Der Deutsche Orden in Hüttenheim

Mit Urkunde vom 11.12.1213 wurde das Eigentum von „Albertus von Hittenheim“ dem Deutschen Orden übertragen, mit der Schenkung waren die Errichtung einer Kapelle und deren Besetzung durch einen Priester verbunden.

Denkmal Kapellsee
Denkmal Kapellsee
  • Gemäß dem Motto des Ordens „Helfen, Heilen, Wehren gab es in Hüttenheim auch ein Spital
  • Erste Nennung des „Deutschherrenhaus“ in Hüttenheim bereits 1215
  • Graf Rupert von Castell verkauft 1228 seinen Hüttenheimer Besitz an den Deutschen Orden
  • Unter Leitung eines Komturs führen Ritter- und Priesterbrüder ab 1254 ein klösterliches leben im Chorgebet
  • Die Kommende wird 1287 dem Deutschordenshaus Nürnberg untergeordnet
  • Ab 19. August 1328 Verwaltung unter Kastnerei der Kommende Nürnberg
  • 1434 weitreichende Besitzungen in den umliegenden Orten und in Hüttenheim selbst 27 Grundholden
  • 1580 waren 41 Personen dem Deutschen Orden lehnspflichtig
  • 1627 Kapelle des Deutschen Orden verkommen
  • 1680 verkauft der Deutsche Orden sein Vogteiamt Hüttenheim mit allen Besitzungen an den Fürsten Johann Adolf I. von Schwarzberg für 50.000 Gulden

Sichtbare Spuren Heute

  • Ehemalige Vogtei, allerdings im Privatbesitz
  • Burgstall in der Flurlage „Kapell“
  • Burggraben ist als Vertiefung im Gelände erkennbar
  • Tafel an einem Denkmal die über Geschichte des Deutschen Orden erzählt
  • Madonna in der Katholischen Kirche soll einst in Deutschordenskapelle gestanden haben
  • Schankstätte des Deutschen Orden -> heute ein Wohnhaus
  • Ordenssymbol des Deutschen Orden im Wappen des Markt Willanzheim

 

Am Samstag, den 7. Mai 2016 findet eine kostenfreie Führung durch den Weinort statt, bei der Sie die geschichtlichen besonderheiten kennen lernen. Wir treffen uns um 10:30 Uhr am Marktplatz in Hüttenheim. Nach der 1 1/2 stündigen Führung bestehen Einkehrmöglichkeiten in Hüttenheim.

Anmeldung erbeten:
Ingrid Reifenscheid-Eckert
I. Bürgermeisterin
Telefon: 0170-3052589