen und originellen Eigenschaften die Blicke auf sich. Es sind vor allem mythische, sinnliche und szenische Darstellungen, die die Betrachter in ihren Bann ziehen — auch weil sie sich in ganz besonders harmonischer Weise in den Kurpark einfügen: „Mutter mit Kind“ – eine Messingbronze in Lebensgröße – entstand nach einem Bild von Lucas Cranach dem Älteren. Die „NE-RE-IDEN“ verkörpern die Meeresnymphen des Mittelmeeres und stehen entlang des Bachlaufs im westlichen Kurpark. Big Liz“ – eine freundliche Echsen-Figur am Kurparkeingang – lädt als lächelnder Zeitgenosse uns Menschen ein, fröhlich mit der Natur umzugehen. „Das Paar“ steht für die große Freude gemeinsam zu Leben und das Bewusstsein, welche ständige Arbeit dieser Anspruch erfordert. Dass alles miteinander verbunden ist, soll die „Universumskugel“ zeigen. „In ihr kommt meine mathematische Ausrichtung besonders zur Geltung“, sagt der Künstler. In den „Humanen Säulen“ verbindet der Dresdner Abstraktes und Figuratives miteinander. „Sie drücken die Mentalitäten bestimmter Menschentypen aus und stehen für die Harmonie, welche dem entwickelten Homo sapiens im inneren Wesen zu eigen ist“, so Reichstein. Auch einen „Reiseschamanen“ können die Kurparkbesucher dabei beobachten, wie er auf einem Boot neue Ufer sucht. Auf dem „Big Fish“ als Freund der Fabeln, der Tiere und der Menschen dürfen Kinder sogar reiten. Thomas Reichstein studierte anfangs Landschaftsarchitektur und wechselte dann zur Dresdner Kunsthochschule, an der er im Wendejahr 1990 sein Diplom erhielt. Seit 1999 ist er jedes Jahr für mehrere Monate in Thailand, wo in einer Buddha-Gießerei ein großer Teil seiner Kunstwerke angefertigt wird. Die gezeigten Plastiken sind in Ghana, Thailand und Dresden entstanden und spielen mit der menschlichen Figur, ihren abstrakten Ideen und geheimnisvollen Fabelwesen. Eine optimistische Grundstimmung und ein unerschütterlicher Zukunftsoptimismus sind ihnen allen eigen. 1997 gewann er einen Wettbewerb der Semperoper Dresden für eine seitdem jährlich mehrfach vergebene Preisskulptur. Seinen Werken begegnet man an den verschiedensten Orten, an Uferpromenaden, in Galerien oder auf öffentlichen Plätzen. Mit seiner Kunst, die die bestmögliche Balance aus Abstraktion und Gegenständlichkeit verkörpert, gewinnt er immer wieder bedeutende Preise und Auszeichnungen. Hier sehen Sie die schönsten Bilder aus unserem Fotowettbewerb zur Ausstelllung.

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Der Deutsche Orden im Südwesten

14.07.2019 bis 26.01.2020 10:30 Uhr - 17:00 Uhr Deutsch­ordens­schloss & Museum

Sonderausstellung Der Deutsche Orden im Südwesten Anlässlich des Jubiläums „800 Jahre Deutscher Orden in Mergentheim“ informiert diese Sonderausstellung über die besondere Rolle des Deutschen Ordens im Südwesten und nimmt Bezug auf die Balleien (Provinzen) Elsaß-Burgund und Franken sowie das Deutschmeistertum um Mergentheim, einsschließlich der zahlreichen Niederlassungen (Kommenden), die von Mainz und Frankfurt über Freiburg, die Insel Mainau und die oberrheinischen Besitzungen bis weit in die Schweiz hineinreichten. Auch viele Adelsgeschlechter, die dem Orden über Jahrhunderte die Treue hielten, sind Teil dieser Ausstellung: zum Beispiel die von Hohenlohe, die von Seckendorff, von Eyb, von Roll zu Bernau und die Freiherrn von Baden. Die Aufnahme in den Deutschen Orden war für viele Adelshäuser eine ehrenvolle Familientradition. Auch Hochmeister stammten aus dem Südwesten, wie Konrad und Ulrich von Jungingen. Oft saß der Deutsche Orden in Metropolen wie Freiburg, Frankfurt a. M. und Würzburg, wo er durch seine Vernetzung Reichspolitik mitgestaltete. Er fand sich aber auch in abgelegenen Regionen wie Altshausen oder Virnsberg. Dort sorgte er für Verwaltung, Rechtsprechung, und den wirtschaftlichen Aufschwung durch Hofhaltungen. Stets trat der Deutsche Orden an seinen Niederlassungen als bedeutender Bauherr auf und trug zum imposanten Erscheinungsbild vieler Orte bei. Dazu beschäftigte er eigene Baumeister. So verewigte sich beispielsweise Blasius Berwart (1530-1589) im Mergentheimer Schloss mit einer Wendeltreppe, die eine Glanzleistung der Renaissance-Baukunst darstellt. Der Katalog zur Ausstellung ist zum Preis von 12,50 Euro an der Museumskasse erhältlich. Öffnungszeiten:Bis Ende Oktober: Dienstag – Sonntag 10.30 – 17 UhrAb November: Dienstag - Samstag 14 - 17 Uhr, Sonntag 10.30 - 17 Uhr24./25./31. Dezember geschlossenMontags geschlossen

