Zwischenbilanz der Heimattage: 80.000 Besucher zur Halbzeit

Mehr als 80.000 Besucher bei über 60 Veranstaltungen – diese Zwischenbilanz der Heimattage 2016 zieht die Stadt Bad Mergentheim zur Jahresmitte. Damit ist das Soll für die Halbzeit bereits deutlich überschritten und die Verantwortlichen gehen mit viel Schwung ins zweite Halbjahr mit seinen vielen weiteren Programm-Höhepunkten.

„Nachdenken über Heimat“ – wichtige Impulse gab es beispielsweise bei der Vortragsveranstaltung mit Professor Werner Mezger im Roten Saal des Schlosses im März. (Foto: Stadt Bad Mergentheim)
„Nachdenken über Heimat“ – wichtige Impulse gab es beispielsweise bei der Vortragsveranstaltung mit Professor Werner Mezger im Roten Saal des Schlosses im März. (Foto: Stadt Bad Mergentheim)

Von der kleinen Vortragsveranstaltung über längerfristig angelegte Projekte bis hin zum großen Landes-Event: Das bisherige Jahr 2016 stand in Bad Mergentheim unter dem Motto „Heimat neu erleben“. Dabei war der Besucher-Zustrom für die Ausrichter-Stadt im Lieblichen Taubertal groß. Bei allen Veranstaltungen hat die Geschäftsstelle Heimattage die Besucher-Zahl erfasst oder bei den beteiligten Partnern abgefragt. Bei Großveranstaltungen wie dem Baden-Württemberg-Tag wurde anhand belastbarer Indikatoren eine Schätzung vorgenommen.

Unterm Strich stehen nun zur Zwischenbilanz im Juni mindestens 80.000 Besucher. „Damit sind wir sehr zufrieden“, freut sich Sabine Mangold von der städtischen Geschäftsstelle. Sie erinnert daran, dass die Stadt mit der Zielvorgabe „100.000 Besucher“ ins Heimattage-Jahr gestartet sei. Mit dem Landesfestumzug steht noch eine Großveranstaltung aus – hinzu kommen noch die Leuchtturm-Veranstaltungen Kurparkfest, „70 Jahre Caritas-Krankenhaus“ und „500 Jahre Stuppacher Madonna“.

Für Bad Mergentheims Verkehrsdirektor Kersten Hahn steht im Vordergrund: „Die Heimattage sind bei den Menschen in Bad Mergentheim und der Region angekommen. Für uns zählt, dass auch kleinere Termine bei ihrem Publikum sehr gut ankamen und dass wir mit den meisten Veranstaltungen großes Interesse geweckt haben.“ Sabine Mangold erzählt: „Besonders schön ist es, wenn man sieht, wie viele unterschiedliche Menschen einen auf die Heimattage ansprechen und das abwechslungsreiche Angebot loben.“

Neben der guten Vorbereitung und Konzeption kam auch Glück beim Wetter dazu: So hat gerade der Baden-Württemberg-Tag an einem sommerlichen Mai-Wochenende mit über 35.000 Besuchern auf das Heimattage-Konto der Stadt „eingezahlt“. Das war neben dem Oldtimerbus-Treffen und den St. Georgstagen auch einer der Termine mit der größten überregionalen Sogwirkung. Bad Mergentheim war rund um das Festwochenende ausgebucht.

Oberbürgermeister Udo Glatthaar gefällt besonders die starke Gemeinschaftsleistung von Verwaltung und Bürgerschaft: „Mit dem engagierten Einsatz von Gruppen, Vereinen und freiwilligen Helfern ist es bisher sehr gut gelungen, Bad Mergentheim und seine Themen zu präsentieren und aus neuen Perspektiven zu entdecken. Dafür bedanke ich mich sehr herzlich.“

Sein Dank gelte auch den Sponsoren, ohne die das umfangreiche Programm nie hätte Wirklichkeit werden können. „Viele Unternehmen der Region haben mit ihrer Unterstützung ein starkes Bekenntnis zur Heimat abgegeben“, so der Oberbürgermeister. Nach dem viel beachteten Weltmarktführer-Forum im Vorfeld des BW-Tages werde die Stadt auch  im zweiten Halbjahr darauf achten, Standort- und Zukunftsfragen aufzugreifen. „Ich freue mich beispielsweise, dass EU-Kommissar Günther Oettinger meine Einladung angenommen hat und am 10. November mit der Bad Mergentheimer Bürgerschaft und ihren Gästen ins Gespräch kommen will“, sagt Glatthaar. Außerdem werde im September Justus Frantz zu den Heimattagen ein exklusives Klavier-Konzert in Bad Mergentheim spielen – dies sei ein weiteres kulturelles Highlight.

Bis Dezember werden noch einmal mehr als 60 Heimattage-Veranstaltungen angeboten. Das Programm kann unter www.heimattage2016.de abgerufen werden und wird dort ständig aktualisiert.