Ausstellungen
in Bad Mergentheim

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Zeitraum

Zum Lutherjahr 2017: "Reformations-Störer"

02.06.2017 bis 30.11.2017 10:30 Uhr - 17:00 Uhr Deutschordensmuseum und Schlosskirche

Zum Lutherjahr 2017: „Luther an die Herren Deutschs Ordens. Die Auswirkungen der Reformation auf den Deutschen Orden“ „Reformations-Störer" im Museum und in der Schlosskirche Der Deutsche Orden ist nicht nur durch die Sendschrift Luthers „An die Herrn Deutschs Ordens das sie falsche keuscheyt meyden und zur rechten ehelichen keuscheyt greyffen Ermanung“, die im Original im Deutschordensmuseum präsentiert wird, von der Reformation betroffen, sondern viel grundlegender: der Deutschordensstaat Preußen ist der erste Staat überhaupt, der wegen der Reformation säkularisiert wurde, und ohne diese Entwicklung wäre Mergentheim nie Hauptsitz des Hochmeisters geworden. Auch die Verwerfungen des Bauernkrieges, wodurch der Sitz des Deutschmeisters von der Burg Horneck am Neckar nach Mergentheim kam, spielen mit hinein. Schließlich etablierte sich im Deutschen Orden eine in der neuzeitlichen Reichsgeschichte einzigartige Trikonfessionalität: Katholiken, Lutheraner und Reformierte gehörten bis zum Ende des Reiches gleich-berechtigt dem Orden an. Alle diese interessanten Entwicklungen kann man im Deutschordensmuseum und in der Schlosskirche finden: im Reformationsjahr wird mit “Reformations-Störern” auf diese Episoden hingewiesen. Sie befassen sich mit Auswirkungen der Reformation wie dem Bauernkrieg und der Reformation in Preußen und Livland, mit dem Dreißigjährigen Krieg sowie der Napoleonischen Zeit. Auch Persönlichkeiten wie die Heilige Elisabeth von Thüringen, die evangelische Dichterin Elisabeth Cruciger im 16. Jahrhundert und Eduard Mörike finden Berücksichtigung. Die Geschichte der Schlosskirche, seit 1817 von der Evangelischen Gemeinde genutzt und die von Luther entwickelte Deutsche Messe bilden einen weiteren Themenkomplex. Die Ausstellung ist eine Kooperation von Deutschordensmuseum und Evangelischer Kirchengemeinde Bad Mergentheim. Evangelische Kirchengemeinde Bad Mergentheim Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 10.30 – 17 Uhr Ab Anfang November: Dienstag – Samstag 14 – 17 Uhr Sonntag/Feiertage 10.30 – 17 Uhr Montags geschlossen

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Carl Julius Weber zum 250. Geburtstag

30.09.2017 bis 26.11.2017 10:30 Uhr - 17:00 Uhr Deutschordensmuseum

„eine umgefallene Bibliothek“ Carl Julius Weber zum 250. Geburtstag Als der Schriftsteller und Satiriker Carl Julius Weber, 1767 in Langenburg geboren und 1832 in Kupferzell begraben, im Jahr 1792 im Alter von 25 Jahren nach Mergentheim kam, hatte er bereits ein Studium des Rechts absolviert, war zwei Jahre Hauslehrer gewesen und hatte Reisen sowie Wanderungen durch die Schweiz, Südfrankreich und Oberitalien unternommen. Es begann für ihn eine „glückliche“ Zeit als Privatsekretär des Statthalters des Deutschen Ordens, Reichsgraf Christian zu Erbach-Schönfeld, einem laut Weber „herrlichem Charakter“. Hierfür konvertierte der Protestant zum katholischen Glauben. In dieser Zeit erwarb sich Weber fundiertes Wissen über den Deutschen Orden, das in seine Publikation „Das Ritter-Wesen und die Templer, Johanniter und Marianer oder Deutsch-Ordens-Ritter insbesondere“ einfloß. 1799 verließ Weber die Stadt, nachdem sein Freund und Gönner verstorben war. Von 1811 bis 1830 lebte er in Künzelsau – ein willkommener Anlass für die Stadt, ihn zu seinem 250. Geburtstag mit einer Ausstellung zu würdigen, die anschließend im Deutschordensmuseum gezeigt wird. Gezeigt wird sein Lebenslauf, seine Werke werden vorgestellt. Erstaunlich ist die langanhaltende Wirkung seiner literarischen Arbeit, ebenso die Vielfalt dessen, was der „lachende Philosoph“ erlebt hat und reflektierte. Dargelegt wird auch der Aufbruch der Wissenschaften, die schon zu Webers Lebzeiten der Menschheit viele Fortschritte brachte. 1820-24 war Weber württembergischer Landtagsabgeordneter. Berühmt wurde er nach seinem Tod für sein zwölfbändiges Werk „Demokritos, oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen“, das viele Auflagen erlebte. Hierin entwickelte er anhand eines Panoptikums der Menschenwelt eine Theorie des Lächerlichen. In seinen Werken beurteilt er viele Erscheinungen seines Zeitalters kritisch und mit viel Humor, was es heute noch zum Vergnügen macht, seine Werke zu studieren. Die Orte, an denen Carl Julius Weber lebte und wirkte, haben ein gemeinsames Programm erstellt. Ende April findet ein Symposion im Kloster Schönthal statt. Die Ausstellung wird in Künzelsau und im Deutschordensmuseum gezeigt. Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 10.30 – 17 Uhr Ab Anfang November: Dienstag – Samstag 14 – 17 Uhr Sonntag/Feiertage 10.30 – 17 Uhr Montags geschlossen

