Literatur im Schloss: Marcel Beyer

Marcel Beyer (Foto: (c) Jürgen Bauer/Suhrkamp Verlag)
Marcel Beyer (Foto: (c) Jürgen Bauer/Suhrkamp Verlag)

Ein Abend mit Marcel Beyer
Lesung und Gespräch
Moderation: Helmut Böttiger

In den Feuilletons und Literaturzirkeln gab es selten eine solch einhellige Zustimmung zu einem Preisträger wie zu diesem: Marcel Beyer wurde 2016 mit dem wichtigsten Literaturpreis des Landes, dem Georg-Büchner-Preis, ausgezeichnet. Der 1965 geborene Autor reiht sich damit in eine illustre Gruppe von Autoren ein – von Gottfried Benn über Paul Celan, Ingeborg Bachmann, Uwe Johnson bis zu Rainald Goetz. Marcel Beyer, in Baden-Württemberg geboren, am Niederrhein aufgewachsen, lebt seit 20 Jahren in Dresden. In seinen Romanen („Flughunde“ oder „Kaltenburg“), in seinen Gedichten und Essays ist ein großes Geschichtsbewusstsein zu spüren. Beyer schaut unter die Oberflächen und gräbt in tieferen Zeitschichten. Beim Schreiben sei die Frage wichtig, sagte er einmal, ob es für einen selber eine Herausforderung bleibe, ob es einen dunklen Horizont gebe, auf den man sich zubewege, der aber immer gleich dunkel bleibe, gleich verlockend. „Literatur im Schloss“ widmet Marcel Beyer einen Porträtabend, bei dem dieser dunkle Horizont in den Blick kommen soll.
Moderiert wird die Veranstaltung von Helmut Böttiger.

Karten sind bei der Buchhandlung Moritz und Lux und an der Museumskasse erhältlich.