Stadtinformationen
Bad Mergentheim

Vielfalt und Lebensfreude

Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und entdecken Sie die besondere Atmosphäre der romantischen Urlaubs- und Gesundheitsstadt Bad Mergentheim mitten im Lieblichen Taubertal und direkt an der Romantischen Straße.

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Stadtgeschichte

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Stadtarchiv

Das Stadtarchiv ist das Gedächtnis der Verwaltung und Quelle für die wissenschaftliche und private Forschung zur Geschichte der Stadt Bad Mergentheim. Die im Archiv aufbewahrten Schriftstücke reichen bis zum 15. Jahrhundert zurück, sind Unikate und gehören zum kulturellen Erbe der Stadt. Die Unterlagen können Sie einsehen, um Ihre Fragen zu beantworten: Wo haben meine Vorfahren gewohnt? Wie sah unsere Stadt vor 100 Jahren aus? Wann ist der Milchlings-Brunnen gebaut worden? Wie viele Einwohner hatte Bad Mergentheim vor 200 Jahren? Durch die Auflösung des Deutschen Ordens 1809 wurden zahlreiche Akten zur Stadtgeschichte in den Staatsarchiven Stuttgart und Ludwigsburg sowie im Deutschorden-Zentralarchiv Wien untergebracht. Das Gebiet wurde dem ehemaligen Königreich Württemberg angegliedert. WIR ERTEILEN mündliche und schriftliche Auskünfte. WIR BERATEN Sie bei der Suche nach Quellen für Ihr geschichtliches Thema und legen Ihnen diese Unterlagen in unserem Leseraum zur Einsichtnahme vor. WIR ERSTELLEN mit dem Computer Findbücher, mit deren Hilfe Sie schnell die Archivalien und Unterlagen zur Beantwortung Ihrer Fragen finden. WIR SAMMELN Fotos, Pläne, Zeitungen, Bücher u.a. zur Stadtgeschichte. Hier können Sie uns helfen. Übergeben Sie dem Stadtarchiv Ihre alten und nicht mehr benötigten Fotos, Postkarten und Schriftstücke. Jede Ergänzung der Bestände zur Stadtgeschichte ist sehr willkommen und hilft anderen beim geschichtlichen Verständnis. WIR ÜBERNEHMEN die Unterlagen der städtischen Ämter, Vereine und privaten Personen und bewahren Sie so auf, wie Sie es möchten. Öffnungszeiten: Dienstag: 10.00 bis 12.30 Uhr Mittwoch: 11.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr

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Bad Mergentheim von oben mit Deutschordensschloss.

Bad Mergentheim: Von der Siedlung zur Großen Kreisstadt

Das Gebiet um Bad Mergentheim ist uraltes Siedlungsgebiet, dies wird durch Funde aus der Jungstein-, Bronze- und Eisenzeit belegt. Urkundlich wird der Name Mergentheim erstmals 1058 als “Grafschaft Merginthaim im Taubergau“ erwähnt. Seit Ende des 12. Jahrhunderts war der Johanniterorden in Mergentheim ansässig. Im 13. Jahrhundert kamen der Deutsche Orden und der Dominikanerorden nach Mergentheim.

Der Schäfer Gehrig entdeckte 1826 die Heilquellen wieder. (Foto: Holger Schmitt)

Die Entdeckung der Heilquellen

Gesicherten Erkenntnissen nach waren die Bittersalzquellen schon in der Bronzezeit bekannt. Durch Naturereignisse wurden die Quellen verschüttet und fielen für 3.000 Jahre der Vergessenheit anheim.

Der Deutsche Orden prägte Bad Mergentheim. (Foto: Holger Schmitt)

Der Deutsche Orden in Bad Mergentheim

Das ehemalige Deutschordensschloß von Mergentheim war seit 1219 eine Niederlassung des Deutschen Ordens und von 1525 bis 1809 Residenz der Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ordens. 1996 wurde hier das moderne Deutschordensmuseum mit rund 3000 qm Ausstellungsfläche wieder eröffnet. Die Geschichte des Deutschen Ordens von den Anfängen 1190 bis heute wird mit Objekten, Bildern, Texten und Karten ausgebreitet.