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Bibelausstellung

07.10.2017 bis Morgen 10:00 Uhr - 17:00 Uhr Kulturforum Bad Mergentheim

„Vom Papyrus zur digitalen Bibel“ heißt die neue Ausstellung im Bad Mergentheimer Kulturforum, die dort vom 7. bis zum 20. Oktober zu sehen ist. Sie ermöglicht eine einzigartige Zeitreise ins Altertum zur Entstehung, Überlieferung und Verbreitung dieses besonderen Buches. Beeindruckende, kuriose und wertvolle Ausstellungsstücke machen 6.000 Jahre Kulturgeschichte und 3.500 Jahre Geschichte der Bibel lebendig: Wie sie entstand, welchen Weg ihre Botschaft durch die Zeit nahm und auch welche aktuellen Fragen sie in der Forschung der Gegenwart aufwirft – das alles wird hier anschaulich präsentiert. Zu sehen sind Originale und wertvolle Nachdrucke historischer Dokumente, wie die Gutenberg-Bibel und die Salzburger Armenbibel, Luthers erste Übersetzung, das so genannte Septembertestament von 1522, die erste gesamte Bibel Luthers von 1534 und die Mentelin-Bibel, eine deutsche Bibel, die bereits 70 Jahre vor Luther erschien. Auf einem funktionstüchtigen Nachbau der Gutenberg-Buchpresse können eigene Drucke angefertigt werden, in einer Computerecke stehen die neueste Bibelsoftware sowie Filme zum Thema bereit. Aktuell ist es das Anliegen der Bibel-Dokumentation, im Rahmen des Reformationsjubiläums „500 Jahre Reformation“ ein neues Interesse an dem einzigartigen Buch der Weltgeschichte mit seiner bewegenden Vergangenheit zu wecken. Die Bibel ist für viele Menschen unserer Zeit – kaum gelesen und nicht verstanden – eher ein verschlossenes Buch. Die Ausstellung will daher neben der Darstellung einer einmaligen Geschichte einen neuen Zugang zu dem einzigartigen Dokument Bibel verschaffen und auf kritische Fragen Antwort geben. Die gemeinsame Ausstellung der Evangelischen Allianz Mittleres Taubertal und der Stadt Bad Mergentheim ist für Gruppen und Einzelpersonen aller Altersstufen geeignet. Bitte beachten Sie die geänderten Öffnungszeiten für diese Ausstellung. Die Ausstellung ist täglich von 10:00 - 17:00 Uhr zu sehen. Hier finden Sie den Bericht von der Vernissage am 6. Oktober.

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Eröffnung der Ausstellung Endlich Schnee!

Heute 19:30 Uhr - 21:00 Uhr Deutschordensmuseum

Wir laden Sie und Ihre Begleitung herzlich zur Eröffnung ein. Grußwort Sylvia Schmid Oberbürgermeisterstellvertreterin Vortrag “Im Schnee liegt die Poesie dieser Gegenden” Dr. Carlheinz Gräter Historiker und Autor Zur Ausstellung Maike Trentin-Meyer M. A. Museumsdirektorin Musikalische Gestaltung Kleztett aus Merchingen: Elisabeth Brose - Klarinette, Bassklarinette Irmgard Brose - Violoncello Werner Dürr - Violine, Viola Walter Kämmer - Bassklarinette, Querflöte Herma Paul - Piano Hellmar Weber - Saxofon, Klarinette Um Anmeldung bis zum 16. Oktober an gudrun.mueller@deutschordensmuseum.de wird gebeten.

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Endlich Schnee! Holzschnitte des Jugendstils

Morgen bis 18.02.2018 14:00 Uhr - 17:00 Uhr Deutschordensmuseum

Hier können Sie in winterlicher Pracht schwelgen, auch wenn der Winter wegen des Klimawandels ausfallen sollte! Pieter Brueghel der Ältere (1525/30-1569) war einer der ersten Künstler, der eine Winterlandschaft malte. Seitdem ist das Thema Schnee aus der Kunst nicht mehr wegzudenken. Unter dem Motto „Endlich Schnee! Holzschnitte des Jugendstils“ präsentieren wir rund 120 Winterlandschaften und Darstellungen vom Vergnügen auf dem Eis und im Schnee aus der mehr als 2.500 Blätter umfassenden Sammlung von Felix Häberle, München. In der Zeit des Jugendstils, an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, waren Winterdarstellungen vor allem im Medium des Holzschnitts beliebt. Die zu jener Zeit stark vom japanischen Farbholzschnitt beeinflusste traditionsreiche Drucktechnik ermöglichte die Herstellung ebenso eindrücklich-plakativer wie dekorativer Grafiken. Gleichzeitig erfolgte, ausgelöst durch die boomende Industrialisierung, die Wiederentdeckung der Landschaft als Sehnsuchtsort naturentfremdeter Städter. Bekannte Namen sind vertreten: Carl Moll, Walther Klemm oder Carl Thiemann, doch auch Künstlerinnen und Künstler sind zu entdecken, die zu Unrecht vergessen sind. Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten: Oktober: Dienstag – Sonntag 10.30 – 17 Uhr Ab November: Dienstag – Samstag 14 – 17 Uhr Sonntag/Feiertage 10.30 – 17 Uhr 24./25./31. Dezember geschlossen Montags geschlossen

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