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Venedig in der Kunst

19.07.2019 bis 22.09.2019 10:30 Uhr - 17:00 Uhr Kulturforum

VENEZIANISCHE IMPRESSIONEN Mehr als 30 Millionen Touristen kommen jährlich nach Venedig, um sich von den prächtigen Kirchen und Palästen, den verschlungenen Kanälen und dem reichen kulturellen Erbe der Stadt verzaubern zu lassen. Mit der Renaissance und der venezianischen Schule begann das goldene Zeitalter der Malerei. Die großen Meister Tizian, Tintoretto, Veronese und später Tiepolo, Canaletto und William Turner zeugen von der großen künstlerischen Vergangenheit einer Stadt, die seit jeher Künstler aller Art angezogen hat. Bis in die Gegenwart ist die Lagunenstadt ein Ziel für Maler und Fotografen aus aller Welt, die sich von diesem magischen Ort inspirieren und herausfordern lassen. VON DALÍ BIS HUNDERTWASSER So präsentiert die Ausstellung neben historischen Stadtansichten unter anderem Bilder, Fotos und Objekte von Hundertwasser, Salvador Dalí, Malte Sartorius und Horst Janssen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf moderner und zeitgenössischer Kunst aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Ergänzt wird die Präsentation durch Fotos sowie durch Texte und Lyrik, beispielsweise von Thomas Mann, Artur Becker, Joseph Brodsky oder Rainer Maria Rilke. Doch auch die Gefahren, die den Bestand des 1500 Jahre alten Weltkulturerbes gefährden, werden thematisiert – etwa die riesigen Kreuzfahrtschiffe oder die immer häufiger wiederkehrenden Überschwemmungen, in deren Folge die Stadt in der Lagune zu versinken droht. Begleitend zur Biennale di Venezia 2019, der weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössischer Kunst, bei der wieder Hunderttausende von Kunstfreunden zu Gast in Venedig sind, entsteht so ein umfassendes Porträt einer Stadt, die wie nur wenige Orte auf der Welt bis heute die Menschen in ihren Bann zieht. Öffnungszeiten & Eintritt:Mittwoch bis Montag 10:30 - 17:00 Uhr, dienstags geschlossen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3 Euro; Kinder ab 6 Jahren, Inhaber einer Kur- und Gästekarte sowie Schwerbehinderte zahlen 2 Euro.  Hier können Sie den Bericht von der Vernissage lesen.

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Maria, Georg und Elisabeth

09.08.2019 bis 06.10.2019 10:30 Uhr - 17:00 Uhr Deutsch­ordens­schloss & Museum

Tafelschau Maria, Georg und Elisabeth. Der Deutsche Orden von Akkon nach Franken Kreuzritter, Drachentöter und Franken - was haben diese Dinge miteinander zu tun? Die Forschungsstelle Deutscher Orden geht dieser und anderen Fragen in der Ausstellung "Maria, Georg und Elisabeth - Der Deutsche Orden von Akkon nach Franken" nach. Darin werden die Ursprünge und der Aufstieg des Deutschen Ordens beleuchtet, des jüngsten der drei geistlichen Ritterorden im mittelalterlichen Europa. Ursprünglich als Spital während der Kreuzzüge im Heiligen Land gegründet, wandelte er sich schnell auch zu einer bedeutenden kämpfenden Gemeinschaft mit großem Einfluss. Doch seine Wurzeln vergaß der Orden nicht. Wie der Deutsche Orden nach Franken kam, wer seine Mitglieder waren und wie es dazu kam, dass er einen so rasanten Aufstieg im ausgehenden Hochmittelalter zustande brachte, soll in dieser Ausstellung beleuchtet werden. Eine Ausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden mit freundlicher Unterstützung des H. J. Röll Verlags Öffnungszeiten:Dienstag – Sonntag, Feiertag 10.30 – 17 UhrMontags geschlossen

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30 Jahre Stadtarchiv im Kulturforum

08.09.2019 13:00 Uhr - 17:00 Uhr Stadtarchiv

Tag der offenen Tür im Stadtarchiv   Sie erwartet die Ausstellung „Schätze des Stadtarchivs“, fachkundige Hilfe beim Lesen und Stöbern in alten Schriften und ab 14:00 Uhr das Angebot, einmal selbst das Schreiben mit Pergament und Gänsefeder zu probieren!

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