Stadtteile

Dainbach von oben

Bad Mergentheimer Stadtteil: Dainbach

Der Stadtteil Dainbach ist der einzige badische Stadtteil von Bad Mergentheim. Dadurch gehört Dainbach zum Weinbaugebiet Tauberfranken und besitzt somit das Bocksbeutelprivileg.

Althausen von oben

Bad Mergentheimer Stadtteil Althausen

Knapp 4 km westlich von Bad Mergentheim liegt der kleine Stadtteil Althausen mit seinen 597 Einwohnern. Hier finden Sie auch eines der drei Freibäder von Bad Mergentheim.

Hachtel von oben

Bad Mergentheimer Stadtteil Hachtel

Ottmar Mergenthaler, ein Lehrersohn aus Hachtel, hatte 1886 die "Linotype", die erste brauchbare Maschine zum Setzen und Gießen von Schriftzeilen erfunden. Dem Erfinder ist eine Gedenkstätte eingerichtet worden, die alles über die Setztechnik dokumentiert.

Markelsheim von oben

Bad Mergentheimer Stadtteil Markelsheim

An der "Romantischen Straße", mitten im Herzen des „Lieblichen Taubertals“ liegt der Wein- und staatlich anerkannte Erholungsort Markelsheim, der mit ca. 2000 Einwohnern der größte Stadtteil von Bad Mergentheim ist. Berühmt ist Markelsheim für seinen Wein und die vielen guten Weinstuben, Restaurants und Lokale.

Neunkirchen von oben

Bad Mergentheimer Stadtteil Neunkirchen

An der westlichen Stadtgrenze von Bad Mergentheim liegt der Stadtteil Neunkirchen. Als eine der ersten Gemeinden entschloss sich Neunkirchen 1972 von Bad Mergentheim eingemeinden zu lassen.

Rengershausen von oben

Bad Mergentheimer Stadtteil Rengershausen

In der Gemeinde, die aufgrund Ihrer Nähe zum Jagsttal gerne als „Tor zum Jagsttal“ bezeichnet wird, leben ca. 500 Einwohner. Verkehrsgünstig an der Bundesstraße 19 gelegen und mit guter Anbindung an die Autobahn 81 hat sich die Gemeinde ihren ländlichen Charakter erhalten und lebt durch die aktiven Vereine und Institutionen. Sehenswert ist die Kirche St. Leonhardt aus dem Jahre 1792. Die danebengelegene Mariengrotte lädt zum Verweilen und Besinnen ein.

Stuppach von oben

Bad Mergentheimer Stadtteil Stuppach

Weltberühmt durch seine Madonna ist der Ortsteil Stuppach. 1519 von Matthias Grünewald für die Maria-Schnee-Kapelle in Aschaffenburg gemalt, kam das Bild 1532 an den Deutschen Orden nach Bad Mergentheim.

Wachbach von oben

Bad Mergentheimer Stadtteil Wachbach

In einem Seitental der Tauber, wenige Kilometer südlich von Bad Mergentheim, liegt das ca. 1300 Einwohner zählende Dorf Wachbach. Das städtische Freibad in Wachbach ist ein Besuchermagnet für Einheimische und Auswärtige, besonders aber für Familien mit Kindern.

Rot von oben

Bad Mergentheimer Stadtteil Rot

Am Aufstieg zur Hohenloher Ebene ... an der Quelle der Wachbach liegt der Stadtteil Rot. Mit seinen Ortsteilen Dörtel und Schönbühl hat der Stadtteil rund 260 Einwohner. Sehenswert ist die katholische Kirche, die in den Jahren 1652 bis 1654 erbaut wurde.