Neu: Salzig-frische „Meeresbrise“ im Lieblichen Taubertal

Es ist eine ganz besondere „Atempause“, mit der Baden-Württembergs Gesundheitsstadt Bad Mergentheim im Lieblichen Taubertal seine Gäste ab sofort überrascht. Geschützt und umgeben durch Bündel heimischen Schwarzdornreisigs und eingehüllt in den wohltuenden „Nebel“, der entsteht, wenn das Solewasser der Bad Mergentheimer Paulsquelle die Zweige herunterrieselt, fühlen sich Besucher dort durch die frische Brise beinahe wie am Meer. Möglich macht dies der neue Gradierpavillon im Kurpark.

Eingebettet ist der Neubau für die „reinigende Atempause“ in den Bad Mergentheimer Kurpark, der zu den schönsten Parkanlagen Deutschlands gehört.     Foto: Kurverwaltung  Bad Mergentheim
Eingebettet ist der Neubau für die „reinigende Atempause“ in den Bad Mergentheimer Kurpark, der zu den schönsten Parkanlagen Deutschlands gehört. Foto: Kurverwaltung Bad Mergentheim

Für jedermann bietet der Pavillon einen echten „Kurz-Urlaub“ von der Geschäftigkeit des Alltags. Der Gradierpavillon besteht aus einem runden Holzgerüst mit einem Durchmesser von 14 Metern. Wände aus Schwarzdorn-Reisig aus heimischen Wäldern umgeben das Innere des Pavillons. Über das Reisig wird die Sole der Bad Mergentheimer Paulsquelle geleitet, die auch die Bad Mergentheimer Solymar Therme speist.

Die mit Salzen und Mineralstoffen angereicherte und befeuchtete Luft ist fast völlig frei von Pollen und somit eine wahre Wohltat für die geplagten Atemwege von Asthmatikern und Allergikern.


So wirkt der neue Bad Mergentheimer Gradierpavillon

Um eine „frische Meeresbrise“ zu genießen, muss man künftig nicht mehr an die See fahren: Der neue Gradierpavillon nutzt dazu eine traditionelle und seit mehreren hundert Jahren in Deutschland bewährte Methode.

Das herabrieselnde Solewasser der Paulsquelle reichert die Luft in der Nähe der Schwarzdornbüschel mit sehr feinen salzhaltigen Flüssigkeitströpfchen an. Diese Wassertröpfchen binden Partikel (z.B. Staub- oder Pollenkörner) der Luft. Dies ist vergleichbar mit der Wirkung des Meerwassers bei einem Spaziergang am Nord- oder Ostseestrand.

Das Einatmen von feuchter, salzhaltiger Luft trägt zur Befeuchtung und Reinigung der Atemwege und zur Abschwellung gereizter Schleimhäute bei. Hiervon profitieren besonders Pollenallergiker und Asthmatiker.

Aufgrund ähnlicher Eigenschaften, wie sie von der Seeluft bekannt sind, entfalten Gradieranlagen vergleichbar wohltuende und lindernde Wirkungen auf das Atemsystem. In Bad Mergentheim sind hierfür zwei Aufenthaltsbereiche – jeweils mit Sitzmöglichkeiten vorhanden. Im Inneren des Pavillons ist der Salzgehalt in der Luft deutlich höher als im überdachten Außenbereich.


„Reinigende Atempause“ inmitten einer 170.000 Quadratmeter großen „grünen Oase“

Eingebettet ist der Neubau für die „reinigende Atempause“ in den Bad Mergentheimer Kurpark, der zu den schönsten Parkanlagen Deutschlands gehört. Rund 1.000 Baumriesen und mehr als 30.000 Sommer- und Herbstpflanzen verwandeln das Parkgelände auch in diesem Jahr wieder in eine blühende Oase.

Eine Auszeit im Klanggarten oder einem fernöstlichen Japangarten, farbenfrohen Blüten und bunten Rosenstauden macht den rund 170.000 Quadratmeter großen Kurpark heute für immer mehr Gesundheitssuchende in Bad Mergentheim zu einer einzigartigen „grünen Oase der Erholung“ mit unvergleichlichem Charme. Der neue Pavillon komplettiert nun die wohltuende Entspannung für alle Sinne.

Bad Mergentheim, gelegen im Dreiländereck Baden-Württemberg – Bayern – Hessen, gehört mit fast zwei Jahrhunderten zu den bedeutendsten Kurorten Süddeutschlands. Im Jahr 2016 ist die Stadt im Lieblichen Taubertal auch Gastgeber der „Heimattage Baden-Württemberg“. Ein weiterer Höhepunkt sind die Landesfesttage vom 9. bis 11. September: Beim großen Umzug am 11.9. ziehen über 80 Gruppen mit mehr als 3.000 Mitwirkenden aus ganz Baden-Württemberg durch Bad Mergentheims Innenstadt.

 

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Marketing- und Veranstaltungsleiter Peter Dittgen
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